30.04.2013

Georg Winter (CSU, Bayrischer Landtag) : "Die Kinder des Abgeordneten hatten gegen Geld die Computer im BĂŒro des Vaters gewartet."

Nochmal:

Die 13- und 14-jĂ€hrigen Söhne des CSU-Abgeordneten Georg Winter (Bayr. Landtag) hatten gegen Geld die Computer im BĂŒro des Vaters gewartet.

meldet NTV

Mal ganz ehrlich!

Kinder im Alter von 13 und 14 Jahren warten Computer der MĂŒnchner CSU-Fraktion... Entweder handelt es sich um Genies oder nach der "Wartung" weigern sich die "gewarteten" Computer noch wochenlang Freecell, diverse Filesharingtools und die Webseite der Piratenbucht aus dem Cache zu entlassen. Zudem sind jetzt sicherlich auch zahlreiche, ganz neue Tools wie z.B. Conficker installiert.

Um die VerfĂŒgbarkeit, Vertraulichkeit und IntegritĂ€t der IT der CSU im Bayrischen Landtag braucht sich da keiner mehr Sorgen zu mache, darum kĂŒmmern sich kĂŒnftig vertrauenswĂŒrdige Mitglieder von Netzwerken in Russland, China und Bulgarien - jeder von denen so ehrlich und vertrauenswĂŒrdig wie es sonst nur ein deutscher Rechtsanwalt (der auch CSU-Mitglied war!) ist.

Die VerfĂŒgbarkeit, Vertraulichkeit und IntegritĂ€t der Daten der CSU sind also - sofern die lieben Kinderlein den statt am Computer gewartet haben, mit hoher Wahrscheinlichkeit "glatt fĂŒr'n Arsch".


Noch ehrlicher:

Georg Winter war bis zum RĂŒcktritt Vorsitzender des Ausschusses fĂŒr Staatshaushalt und Finanzfragen. Als solchem will ihm nicht aufgegangen sein, dass er da letztlich einen Vertrag mit sich selbst abgeschlossen hatte?

Was zum Teufel sind das eigentlich fĂŒr krasse Figuren, die uns regieren?

Spam von Lotto-Online.com

Mich hat heute ein Spam-Mail erreicht, in dem Links zu Lotto-Online.com enthalten waren (ĂŒber eine Weiterleitung).

Ich rate davon ab die Webseite zu besuchen oder sich dort gar anzumelden. Nach meiner Erfahrung sind Spammer stets auch BetrĂŒger. Bereits mit dem Spamversand demonstrieren diese ja auch schon, dass denen Recht und Gesetz nichts gilt...

Auf der Webseite "Lotto-Online.com" wird im Impressum als Betreiber eine englische Limited ("Lotto Online Ltd.") angefĂŒhrt. Im Impressum fehlt die Registernummer und jeder Hinweis auf die erforderliche Registrierung einer deutschen Zweigniederlassung - was die Anmutung eines Betruges noch verstĂ€rkt.

Laut whois-Daten gehört die Domain angeblich einem Daniel Kaufmann - diese Daten können aber falsch sein.

registrant-firstname:            Daniel
registrant-lastname:             Kaufmann
registrant-street1:              Dachsweg 18
registrant-pcode:                73230
registrant-city:                 Kirchheim unter Teck
registrant-ccode:                DE
registrant-phone:                +49.1622395536
registrant-email:                derhebel@gmx.de


Die Adresse ist laut Google ein Mehrfamilienhaus.

Lotto-Online.com wird von der 1und1 Internet AG gehostet. Die zustÀndigen Abuse bei SC-NETWORKS (versendender Host) sowie 1und1 habe ich informiert, ebenso den deutschen Lottoblock.

"Lotto" ist ja eine Marke...

Über einen Daniel Kaufmann aus Kirchheim unter Teck finde ich folgende Aussage im Web:
"Da trat der 27-jĂ€hrige Werkzeugmacher Daniel Kaufmann aus Kirchheim/Teck auf den Plan. Der ehemalige Handy-Vermittler, der sich seine Börsenkenntnisse in einem Seminar in Chicago erwarb und jetzt als Pizzaausfahrer arbeitet, hatte schon mehrfach sein GlĂŒck mit Aktien versucht. "Ich bin an der Börse immer auf die Schnauze gefallen", sagte er noch wĂ€hrend der Verhandlung. Kaufmann kontaktierte Opel und ĂŒberredete ihn zu den krummen GeschĂ€ften, so sieht es das Gericht. "Opel wurde Kaufmann nicht mehr los, er hat ein Verkaufstalent", betonte Richter HĂ€rle."
Quelle: Wallstreet-Online

Auf Grund dieses Berichts habe ich weitere, demnach angezeigte Maßnahmen eingeleitet.

29.04.2013

Hoher Schaden fĂŒr vermeintliche WAZ-Onlineservice-Kunden :: Und ein Grund zur fristlosen KĂŒndigung des Vertrages

Auf den Webseiten der ehemaligen "Referenzkunden" der vermeintlichen WAZ (-Online-Media)-Kunden prankt jetzt ein Logo, wonach diese Webseiten von der  Ruhrgebiet-Online-Services GmbH erstellt worden seien:

Figur 1: Vorher auf "http://www.led-systems.de/impressum.php#anchor"
Figur 2: Nachher - an der selben Stelle und ohne weitere VerÀnderungen
Eine der beiden Aussagen ist also "glatt gelogen" - Entweder war es die WAZ oder die Ruhrgebiet OnlineService(s)... Zu dem dĂŒrfte das EinfĂŒgen des neuen Logos vertragswidrig sein, denn die Kunden haben sich allenfalls verpflichtet, die WAZ zu bewerben - nicht jedoch eine "Ruhrgebiet Onlineservices"! Solche inhaltlichen Änderungen sind - wenn nicht abgesprochen - geeignet, das VertrauensverhĂ€ltnis nachhaltig zu stören und berechtigen die Kunden zur fristlosen KĂŒndigung.

Verbesserungen sind ĂŒbrigens nicht eingetreten. Im Gegenteil!

Die Rechte an der Domain waz-onlineservice.de hat seit dem 26. April 2013 die WAZ-Gruppe. Zuvor wurde dort eine Transit-Seite der DENIC angezeigt. Damit ging auch die fĂŒr die Online-Shops verwendete Subdomain shop.waz-onlineservice.de "den Bach runter":
Figur 3: Adresse weg ... Besucher weg! Dieser Shop und das Produkt ist nicht mehr unter dieser URL zu erreichen.
Das bedeutet fĂŒr die vermeintlichen WAZ- Kunden, welche tatsĂ€chlich Euroweb-Kunden wurden, vor allem eines: Die gesamte von diesen vorgenommene Bewerbung, Links, EintrĂ€ge in Suchmaschinen und Kataloge sind "fĂŒr den Arsch" - das alles muss neu gemacht werden und bis das wirkt ist der Umsatz ĂŒber die Onlineshops "praktisch genullt".

Legt man hierzu die vom Euroweb-Konzern (in der Mutation "Business Online GmbH") selbst verlangten Preise zu Grunde, dann kostet das die Kunden abertausende Euro. Auch das ist ein KĂŒndigungsgrund.

Das der Euroweb-Konzern die Kunden vom Schaden frei stellt ist gĂ€nzlich unwahrscheinlich. Wie man den garstigen, im Einzelfall verleumderischen, in jedem Fall großfressigen und in einer beachtlichen Anzahl schlicht unwahren Veröffentlichungen der DĂŒsseldorfer RechtsEuroweb-AnwĂ€lte Philipp Berger und Andreas Buchholz entnehmen kann, geht es dem Konzern nur um "das Beste der Kunden" - konkret: deren Geld. DafĂŒr was adĂ€quates zu leisten kommt fĂŒr den Euroweb-Konzern nĂ€mlich nicht in Frage. Gute deutsche kaufmĂ€nnische Kulanz? Pustekuchen!

DemnÀchst werde ich speziell dazu berichten, was einem Kunde der "Business Online GmbH" versprochen wurde, was (nicht) gemacht wurde und welcher Effekt (nicht) erzielt wurde.

Auch da kann man sagen: "Außer Spesen nichts gewesen!" - Das "Beschiss" zu nennen ist ungehörig höflich, denn auch hier kann man von "arglistiger TĂ€uschung" und sogar von "Betrug" sprechen - sogar ohne das gar "hanseatische" Landgericht Hamburg (frĂŒher Richter Buske, jetzt Frau KĂ€fer) oder das "hanseatische" Oberlandesgericht (jetzt Richter Buske) fĂŒrchten zu mĂŒssen.




Genau! Der Bericht ĂŒber die gar teure und außer der Lehre aus dem Geschehen absolut nutzlose Erfahrung eines Kunden der "Business Online GmbH" folgt demnĂ€chst auf diesem Sender! - Coming soon!

(Ich bin sehr gespannt, welchen Name die "Business Online GmbH" nach dem Bericht bekommt.)

27.04.2013

Euroweb: MittĂ€ter Daniel Fratzscher widerlegt Darlegung der Aufwendungen nach § 649 Satz 2 BGB

Figur 1: Es kann dazu fĂŒhren, dass man eine komische Figur abgibt, nachdem man seine Figur - mit unbedachten Worten garniert - in der Öffentlichkeit prĂ€sentiert. Manchmal kommt der Effekt spĂ€t, aber er kommt!
Der Euroweb-(Ex-)Profiteur Daniel Fratscher fĂŒhrte laut dem Bericht der NUK wie folgt aus:
  1. "Bei Euroweb seien daher auch gut die HĂ€lfte der knapp 500 Mitarbeiter Vertriebler"
  2. "So vollbrachte das Unternehmen das KunststĂŒck, seinen Kundenstamm im Krisenjahr 2009 um 5.300 Neukunden auf fast 16.000 zu erweitern."

und wurde vorgestellt als
  1. "Der Mit-GrĂŒnder und GeschĂ€ftsfĂŒhrer einer der zehn großen Mediaagenturen in Deutschland, die pro Woche rund hundert Webseiten erstellt" - das wird wohl auf seiner Selbstbeschreibung resultieren. Man beachte hierfĂŒr die PowerPoint-PrĂ€sentation im Hintergrund.

Der Bericht der "NUK" ist vom 17.9.2009. Über die hunderten Prozesse, welche die Euroweb hinsichtlich § 649 BGB um das Jahr 2009 herum fĂŒhrte, kann man eines sagen: Stets behauptete die Euroweb, das die Webseiten ausschließlich durch  fest angestellte Mitarbeiter erstellt wurden.

Im Jahresbericht der Euroweb fĂŒr das Jahr 2009 heisst es:
  1. "Die Gesellschaft beschÀftigte im Jahresdurchschnitt 147 Angestellte."
Damit sollen also höchstens 70 Mitarbeiter (siehe Aussage 1), die ĂŒber die HĂ€lfte arbeitet ja im Vertrieb) pro Woche 100 "Websites" (siehe Aussage 3)  erstellt haben. Um "Webseiten" kann es sich nicht handeln, denn das stimmt dann mit der Zahl von "5.300 Neukunden" (siehe Aussage 2) nicht ĂŒberein, "Websites"  passt hingegen haargenau (Adam Rieß: [100 Websites/Woche*53W=5300 Websites=5300 Kunden] )

Damit erstellte, ohne BerĂŒcksichtigung von Urlaub, Krankheit oder Fehlzeiten jeder Mitarbeiter rund 1,5 Webseiten (laut Adam Rieß: [5300/(70*53)=1.42]) Websites pro Woche. Und dafĂŒr will die Euroweb, nachdem diese schon bis herunter zur einzelnen Briefmarke alle denkbaren Nebenkosten fĂŒr Vertrieb, Hosting, Verwaltung anderweitig auffĂŒhrte, allen Ernstes noch 2000-3000 Euro?

Das ergĂ€be dann ja einen Aufwand von rund 3000 bis 4500 Euro pro Webdesigner und Woche - oder eben (auch ganz grob gerechnet) 12.000 bis 18.000 Euro pro Webdesigner und Monat - was völlig unglaubhaft ist. Die brauchen schließlich nicht viel Platz und keine teure Ausstattung.

Die Euroweb wird wohl "nur höchst ungern" erklĂ€ren, dass die in den frĂŒheren Prozessen - wir reden von "aberhunderten" - getĂ€tigten AuskĂŒnften vorsĂ€tzlich unwahr waren und muss sich deshalb auf die Aussagen und damit diese Berechnung festnageln lassen.

WĂ€re ich Anwalt und wĂŒrde auf die TĂ€uschungen der Euroweb reingefallenen "Kunden" vertreten, dann wĂŒrde ich genau diesen Artikel, den Jahresabschluss 2009 und den Bericht der "Erleuchteten" (Alumni) mal dem Gericht mit vorlegen. Um dem Gericht gegenĂŒber zu erhellen, wie unrichtig oder richtig der von der Kanzlei Berger LAW LLP inzwischen mehrfach an die Beweislage angepasste Vortrag zu den ersparten und nicht ersparten Aufwendungen nach § 649 BGB wohl ist!

Zu der obigen Argumentation sollte man noch hinzufĂŒgen:
Wenn man Urlaubs-, Krankheits- und andere Ausfallzeiten berĂŒcksichtigt dann stimmen die Darstellung des Herrn Fratzscher und die daraus resultierenden Berechnungen auch mit ForeneintrĂ€gen und EintrĂ€gen in Bewertungsportalen (z.B. Kununu) ĂŒberein, wonach die Angestellten durchschnittlich ca. 2 Websites pro Arbeitswoche erstellen. Demnach sind auch die ebenda auffindbaren Äußerungen, wonach fĂŒr die Erstellung eines Kundenauftrittes in Wochenend/Freizeitarbeit 200 Euro gezahlt werden wohl ebenfalls richtig und wahr. Zudem sprechen auch die Einbeziehung der Auszubildenden (durch die Euroweb selbst dargestellt im Jahresabschluss 2010) und die durch Veröffentlichungen der bulgarischen Tochter Viscomp EOOD bekannt gewordenen Tatsache, dass auch Webseiten in Bulgarien - zu den dort ĂŒblichen Löhnen von 300 - 600 Euro/Monat - erstellt werden, gegen die unter diesen UmstĂ€nden geradezu erstaunliche Kalkulation von 2000 - 3000 Euro je Website.

Im weiteren verweise ich auf die "Preisgutachten Webshops" und "Preisgutachten Websites", welche ebenfalls dafĂŒr sprechen, dass die vorgelegte Kalkulation nicht mit der Wirklichkeit ĂŒbereinstimmt.

Soweit die Euroweb geltend macht, dass diese nicht ĂŒberteuert anbiete, ja seit dem Jahr 2011 Verluste mache, steht aber aus den GeschĂ€ftsberichten fĂŒr die Jahre 2009, 2010 und 2011 fest, dass diese Verluste durch
  • einen Anstieg der Vertriebskosten infolge der öffentlichen VorwĂŒrfe rĂŒder Vertriebmethoden bis hin zur arglistigen TĂ€uschung (also infolge von gerechtfertigten BetrugsvorwĂŒrfen),
  • die Finanzierung auslĂ€ndischer, stark verlustbringender Tochtergesellschaften
  • und nicht zuletzt den Kapitaldienst (hier: Zinsen) entstanden sind (wobei dieser eine zwingende Folge von deinvestiven Kapitalentnahmen und GeschĂ€ftsfĂŒhrerkrediten - jeweils in Millionenhöhe ist)
entstanden sind.

Begriffe:

"Webseite": einzeln abrufbare Inhaltsseite eines Webauftritts
"Website": Gesamtheit der Webseiten eines Webauftritts

P.S.:

Danke fĂŒr den Hinweis!

25.04.2013

Agierte die Euroweb Internet GmbH erneut mit vorsÀtzlich falschen Versicherungen an Eides statt?

Nachtrag: Die hier besprochene VerfĂŒgung ist aufgehoben worden. Selbst das LG Hamburg hat der Euroweb nicht geglaubt...

UrsprĂŒnglicher Artikel:

Zitat aus der kleinen Scheinwelt von berger-law.de:
"Der WDR hatte nun in seinem Beitrag das Vertragsabschluss-GesprÀch zwischen einem Euroweb-Mitarbeiter und einem Hotelier thematisiert. In diesem Zusammenhang waren falsche Tatsachen behauptet worden.
In den Berichten der RechtsEuroweb-AnwĂ€lte der Berger-Law LLP lĂŒgen immer die anderen. TatsĂ€chlich sieht das ganz anders aus. Weiter mit den geistigen BlĂ€hungen des Philipp Berger und des Andreas Buchholz:
Nach dem WDR-Bericht sollen in zwei VertrĂ€gen mit dem Hotelier die Kosten mit einem jeweils einmaligen BearbeitungsgebĂŒhr-Betrag in Höhe von 199 Euro zuzĂŒglich 19 Prozent Mehrwertsteuer angegeben worden sein, ansonsten habe bei den Kosten „ĂŒberall eine Null“ gestanden. Eine Kopie der Vertragsdokumente habe der Kunde erst nachtrĂ€glich erhalten – und „plötzlich werden“, heißt es im WDR-Bericht, „aus monatlich 0 Euro in einem Vertrag 200 und im anderen 290 Euro“. Die Weiterverbreitung dieser Aussagen hat das Landgericht Hamburg dem WDR nun untersagt, da Euroweb nachweisen konnte, dass dies so nicht den Tatsachen entsprach.

Ebenfalls per Gerichtsbeschluss verboten wurden Aussagen wie „Da war sonst nichts an Kosten; ĂŒberall stand wirklich eine Null, eine große dicke Null“ oder „Der Vertrag wurde nachtrĂ€glich geĂ€ndert“."
So großfressig berichten also die schon zuvor von mir beim LĂŒgen erwischten Euroweb Anwalt Philipp Berger und Andreas Buchholz auf berger-law.de - ohne richtig zu stellen, dass diese VerfĂŒgung lĂ€ngst aufgehoben wurde.

Bildschirmfoto: Verlogener Drecksbericht von der Webseite der Berger-Law-LLP ĂŒber die Sache 324 O 442/12 des LG Hamburg

Erneut falsche Versicherungen an Eides statt?

Erweislich agierte die Euroweb Internet GmbH, vertreten von der Berger Law LLP (Partner Andreas Buchholz und Philipp Berger), schon in der Vergangenheit mit falschen Versicherungen an Eides statt. Zudem ist auch bekannt, dass in mindestens einem (wahrscheinlich aber in hunderten FĂ€llen) Zeugen durch Euroweb-AnwĂ€lte intensiv darin eingewiesen wurden, was diese vor Gericht zu sagen haben und was nicht. Hier entsteht also die Frage, wie denn die Euroweb "nachweisen konnte, dass dies [der Bericht des WDR ĂŒber die offenbar nachtrĂ€glich verfĂ€lschte Rechnung] so nicht den Tatsachen entsprach" - wie der Herr Berger ja offensichtlich behauptet.

In einem Verfahren um die einstweilige VerfĂŒgung wird aber nur "glaubhaft gemacht", nichts aber "bewiesen" oder "nachgewiesen".

Abgesehen von der Einsicht, dass die Herren "RechtsanwĂ€lte" Philipp Berger und Andreas Buchholz hier im Auftrag der Euroweb Internet GmbH öffentlich lĂŒgen, kommt hier also der  Verdacht auf, dass dieses "glaubhaft machen" mal wieder durch falsche Versicherungen an Eides statt, womöglich durch Vorlage von falschen oder verfĂ€lschten Urkunden geschah. Ohne die Widerlegung dieser Glaubhaftmachung durch den WDR wĂ€re die VerfĂŒgung nĂ€mlich nicht aufgehoben worden. Demnach muss diese "Glaubhaftmachung" (welche die Berger Law LLP falsch als "Nachweis" deklariert) wohl falsch gewesen sein.

Zumindest wurde mal wieder ein Gericht belogen. Und ich glaube auf Grund der durch diese vorgetragenen, ĂŒbermĂ€ĂŸig zahlreichen und sich widersprechenden Euroweb-LĂŒgengeschichten weder dem Philipp Berger noch dem Andreas Buchholz, wenn diese behaupten, dass diese die Wahrheit nicht gekannt haben.

24.04.2013

Euroweb-Anwalt Philipp Berger (DĂŒsseldorf) schon auf Jobsuche als "Inkassofritze"?

Gestern war der DĂŒsseldorfer Euroweb-Anwalt Philipp Berger im WDR auf der Jobsuche zu bewundern. Er bewarb sich um eine TĂ€tigkeit als "Inkassofritze".

Der Haarschnitt passt ja schon:

Figur 1:  (Bildschirmfoto) RechtsEuroweb-Anwalt Philipp Berger im WDR auf Jobsuche als Inkassobutze
Was er sagte war "juristisch nicht ganz perfekt" - was aber sicherlich am adressierten Publikum und am Schnitt des WDR lag. (Das ist geschönt und ab dem Bindestrich sarkastisch gemeint.)

Noch vor kurzem war RechtsEuroweb-Anwalt Philipp Berger von der Berger Law LLP auf den WDR nicht ganz so gut sprechen. Das war, als der WDR negativ berichtete - und zwar ĂŒber die Abzocke der Euroweb. Darauf klagte die Euroweb - vertreten von der Kanzlei des selben Philipp Berger und verlor "in Schimpf und Schande" vor dem LG Hamburg. Das Aktenzeichen ist 324 O 442/12 - also verlor die Euroweb vor einer Kammer, die in teilweise unerhörter Weise und vor allem notorisch pressefeindlich ist und bei dem Beweis, den die Presse fĂŒr die Wahrheit ihrer Berichte zu erbringen hat, weit mehr verlangt als der gesunde Menschenverstand fordert. (BGH, "IM Christoph", VI ZR 314/10)

Den lĂ€ngst "nicht immer ehrlichen" Anwalt Philipp Berger und dessen Sockenpuppe "Gisela Mertens" hindert dieses nicht daran a) in der Öffentlichkeit und b) im Auftrag der arglistig tĂ€uschenden Euroweb den falschen Eindruck zu erwecken, dass die einstweilige VerfĂŒgung noch immer Bestand habe. Die Aufhebung dieser VerfĂŒgung verschweigen die Euroweb, der "Rechtsanwalt" Philipp Berger und dessen Sockenpuppe "Gisela Mertens" nach dem diese (ich verkneife mir hier ein angemessenes Wort mit "P") zuvor mit dem Erlass erheblich in die Öffentlichkeit drĂ€ngten, jubilierten und mit gemeinsamer Stimme den WDR schmĂ€hten.

Womöglich bereitet sich der Anwalt auf ein Leben "nach dem Anwalt" vor. Das jedenfalls könnte so manchem als nötig und geradezu ĂŒberfĂ€llig erscheinen.

Nachtrag:

Der obige Gesichtsausdruck Ă€hnelt frappierend dem, der sichtbar wurde als ich den Philipp Berger vor Gericht persönlich aufforderte, mit dem LĂŒgen aufzuhören. Nur hĂ€tte man die Kamera da sehr viel tiefer positionieren mĂŒssen.

14.04.2013

Euroweb: BrĂŒderliche Protektion von Marcel Fratzscher, PrĂ€sident des DIW?

Mir sind ja einige Urteile zu Gunsten der Euroweb und insbesondere von den Landgerichten DĂŒsseldorf (nicht nur: Richterin Stöve) und Köln (nicht nur: Richter Kress) bekannt, die unter vernĂŒnftigen Aspekten nicht nachvollziehbar sind. Auch ist mir nicht ganz klar, warum die Staatsanwaltschaft DĂŒsseldorf eine Strafverfolgung der Euroweb-Oberen so strikt vermeidet. Denn aus meiner Sicht hĂ€tten die schon lĂ€ngst da einmarschieren mĂŒssen um mit einer Hausdurchsuchung eines der grĂ¶ĂŸten Betrugsverfahren in der Geschichte der Bundesrepublik zu forcieren. SpĂ€testens nach dem sich herausgestellt hat, dass die Euroweb gemeinsam mit der Kanzlei Berger Law LLP in mindestens einem, womöglich hunderten Verfahren in der Absicht des Prozessbetruges Zeugen auf die Falschaussagen vorbereitete, war aus Sicht vieler der Einmarsch und die Durchsuchung der Firmenzentrale in der DĂŒsseldorfer Hansaallee 299 mehr als nur "fĂ€llig".

Womöglich habe ich die Ursache des Unterlassens gefunden:

Bildschirmfoto 1: Die Webseite fratzscher.eu wird von der Euroweb gehostet. Übrigens nicht auf den lahmen Billigservern in Bulgarien (welche die Euroweb den eigenen, beschissenen "Referenzkunden" zumutet) sondern in Deutschland. Die Webseite gehört einem Marcel Fratzscher, einem ziemlich "hohen Tier".
Es gibt einen Marcel Fratzscher, der ist PrĂ€sident des DIW. ("Deutsches Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung e.V., Berlin") Das als "wirtschaftsnah" geltende und tatsĂ€chlich als Lobbyorganisation von Banken und Großindustrie tĂ€tige, trotzdem steuersparend als "gemeinnĂŒtzig" anerkannte DIW wieder berĂ€t und beeinflusst (gegen viel Geld) die großen Parteien, Parlamentarier und die Bundesregierung - was zur Folge hat, dass man ohne Beziehungen zu den Regierungsparteien in diesem Institut nichts wird. Das DIW ĂŒbt einen ganz gewiss nicht unerheblichen Einfluss auf die Politik und die Gesetzgebung aus. Das DIW wird praktisch immer befragt oder meldet sich gĂ€nzlich ungefragt im Auftrag der "Spender") wenn Maßnahmen oder Gesetze beraten werden, welche die Wirtschaft betreffen. Das geht hin bis zu der inzwischen Billionen an Steuergeldern verschlingenden Finanzkrise.

Bildschirmfoto 2: Bruder des Marcel Fratzscher ist laut dbpedia.org ein Daniel Fratzscher. Geburtsort und Datum passen auch.

Marcel Fratscher, PrĂ€sident des DIW ist offensichtlich also der Bruder des Daniel Fratzscher, der die Euroweb mit grĂŒndete und aktuell als GeschĂ€ftsfĂŒhrer einer ganzen Anzahl von Tochter- und Muttergesellschaften agiert - und hat offensichtlich die bessere Karriere als das BrĂŒderle Daniel Fratzscher gemacht. Ob auch sein Geld in der Euroweb oder einem diese finanzierenden Unternehmen steckt weiß ich (noch) nicht.

Das alles betrachte ich mal als "sehr ernste Hinweise" darauf, dass die Euroweb seitens der Politik womöglich eine unzulĂ€ssige Protektion geniest - und zwar ganz konkret in dem Sinn, dass Staatsanwaltschaften und Gerichte in eigentlich unzulĂ€ssiger Weise beeinflusst werden. Das ich der Auffassung bin und deutsche Gerichte - ganz besonders aber die Staatsanwaltschaften - fĂŒr von der Politik beeinflusst halte muss ich nach dem Stichwort "Richterwahlausschuss" nicht mehr begrĂŒnden. Andererseits ist mir aber bewusst, dass Richter, Gerichte und Staatsanwaltschaften sich (ĂŒbrigens besonders aber nicht nur die in Köln) fĂŒr absolut unangreifbar halten, eine mafiös anmutende, RechtsbrĂŒche gegenseitig deckende Gemeinschaft bilden, sich selbst als "Erleuchtete" betrachtend und sich auf einem Turm schwarzen Elfenbeins wĂ€hnend ĂŒber das Volk und die Gesetze erheben - im Zweifelsfall (und ganz im Stile "getretener Hunde") sogar versuchen, Personen zu kriminalisieren, die Rechtsbeugungen aufdecken und es sich wagen, den jeweiligen Rechtsbruch und den diese begehenden Richter beim Name nennen.

Da liegt aus meiner Sicht dann auch Korruption nahe.

13.04.2013

Wochenende ... Zielvorgabe

Ich habe mich bisher immer gewundert, warum die Zugriffe auf den Blog am Wochenende so "dramatisch" zusammenbrechen.

Dabei ist das doch klar!

NatĂŒrlich fehlen mir am Wochenende die abertausenden Leser, die durch die eindringlichen Kaltanrufe im Auftrag der Euroweb / Webstyle / Internet Online Media / Ruhrgebiet Onlineservices auf diesen Blog aufmerksam gemacht werden.

Da freue ich mich doch glatt wieder auf die Arbeitswoche und auf die BemĂŒhungen des Konzerns, die in einer großen (und ansteigenden) Zahl der FĂ€lle einzig dazu fĂŒhren, dass ich Lob und Anerkennung finde!

Christoph Preuß und Daniel Fratzscher können ja als Zielvorgabe setzen, dass dieser Blog bis Anfang Mai die Zahl von 600.000 Zugriffen erreicht.

Machbar ist das!

11.04.2013

Euroweb - Warum die Zusammenarbeit mit dieser Firma fĂŒr Zeitungen schĂ€dlich ist

Die Leser werden es bemerkt haben: Ich frage nicht "ob". Ich stelle fest, das eine Zusammenarbeit mit der Euroweb fĂŒr die Zeitungen wirtschaftlich schĂ€dlich ist.

Offenbar handeln Zeitungen oder VerlagshĂ€user, die sich auf eine Zusammenarbeit mit der Euroweb (tritt dann gerne z.B. unter "Ruhrgebiet Online Services" auf) einlassen, höchst unĂŒberlegt. Denn das Folgende ist naheliegend:

1.) Die Zusammenarbeit wird bekannt

Logisch. Das ist zum einen mein Job. Zum anderen werden aber Unternehmern (also potentiellen Anzeigenkunden!)  stark ĂŒberteuerte VertrĂ€ge aufgeschwatzt und dabei wird nicht immer fein vorgegangen. Die Betroffenen fĂŒhlen sich abgezockt, sogar betrogen - und das nicht grundlos, wie die Urteile zeigen. Zahlreiche andere, vom Vertrieb angegangene, werfen die tatsĂ€chlichen Euroweb-Vertreter kurzerhand raus wenn sich herausstellt, dass die als kostenlos versprochene Leistung "Erstellung der Webseiten" plötzlich einen horrenden Betrag kosten soll, wenn aus "Wir investieren" und "Wir haben das Budget bis 17:00 Uhr fĂŒr Sie reserviert" plötzlich "Zahlen Sie vier Jahre lang monatlich nur 200 Euro" wird. Es ist also so, dass der Euroweb-Vertrieb (der ja, wie auch im Falle der WAZ geschehen, tatsĂ€chlich tĂ€tig ist) unter dem Namen der Zeitung handelt und durch abertausende Kontakte dieser "Dritten Art" den Ruf der Zeitung systematisch zerstört

Glaubt denn eine einzige Zeitung, dass ein unter deren Namen abgezockter Kunde nochmals bei denen inseriert? Ich glaube genau das nicht!

Nicht unwahrscheinlich ist, dass die Zeitungen auch andere zahlende Kunden verlieren - die KÀufer. Denn wenn die Zusammenarbeit bekannt wird, dann glauben die KÀufer zu Recht, dass diese nicht objektiv und schon gar nicht unabhÀngig informiert werden. Warum dann diese Zeitung kaufen?

Den Namen fĂŒr die Euroweb herzugeben soll also ein gutes GeschĂ€ft sein? Da haben die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Verlage aber nicht gut nachgedacht!

2.) Die Budgets der Kunden sind begrenzt

Die Euroweb, also auch die von den Zeitungen (mit) gegrĂŒndeten Vertriebsgesellschaften vertreiben einen Vertrag, der die Kunden so ab 170 Euro monatlich kostet. Diese Kunden sind laut der eigenen Stellenanzeige vorwiegend mittelstĂ€ndische Unternehmen aus Handel, Handwerk, Dienstleistungen und freien Berufen.

Und genau diese Kleinstunternehmen haben ein sehr begrenztes Budget fĂŒr die Werbung.

Wenn diese kleinen Kunden jetzt also stark ĂŒberteuerte 170 bis 350 Euro monatlich in die Webseite investieren - dann fallen diese, zumindest in diesem Rahmen, auch fĂŒr 48 Monate als Anzeigekunden aus. Wahrscheinlich sogar ganz (siehe Punkt 1).

Ich hoffe, dass ist jetzt fĂŒr die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Verlage nicht zu kompliziert. Manche haben ja nur einen Doktortitel.

Und die, die trotz Doktortitel noch bereit und fĂ€hig zum Nachrechnen sind, werden feststellen, dass jeder verkaufte Vertrag im Gegenzug zu dem kleinen, von der Euroweb gewĂ€hrtem SalĂ€r, einen stark ĂŒbersteigenden Verlust im AnzeigengeschĂ€ft mit sich bringt.

3.)  Keine Gewinne ohne "Euroweb-Methoden"

Jetzt werden manche GeschĂ€ftsfĂŒhrer wohl denken, diese mĂŒssten ja nicht die als "betrĂŒgerisch" und "kriminell" verschrienen Euroweb-Methoden anwenden und die unter dem Namen der Zeitungen agierenden Euroweb-Vertreter anweisen, dieses oder jenes zu unterlassen.

Ja, was glauben denn die sich selbst fĂŒr "Marketing-Experten" haltenden Großköpfe in der GeschĂ€ftsfĂŒhrung, was die Vertreter dann bei den exorbitant hohen Preisen dann noch verkaufen? Fragt die WAZ - die hat es ohne das Versprechen angeblich kostenloser Webseiten versucht und ist ganz schnell wieder ausgestiegen - weil deren Kosten die Einnahmen weit ĂŒberstiegen.

Die WAZ hat Miese gemacht, zwei Verlage sind aus den von mir genannten GrĂŒnden schon in den GesprĂ€chen ausgestiegen.

Und dieses "tolle" GeschĂ€ftsmodell wollen dann andere, die sich wohl auch noch fĂŒr ganz besondere Schlaumeier halten, fortsetzen? Ich halte das nicht nur fĂŒr "sehr unĂŒberlegt". Ich denke, das wĂ€re geradezu dumm!

Euroweb + Rheinische Post = Doch kein Franchising!

Ich habe das natĂŒrlich nicht ĂŒbersehen. In der List der Domains, die man fand ("Oh! Die Euroweb konnte das Ă€ndern!") wenn man nach "Derzeit ist keine Seite online. Besuchen Sie und spĂ€ter wieder..." sucht, enthielt auch eine Domain "rp-onlineservice.de". Die hat mich nach der Sache mit der WAZ und den WestfĂ€lischen Nachrichten natĂŒrlich interessiert:



Da schaut man doch gleich auch nach rp-onlineservice.com:

Gehostet werden die bis auf den obigen Text leeren Domains ĂŒbrigens von der einschlĂ€gigen Euroweb-Tochter in Bulgarien.

Mike MĂŒller ist bekannt als Vertriebschef der Euroweb im Raum Leipzig und darĂŒber hinaus als "Euroweb-Zeuge". Interessant ist, dass ich fĂŒr eine "Ruhrgebiet Online Service" GmbH gar keine Daten erhalte. Die heißt wohl richtig "Ruhrgebiet Online Services GmbH" - was zeigt, dass außer dem Euroweb-Chef Christoph Preuß auch die vielen kleinen Mitarbeiter nicht so ganz genau wissen, wie die Firmen und Firmchen des Konzerns nun gerade heißen. Es ist ja auch schwer jemanden zu fragen - ich meine bei 0 Mitarbeitern...

Wurden vorsÀtzlich falsche Daten bei Registrierung angegeben?

Interessant ist auch, dass die Mailadresse "info@rp-newmedia.de" die fĂŒr den Mike MĂŒller angegeben wurde, gar nicht funktionieren kann: Denn "rp-newmedia.de" ist zwar (nicht auf die Euroweb!) registriert, aber die Auflösung des Hostnamens klappt nicht, ein MX (Mailserver) wird vom DNS auch nicht geliefert. Damit kann  man an die Adresse "info@rp-newmedia.de" zumindest gegenwĂ€rtig keine Mails senden, die Adresse ist also falsch.

Ich schrieb, die Domain "rp-newmedia.de" sei aber registriert. Auf wen denn?

Wieso sollte ein Mike MĂŒller, der im Raum Halle/Leipzig Euroweb und wohl auch Webstyle vertreibt, eine Mailadresse bei der DĂŒsseldorfer RP Online GmbH haben? Die Frage stellt sich.

Inhaber der Domain "rp-newmedia.de" ist nĂ€mlich eine RP Online GmbH, ein Unternehmen der "Rheinische Post Verlagsgesellschaft". Das alles (und noch ein paar Sachverhalte mehr) erweckte bei mir einen ganz bösen Verdacht - der sich aber (zum GlĂŒck fĂŒr die RheinlĂ€nder) als unbegrĂŒndet heraus stellte.


Alles zurĂŒck auf Null!

Ich habe soeben mit einem sehr erschrockenem Herrn Brinkmann von der "RP-Digital" gesprochen. Dieses Unternehmen sucht nach Vertriebsmitarbeitern fĂŒr so ziemlich genau die Produkte, welche die Euroweb anbietet.

Herr Brinkmann erklÀrte folgendes:
  • Es gab GesprĂ€che mit der Euroweb. Diese fĂŒhren aber definitiv nicht zu einer Zusammenarbeit. Eine solche ist auch nicht geplant.
  • Offensichtlich zu diesem Zeitpunkt begann die Euroweb - ohne eine Authorisierung der "Rheinischen Post" zu haben - damit, Domains zu reservieren, die mit RP beginnen, darunter: "rp-newmedia.de".
  • Nach dem die GesprĂ€che mit der Euroweb beendet waren - ohne das eine Zusammenarbeit vereinbart wurde - forderte die "Rheinische Post" [Anmerkung: im berechtigten Interesse der Markenpflege] von der Euroweb die Übertragung der "rp-" Domains (rp-newmedia.de, rp-media-service.com, rp-mediaservice.com, rp-online-service.com, rp-onlineservice.com, rp-webservice.com,rp-media-service.de, rp-mediaservice.de, rp-online-service.de, rp-onlineservice.de, rp-webservice.de) an eine eigene Gesellschaft. Offenbar wurde in diesem Zusammenhang bislang nur die Domain "rp-newmedia.de" ĂŒbertragen, hat aber vom hauseigenen Hoster "RP-Online GmbH" (noch) keine IP-Adresse zugeordnet bekommen. Die weiteren Domains sind (noch) nicht ĂŒbertragen worden.
  • Die  "Rheinische Post Verlagsgesellschaft" plant tatsĂ€chlich den Vertrieb von Leistungen, welche dem Portfolio der Euroweb grob umrissen entsprechen, will dabei aber auf ein eigenes Marketingkonzept setzen, welches dem der Euroweb auch gerade nicht entspricht.
Ich danke Herrn Brinkmann fĂŒr die Stellungnahme und die AuskĂŒnfte. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass auch auf Seiten der Rheinischen Post die Einsicht herrscht, dass eine Zusammenarbeit mit Euroweb (ruf)schĂ€dlich ist.

Eine Preisliste fĂŒr Seminare der "RP Digital Services" hat mich dann davon ĂŒberzeugt, dass die "Rheinische Post" wohl eher auf einer Liste der von der Euroweb beobachteten Unternehmen landet, welche, wie die Euroweb so gar weinerlich beklagt, zu "Dumpingpreisen" anbieten.

10.04.2013

Wird Amazon bestreikt? Urabstimmung!

Das könnte einen Trend setzen. Seit etwa 20 Jahren sind die Löhne in Deutschland so langsam gestiegen, dass diese hinter der Inflationsrate her hinken. Inzwischen ist Deutschland trotz der im europĂ€ischen Vergleich enormen ArbeitsproduktivitĂ€t geradezu ein Billiglohnland geworden - in dem es aber den Arbeitnehmern unterschiedlich gut oder eben schlecht geht. Einigen wenigen geht es vergleichbar gut. Deren Anteil sinkt aber rapide weil deren tarifgebundene ArbeitsplĂ€tze praktisch nur noch durch Leiharbeitnehmer in prekĂ€ren VertragsverhĂ€ltnissen besetzt werden. Ein stark anschwellender Teil der Arbeitnehmer verarmt aber. Viele sind sogar trotz Vollzeitjob nicht mehr in der Lage fĂŒr ihren Lebensunterhalt aufzukommen.

Die Zeichen stehen auf Sturm
 
Einen besonders großen Anteil an dieser Entwicklung haben Unternehmen wie auch Amazon, die sich keiner Tarifbindung unterwerfen wollen und darĂŒber hinaus ArbeitskrĂ€fte ĂŒberwiegend durch Leiharbeitsunternehmen "binden". Selbst fest angestellte Mitarbeiter in Wechselschicht verdienen laut verd.i um die 3900 Euro im Jahr zu wenig, weil die von Amazon bislang gewĂ€hrten Zulagen fĂŒr Nacht- und Feiertagsarbeit weit unter denen liegen, die der Tarifvertrag fĂŒr die Branche vorsieht.

Urabstimmung!

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verd.i hat mit Amazon ĂŒber eine Anerkennung des Tarifvertrages verhandelt, Amazon zeigte sich hart und lehnt es ab, fĂŒr die BeschĂ€ftigen tarifvertragliche Regelungen zu vereinbaren. Die GesprĂ€che sind gescheitert.

Jetzt ist es fĂŒr die Arbeitnehmer an der Zeit, sich der eigenen Kraft bewusst zu werden und ein Zeichen setzen, also solchen Unternehmen mal zeigen, was diese davon halten, dass Amazon und andere Deutschland zu einem Billiglohnland machen in dem sich AktionĂ€re und BĂ€nker zu Lasten der Arbeitnehmer und durch Ausbeutung in einem Maßstab bereichern, der schon lange den Begriff "soziale Marktwirtschaft" ad absurdum fĂŒhrt.

"Wenn Dein starker Arm es will stehen alle RĂ€der still!"

Der mögliche Streik könnte ein Aufbruchssignal sein. NĂ€mlich eines dafĂŒr, dass Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland eine klare Linie ziehen, darauf zeigen und aussagen:

"Ich will nach 20 Jahren sinkender Realeinkommen endlich meinen gerechten Lohn!"

09.04.2013

WAZ OnlineService Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen - Kompletttausch der GeschĂ€ftsfĂŒhrung - Steuertrick mit GmbH als "Vollhafter"

Amtsgericht Essen Aktenzeichen: HRB 19944
Bekannt gemacht am: 05.04.2013 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

VerÀnderungen
03.04.2013

WAZ OnlineService Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen, Friedrichstraße 34-38, 45128 Essen. Bestellt zum GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Howe, Ingo, Arnsberg, *03.12.1963; Kopatzki, Joachim, Laatzen, *25.04.1956; Dr. Kroll, Axel, Hattingen, *26.03.1966. Nicht mehr GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Zowislo, Stefan, Essen, *23.06.1963. Prokura erloschen: Gehrke, Petra, Leverkusen, *13.06.1956; Rottmann, Michael, IbbenbĂŒren, *04.01.1971.
Bei der WAZ OnlineService Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen fand offensichtlich ein Kompletttausch der GeschĂ€ftsfĂŒhrung statt. Das geht oft einher mit VerĂ€nderungen seitens der Gesellschafter und/oder des GeschĂ€ftszwecks.

Derlei geschah schon vor einem knappen Jahr und ist demnÀchst wieder zu erwarten:
Amtsgericht Essen Aktenzeichen: HRB 19944
Bekannt gemacht am: 27.04.2012 12:00 Uhr
In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

VerÀnderungen
24.04.2012

Ruhr Ticket Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen, Friedrichstraße 34-38, 45128 Essen. Die Gesellschafterversammlung hat am 14.03.2012 beschlossen, die Firma, den Unternehmensgegenstand und den Gesellschaftsvertrag in §§ 1 (Firma, Sitz), 2 (Gegenstand des Unternehmens) und 5 (Stammkapital) zu Ă€ndern sowie diesen insgesamt neu zu fassen. Neue Firma: WAZ OnlineService Verwaltungsgesellschaft mbH. Neuer Unternehmensgegenstand: Die Verwaltung, GeschĂ€ftsfĂŒhrung und Beteiligung an anderen Gesellschaften, insbesondere die Übernahme der Rechtsstellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin in der WAZ OnlineService GmbH & Co. KG.
Das war also einst eine "Ruhr Ticket Verwaltungsgesellschaft mbH"...

Auch einen entsprechende Änderung bei der WAZ OnlineService GmbH & Co. KG (AG Essen, HRA 9117) warte ich noch. Der letzte, mir zugĂ€ngliche Eintrag stammt noch vom 03.05.2012:
Ruhr-Ticket Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG, Essen, Friedrichstr. 34-38, 45128 Essen. (Der Vertrieb, die Erstellung und der Betrieb von Unternehmenswebseiten sowie die Erbringung damit in Zusammenhang stehender Dienstleistungen.). Neue Firma: WAZ OnlineService GmbH & Co. KG. Nach Änderung der Firma nunmehr Persönlich haftender Gesellschafter: WAZ OnlineService Verwaltungsgesellschaft mbH, Essen (Amtsgericht Essen HRB 19944). Die Firma ist geĂ€ndert.

Eine GmbH als KomplementĂ€r einer "GmbH & Co. KG" zu grĂŒnden ist ein in Deutschland zulĂ€ssiger Steuervermeidungstrick: Sofern die Gewinne durch AusschĂŒttungen aus dem Unternehmen herausgezogen werden ist der Steuersatz der GmbH & Co KG gegenĂŒber einer GmbH deutlich gĂŒnstiger! Die Verwaltungs-GmbH tritt als formeller "Vollhafter" einer GmbH & Co KG auf. Damit wird einerseits die Haftung fĂŒr den Fall der Pleite (weil der KomplementĂ€r "Vollhafter" eben auch nur beschrĂ€nkt haftet) begrenzt und andererseits der Steuervorteil der GmbH & Co KG (der angeblich gewĂ€hrt wurde um durch den Vollhafter eine greifende Haftung fĂŒr z.B. Steuerschulden zu schaffen) erreicht. FĂŒr mich ist das nichts anderes als ein legalisierter Steuerbetrug. Ein vernĂŒnftiger Kreditgeber wird sich schon darĂŒber informieren, dass der EigentĂŒmer der als "KomplementĂ€r" fungierenden GmbH die gleiche Person ist wie der zweite Gesellschafter der GmbH & Co. KG - und, anders als der Staat, seine Konditionen und Bedingungen an den mit höherer Wahrscheinlichkeit möglichen Zahlungsausfall anpassen.

Ich frage mich, weshalb der Staat solche Konstrukte - die das Ziel ja deutlich verfehlen - subventioniert. Denn es findet eine nicht durch den behaupteten Zweck gerechtfertigte Steuerminderung statt. Zudem mĂŒssen die anderen, nicht so tricksenden Steuerzahler auch fĂŒr einen großen Teil der Verwaltungskosten aufkommen. Profiteure sind ausgerechnet MillionĂ€re wie Frau Petra Grothkamp oder halt die Herren Christoph Preuß und Daniel Fratzscher von der Euroweb. Das ist gegen die Vernunft und schafft steuerliche Ungerechtigkeit.

Ich sag mal, nicht gĂ€nzlich frei von HĂ€me: 
"Die waren Profiteure, als die Unternehmen noch Profit machten oder wĂ€ren Profiteure gewesen, wenn mit der WAZ Onlineservice auch nur ein mĂŒder Euro verdient worden wĂ€re..."

08.04.2013

Passende Werbung

Da sitze ich, wirklich nichts böses ahnend, vor meinem Artikel

"WN Online-Services - Versucht die Euroweb ein weiteres Franchising mit den WestfÀlischen Nachrichten"

um die Kommentare zu kontrollieren und schon fĂ€llt mein Blick auf diese, von Google hinzugefĂŒgte Werbung:


 Das tut mir jetzt noch richtig weh. Die Diagnose lautet:


"Krank gelacht"
 
(Hoffentlich wird es keine Epidemie.)

07.04.2013

Warnung: Internet Online Media AG, Schweiz - Auf betrĂŒgerische Versprechen folgt teurer und weitgehender nutzloser Vertrag

Es ist zu erwarten, dass demnÀchst Vertreter einer "Internet Online Media AG" Schweizer GeschÀftsleuten das Blaue vom Himmel versprechen.

Diese "Internet Online Media AG" ist offensichtlich eine Tochter oder zumindest Schwester der in Deutschland spĂ€testens seit einem MĂŒnchner Gerichtsverfahren sehr negativ bekannten "Internet Online Media GmbH" (frĂŒher "Euroweb Marketing GmbH", AG DĂŒsseldorf HRB 54939), die wieder eine Tochter einer Euroweb Internet GmbH ist, vor deren anderen Schweizer Tochter, der  "Euroweb Internet AG", in den Medien schon verschiedentlich gewarnt wurde. Auch in Österreich ist diese Firma inzwischen als "Internet Online Media GmbH" von Wien aus aktiv (ATU64577201).

GeschĂ€ftsfĂŒhrer sowohl der deutschen "Internet Online Media GmbH" als auch der schweizerischen "Internet Online Media AG" und wohl auch der Wiener "Internet Online Media GmbH" ist ein Harald Daniel Fratzscher aus DĂŒsseldorf.
Das GeschĂ€ftsgebaren der Firmen unter seiner Leitung beleuchtet ein Urteil aus MĂŒnchen. Aus diesem ergibt sich, dass deren, ebenfalls von Harald Daniel Fratzscher geleitete Schwester oder Mutter  "Euroweb Marketing GmbH" (jetzt: "Internet Online Media GmbH") vor dem MĂŒnchner Landgericht zunĂ€chst vortrug, diese habe - wie in der Werbung versprochen - 4800 Euro an die Google Inc. fĂŒr Werbeanzeigen des verklagten Kunden gezahlt. Erst nachdem die Beklagte vortrug, das dieses nicht in Übereinstimmung mit dem der Werbung widersprechenden Vertrag zu bringen sei, rĂ€umte diese ein, nur einen Teil der Summe an die Google Inc. ĂŒberwiesen zu haben. Als auch daran Zweifel aufkamen weil es nachweisbar an jeglichem Erfolg der angeblich bezahlten und gestarteten Kampagne fehlte - was bei einer Google-Addword-Werbung schlicht unmöglich ist (da wird per "Klick" bezahlt) wurde seitens der Firma "Euroweb Marketing GmbH" eingerĂ€umt, diese habe gar nichts an die Google Inc. ĂŒberwiesen, was dann endlich mit der Wahrheit ĂŒberein stimmte.

Zwei LĂŒgen zum selben Gegenstand im selben Verfahren - das spricht dafĂŒr, dass (auch) diese Firma des Daniel Fratscher besonders rechtsverachtend vorgeht und auch vor den Gerichten nicht vor dem LĂŒgen zurĂŒck schreckt.

Nach dem das Urteil im Internet veröffentlicht wurde erfolgte die Umbenennung - keineswegs aber das Ablassen von den kriminell anmutenden GeschĂ€ftsmethoden. 

Im Verfahren 416 HKO 15/12 des LG Hamburg wurde der Firma "Euroweb Marketing GmbH", also der Mutter oder Schwester der "Internet Online Media AG" ferner in einer einstweiligen VerfĂŒgung verboten ein Google Partner-Logo zu verwenden und die Bezeichnung einer anderen Gesellschaft als Diensteanbieter zu verwenden - was in erschreckender Weise die Breite der aufgetischten LĂŒgen deutlich macht, die durch genau darin geschulten Werber vorgetragen werden.

Von den Vertretern einer "Internet Online Media AG" angesprochene Schweizer GeschĂ€ftsleute sollten sehr genau prĂŒfen, ob der unter dem falschen Vormachen zeitlichen Drucks vorgelegte Vertrag mit den von dem Werber gemachten Versprechungen ĂŒbereinstimmt und sich vor allem auch nicht zu einer voreilig gegebenen und dann bereuten Unterschrift drĂ€ngen lassen. Notieren Sie womöglich gemachte Versprechen hinsichtlich von RĂŒcktrittsfristen auf dem Vertrag, insbesondere auf dem Exemplar welches Sie dem Werber ĂŒbergeben, aber auch auf dem eigenen und lassen Sie dies vom Werber explizit unterschreiben - denn bisher zeigt sich vor Gericht immer wieder, dass der Euroweb-Konzern die gemachten, aber nicht schriftlich fixierten Vereinbarungen vor Gericht frech abstreitet und dabei offensichtlich die Werber zu falschen Zeugenaussagen anhĂ€lt. Die in Deutschland offensichtlich als Druckmittel versprochenen Einsparungen und Verbilligungen jedenfalls erweisen sich als falsch, das Versprechen kostenloser Leistungen als unwahr - der Vertrag erweist sich nach Auffassung vieler Kunden im Nachhinein als ebenso nutzlos wie teuer, diese Kunden fĂŒhlen sich "belogen und betrogen". Das geht auch aus einem Urteil des LG Hildesheim hervor, welches die Vorgehensweise als "arglistige TĂ€uschung" qualifizierte, den Vertrag fĂŒr nichtig erklĂ€rte und dass vor dem deutschen Bundesgerichtshof in der Revision Bestand hatte. Die "arglistige TĂ€uschung" ist in Deutschland das zivilrechtliche Pendant zum strafrechtlichen Betrug.

In Deutschland hat sich fĂŒr die Benennung des oben ersichtlichen Vorgehens des gesamten Euroweb-Konzerns der Begriff "Referenzkundenmasche" verbreitet.

Der mit abertausenden seiner Kunden vor Gericht streitende Euroweb-Konzern berichtet in Deutschland durch die eigene Anwaltskanzlei, dass auch in den FĂ€llen, in denen die Firma auf Grund von KĂŒndigungen und Anfechtungen gar nichts geleistet hat, die volle Vertragssumme eingeklagt wurde - was offensichtlich auch in einer, zur in die tausende gehenden Gesamtzahl der Rechtsstreite betrachtet sehr geringen Zahl der FĂ€lle sogar gelang. Durch die Strafkammer des LG Chemnitz wurde durch eine fĂŒr den Weigerungsfall angedrohte Verurteilung wegen Betruges erwirkt, dass der Euroweb-Konzern einen geschlossenen Vertrag annulliert und alle Zahlungen zurĂŒckgewĂ€hrt.

All dieses sollten von Werbern der "Internet Online Media AG" oder der "Euroweb Internet AG" Angeprochene sich sehr gut merken und sehr genau bedenken.

Entsprechend dem bekannten Strickmuster wird die Firma voraussichtlich bevorzugt kleine Unternehmen ansprechen. Aus Kiel in Deutschland ist sogar bekannt, dass der Euroweb-Konzern den nicht gut deutsch sprechenden Besitzer eines Imbissstandes unter VortĂ€uschen falscher Tatsachen zum Abschluss nötigte, was das von der Euroweb GmbH dann noch dreist angerufene Gericht als arglistige TĂ€uschung bewertete, wodurch der Vertrag nichtig wurde. Die vom Euroweb Konzern angestrengte Berufung wurde nach einem Hinweis des Gerichts zurĂŒck genommen.

Euroweb-Konzern ist in Deutschland ĂŒbel verrufen

In Deutschland ist das Unternehmen Euroweb offensichtlich so verrufen, dass nach oder in einem trotz der miesen Methoden verlustreichen GeschĂ€ftsjahr 2011 finanziell notleidende Zeitungsverlage um Kooperationen angegangen wurden, welche die Euroweb viel Geld kosten. So schloss die Euroweb einen Kooperationsvertrag mit einem Zeitungsverlag dessen hĂ€lftigen Anteil eine Petra Grothkamp unter Aufnahme erheblicher Schulden ĂŒbernahm und so in den vollen Besitz des Verlages gelangte und lies von einer speziell gegrĂŒndeten Gesellschaft, einer "WAZ Onlineservices" grundsĂ€tzlich auf die bekannte Art und durch das vormals eigene Personal die nahezu gleichen VertrĂ€ge verkaufen.

Nachdem diese Kooperation mit der WAZ in die BrĂŒche ging wird gegenwĂ€rtig versucht, mit den WestfĂ€lischen Nachrichten - die sich ebenfalls mit einer Übernahme "ĂŒberhoben" haben - eine "WN Onlineservices" zu etablieren unter deren Namen die Werber dann handeln. Dies spricht dafĂŒr, dass der Euroweb-Konzern es in Deutschland zunehmend vermeidet unter eigenem Name zu agieren - offenbar weil die Zielgruppe gewarnt wurde und sich gegen die falschen Versprechen und LĂŒgen der dazu angehaltenen Werber als immer resistenter erweist. Das dies besonders in Nordrhein-Westfalen geschieht dĂŒrfte als Ursache negative Fernsehberichte der dort lokalen öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt "WDR" haben, die - sehr zum Ärger der Euroweb-FĂŒhrung aus Daniel Fratzscher und Christoph Preuß - Millionen dadurch gewarnte Menschen sahen.

Hierzu passt, dass neu gegrĂŒndete, am Markt aktive Tochterunternehmen des Euroweb-Konzerns Namen tragen, die das frĂŒher stolz-dreist prĂ€sentierte "Euroweb" gerade nicht beinhalten, weil der Ruf der Marke "Euroweb" negativ besetzt ist und kaum noch GeschĂ€ftsabschlĂŒsse möglich erscheinen. Neben "Internet Online Media" ist hier auf die Berliner Webstyle GmbH zu verweisen. Unter diesem Name mĂŒssen die Schweizer - anders als die Österreicher - aber nichts befĂŒrchten, denn der Name Webstyle GmbH ist durch ein angesehenes Unternehmen besetzt und die wĂŒrden eine neue, aus dem betrĂŒgerisch agierenden Euroweb-Konzern heraus gegrĂŒndete Schweizer Webstyle wohl zurecht in Grund und Boden klagen, weil diese die eigene Marke missbraucht und gefĂ€hrdet sĂ€hen.

Alle hier verlinkten Urteile sind rechtskrÀftig.

P.S. Ich und wohl auch zig-tausende Schweizer Unternehmer bedanken sich fĂŒr diesen Hinweis.

Dem formellen Mitglied des Verwaltungsrates der Internet Online Media AG,  dem von Dritten auch als "Firmenbeerdiger" angesehenen Herrn RenĂ© Fitzi (St. Peter-Pagig) - der seit der Auflösung seiner Holzbaugesellschaft offenbar gegen das eine oder andere BĂŒndel Franken auch fĂŒr eine ganze Anzahl deutsche Inhaber den Strohmann als "Mitglied des Verwaltungsrates" gibt, rate ich dringend dazu, die GeschĂ€ftspraxis der Firma laufend zu kontrollieren. Nicht dass sich die Schweizerischen StaatsanwĂ€lte zuerst an ihn halten - weil er doch formell mit Einzelunterschrift entscheiden kann.

Die Internet Online Media AG wurde ja gegrĂŒndet um tatsĂ€chlich in der Schweiz aktiv zu sein.

04.04.2013

Die Euroweb, die Berger Law LLP, arglistige TĂ€uschung, LĂŒgen, ein "Sieg" vor dem BGH und ein "Leiturteil"

Die im Auftrag der Euroweb verbreiteten Berichte des Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger-Law-LLP werden immer unertrÀglicher, weil diese immer mehr an der Wahrheit vorbei gehen.

Derzeit bejubelt die praktisch zum Euroweb-Konzern gehörende Berger-Law-LLP unter dem Titel "Euroweb Internet GmbH gewinnt vor dem Bundesgerichtshof" den Abschluss eines Verfahrens.

Nun, "gewonnen" hat die Euroweb nicht mehr (aber auch nicht weniger) als einen "Blumentopf". Die Revision gegen das Urteil des OLG DĂŒsseldorf I-5 U 36/12- vom 27. September 2012 wurde zurĂŒck genommen:

Aus gesundheitlichen GrĂŒnden, die beim Gegner der Euroweb (einem Betreiber einer Tanzschule) liegen. Der hat nach eigenen Angaben schlicht nicht mehr die Kraft und die Lust dazu, die ihm teuer gewordene Zeit damit zu verplempern, einen Rechtsstreit mit der Euroweb auszufechten. Lieber gehe er jetzt in die Insolvenz als der Euroweb auch nur einen Heller fĂŒr die gar nicht erbrachte Leistung zu zahlen. Auch diese Forderung - und die Gerichtskosten - kann die Euroweb dem zu Folge schon mal als "zweifelhaft" bewerten und spĂ€ter ganz abschreiben.

Das und wie die Euroweb und deren "RechtsanwÀlte" Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger-Law-LLP daran goutieren und das ausschlachten ist, mit allem Verlaub, ekelerregend.

Leiturteil? Mitnichten!

Doch die Herren Philipp Berger und Andreas Buchholz berichten auch vorsÀtzlich unwahr:
"Die Entscheidung des OLG DĂŒsseldorf -I-5 U 36/12- vom 27.09.2012 ist damit rechtskrĂ€ftig und stellt nunmehr eine Leitentscheidung hinsichtlich der Abrechnung eines nach § 649 BGB gekĂŒndigten Internet-System-Vertrages dar."

Dabei steht in dem - von den Herren Berger und Buchholz mit veröffentlichtem Berufungsurteil I-5 U 36/12 klipp, klar und deutlich, dass das OLG die Revision zugelassen hat. Und zwar auf Grund wichtiger, nicht abschließend geklĂ€rter Rechtsfragen mit grundsĂ€tzlicher Bedeutung:
Figur 1: § 543 Abs. 2 Nr. 1 ZPO besagt: "Die Revision ist zuzulassen, wenn die Rechtssache grundsĂ€tzliche Bedeutung hat"
Hier also von einer "Leitentscheidung" zu sprechen ist demnach nicht nur vorsĂ€tzlich falsch sondern auch frech. Es handelt sich - die Herren Philipp Karl Berger und Andreas Buchholz sind Juristen, die das obige wissen mĂŒssen - um eine aggressive LĂŒge. Denn jedes Gericht - auch der 5. Zivilsenat des OLG DĂŒsseldorf selbst - kann auf Grund der gerade nicht höchstrichterlich geklĂ€rten Rechtsfragen jederzeit zu einer anderen Meinung kommen.

Im Übrigen hatte der Senat auch wie folgt kritisiert:
Figur 2: "Es reicht nicht aus, das Vorbringen der KlÀgerin einfach zu bestreiten."
Im Falle eines qualifizierten Bestreitens wird die Euroweb also auch vor dem 5. Zivilsenat des OLG DĂŒsseldorf "den KĂŒrzeren" ziehen.

Ich sollte dazu wohl mal einen Artikel schreiben. Material, um auf den wechselnden, geradezu verlogenen Vortrag der Euroweb und der Webstyle (gehalten von der Berger Law LLP des Philipp Berger und des Andreas Buchholz) auch hinsichtlich § 649 BGB zu beweisen, habe ich genug. Dazu kommt dann auch das Gutachten ĂŒber die Preise der Euroweb. Und natĂŒrlich jenes ĂŒber die Preisgestaltung hinsichtlich des Onlineshops, welches sehr konkret den enormen Abstand der Preise der Euroweb zu den Marktpreisen nachweist.


"Tapfer" geschwiegen haben Philipp Berger und sein Partner Andreas Buchholz ĂŒber die Tatsache, dass die Euroweb oder die zum Konzern gehörende Webstyle ganze Serien (man beachte die aufeinanderfolgenden Aktenzeichen!) von Verfahren vor dem BGH verloren hat:
  1. BGH II ZR 79/09
  2. BGH VII ZR 111/10
  3. BGH VII ZR 133/10
  4. BGH VII ZR 134/10
  5. BGH VII ZR 135/10
  6. BGH VII ZR 146/10
  7. BGH VII ZR 164/10
  8. BGH, VII ZR 186/10 14.09.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  9. BGH, VII ZR 208/10 07.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  10. BGH VII ZR 223/10
  11. BGH, VII ZR 43/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  12. BGH, VII ZR 44/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)
  13. BGH VII ZR 45/11 
Über das folgende BGH- Verfahren haben "Rechtsanwalt" Philipp Berger und sein Partner "Rechtsanwalt" Andreas Buchholz im Auftrag der Euroweb vorsĂ€tzlich falsch berichtet, der BGH habe die arglistige TĂ€uschung nicht feststellen können:
  1. BGH, VII ZR 22/11  15.04.2011 (Arglistige TĂ€uschung, Revision von Euroweb zurĂŒckgenommen)

Eine der aufgeworfenen Fragen ist:

Sehen so Gewinner aus?

Ich denke: 
Gewiss nicht. Die "Ligitation-PR" des Philipp Berger und des Andreas Buchholz von der Berger Law LLP erweist sich mal wieder als "LĂŒgen-PR"!


Rheinland New Media - Weiterer Name im Euroweb-Konzern

Weil die "Euroweb" angeblich so erfolgreich ist und sich angeblich so gut verkauft benötigt der Konzern fortlaufend neue Namen.  

Womöglich verstehen die Euroweb-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Preuß und Daniel Fratzscher das unten folgende auch unter "horizontaler Diversivizierung". Voraussichtlich werden also "Referenz-Kunden" unter dem weiteren Name "Rheinland New Media" angerufen, diesen kostenlose Leistungen versprochen und (wie gehabt) im GesprĂ€ch unter weiterem vorsĂ€tzlich unwahren Vormachen (z.B. eines RĂŒcktrittrechtes) zu einer Unterschrift unter einem sich als höchst teuer und auch sonst höchst nachteilig erweisenden Vertrag genötigt - oder womöglich war oder ist es geplant, die Kunden von der Euroweb-Vertriebsorganisation des Patrick L. (den kann man als Vertriebschef in NRW ansehen) z.B. als "WN Online-Services, einer Gesellschaft der WestfĂ€lischen Nachrichten" anzuschwatzen und denen dann VertrĂ€ge mit der "Rheinland New Media" anzudrehen - denn bei der geschlossenen WAZ Onlineservice lief das ebenso, da bekamen die Referenzkunden einen Vertrag mit einer "Ruhrgebiet Online Services" um zu verschleiern, dass denen tatsĂ€chlich die qualitativ oft fragwĂŒrdigen aber extrem hochpreisigen Leistungen der "Euroweb" angedreht wurden. Eine nicht geringe Anzahl dieser Kunden fĂŒhlt sich durch die Vertriebsmethode "beschissen".

Hier die EintrÀge aus dem Handelsregister:
Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRA 21979
Bekannt gemacht am: 11.04.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

Neueintragungen
02.04.2012

Rheinland New Media GmbH & Co. KG, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. (Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software- und Hardwareprodukten jeglicher Art fĂŒr die Anwendung im Internet sowie die Vermarktung von Datenbanken und Informationssystemen, der Vertrieb multimedialer Anwendungen, die Beratung und das Erbringen von Dienstleistungen im Software-, Hardware- und Multimediabereich im Internet.). Kommanditgesellschaft. GeschĂ€ftsanschrift: Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Jeder persönlich haftende Gesellschafter vertritt einzeln. Persönlich haftender Gesellschafter: Rheinland New Media Verwaltungs GmbH, DĂŒsseldorf (Amtsgericht DĂŒsseldorf HRB 67595), mit der Befugnis -auch fĂŒr jeden GeschĂ€ftsfĂŒhrer-, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten RechtsgeschĂ€fte abzuschließen.


Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRB 67595
Bekannt gemacht am: 27.03.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

Neueintragungen
22.03.2012

Rheinland New Media Verwaltungs GmbH, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 01.03.2012. GeschĂ€ftsanschrift: Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Gegenstand: Die Übernahme der Position als persönlich haftende Gesellschafterin an der Rheinland New Media GmbH & Co. KG in DĂŒsseldorf. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder durch einen GeschĂ€ftsfĂŒhrer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Jedem GeschĂ€ftsfĂŒhrer kann Einzelvertretungsbefugnis und/oder Befreiung von den BeschrĂ€nkungen des § 181 BGB erteilt werden. GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Fratzscher, Daniel, DĂŒsseldorf, *10.03.1969, einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten RechtsgeschĂ€fte abzuschließen.

Der bei der Euroweb eher wenig geliebte WDR soll schon versprochen haben, den Daniel Fratzscher zu ehren: Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer eines gewaltigen Rudels von Firmen mit jeweils 0 Mitarbeitern, fĂŒr die GEZahlt wird. Aber ob es die Euroweb in die Gewinnzone bringt wenn diese ihre Kosten so expansiv ausweitet wagen "manche Wirtschaftsexperten" ziemlich ernsthaft zu bezweifeln.

Woher der Glaube kommt, dass Scheiße sich besser verkaufen lasse, wenn man dieser stĂ€ndig neue Namen gibt, weiß der Autor nicht. Der weiß darĂŒber aber eines: 
"Egal wie man sie nennt - am Gestank ist Scheiße stets gut zu erkennen."

P.S. Danke fĂŒr den Hinweis!

03.04.2013

Euroweb im Kampf um KreditwĂŒrdigkeit? Sollen Umbenennungen und BeherrschungsvertrĂ€ge Vertrauen bei Banken schaffen?

Aus diversen Eintragungen im Handelsregister entnehme ich, das die Fratzscher GmbH & Co. Venture Capital KG in Euroweb Group GmbH & Co. KG unbenannt wurde und die Euroweb Holding GmbH mit dieser zuvor einen GewinnabfĂŒhrungsvertrag abgeschlossen hat:
Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRB 68122
Bekannt gemacht am: 11.12.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

VerÀnderungen
07.12.2012

Euroweb Holding GmbH, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Mit der Fratzscher GmbH & Co. Venture Capital KG, DĂŒsseldorf (Amtsgericht DĂŒsseldorf, HRA 14791) als herrschendem Unternehmen ist am 30.11.2012 ein GewinnabfĂŒhrungsvertrag geschlossen. Ihm hat die Gesellschafterversammlung vom selben Tage zugestimmt. Wegen des weiteren Inhalts wird auf den genannten Vertrag und die zustimmenden BeschlĂŒsse Bezug genommen.


Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRA 14791
Bekannt gemacht am: 29.01.2013 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

VerÀnderungen
25.01.2013

Fratzscher GmbH & Co. Venture Capital KG, DĂŒsseldorf, Wildenbruchstraße 101, 40545 DĂŒsseldorf. Nach FirmenĂ€nderung : Euroweb Group GmbH & Co. KG.


Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRA 14791
Bekannt gemacht am: 26.03.2013 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

VerÀnderungen
21.03.2013

Euroweb Group GmbH & Co. KG, DĂŒsseldorf, Wildenbruchstraße 101, 40545 DĂŒsseldorf. Änderung zur eingetragenen GeschĂ€ftsanschrift: Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf.
Ein weiterer Vermögensverwalter im Konzern ist die "Euroweb Beteiligung GmbH":
Amtsgericht DĂŒsseldorf Aktenzeichen: HRB 68787
Bekannt gemacht am: 09.10.2012 12:00 Uhr

In () gesetzte Angaben der Anschrift und des GeschÀftszweiges erfolgen ohne GewÀhr.

Neueintragungen
01.10.2012

Euroweb Beteiligung GmbH, DĂŒsseldorf, Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Gesellschaft mit beschrĂ€nkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 21.08.2012 mit Änderung vom 21.09.2012. GeschĂ€ftsanschrift: Hansaallee 299, 40549 DĂŒsseldorf. Gegenstand: Der Erwerb und das Halten von Beteiligungen. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere GeschĂ€ftsfĂŒhrer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei GeschĂ€ftsfĂŒhrer oder durch einen GeschĂ€ftsfĂŒhrer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Einem oder mehreren GeschĂ€ftsfĂŒhrern kann die Befugnis erteilt werden, die Gesellschaft stets einzeln zu vertreten. Jeder GeschĂ€ftsfĂŒhrer kann von den BeschrĂ€nkungen des § 181 BGB befreit werden. GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Fratzscher, Daniel, DĂŒsseldorf, *10.03.1969; Preuß, Christoph, DĂŒsseldorf, *19.09.1971, jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten RechtsgeschĂ€fte abzuschließen.
... die im Dezember 2012 eine Kapitalerhöhung von 25.000 auf 50.000 Euro bekannt gegeben hat. Das dĂŒrfte komplett in eine NeugrĂŒndung einer weiteren GmbH geflossen sein.

Mir selbst ist aus dem GeschĂ€ftsberichten der Euroweb Internet GmbH bekannt, dass diese langfristige Ausleihungen (frĂŒher "GeschĂ€ftsfĂŒhrerkredite") aufweist, die (wie ich vermute) an Christoph Preuß und Daniel Fratzscher gingen. Geflossen sind diese dann vermutlich in die Fratzscher GmbH & Co. Venture Capital KG (jetzt Euroweb Group GmbH & Co. KG, GF Daniel Fratzscher), in die Euroweb Holding GmbH (GeschĂ€ftsfĂŒhrer: Fratzscher, Daniel, DĂŒsseldorf, *10.03.1969; Preuß, Christoph, DĂŒsseldorf, *19.09.1971) und/oder die die Euroweb Beteiligung GmbH (GeschĂ€ftsfĂŒhrer: wie vorstehend)

Diese kann man schon des Namens "Venture Capital" wegen als Wagniskapitalgesellschaften bezeichnen und vermuten, dass mit diesen NeugrĂŒndungen von Firmen finanziert wurden und werden, die im Falle einer auch nur halbwegs vernĂŒnftigen Entwicklung an die Euroweb verkauft werden. Mit dem (fiktiven, man beachte die extreme Verluste der Tochter Euroweb AG, ZĂŒrich) Erlös werden dann wohl die (GeschĂ€ftsfĂŒhrer-)Kredite abgelöst.

Da derlei ein eher langfristiges GeschĂ€ft ist dĂŒrfte es den guten kaufmĂ€nnischen Prinzipien widersprechen, dass diese, als langfristig zu betrachtenden Ausleihungen mit kurzfristigen Bankkrediten gegenfinanziert werden - was sich aus dem GeschĂ€ftsbericht fĂŒr das Verlustjahr 2011 aber genau so ergibt.

Aus dem selben GeschĂ€ftsbericht und aus dem fĂŒr das Jahr 2010 kann man schließen, dass die Euroweb nicht ganz unbetrĂ€chtliche LiquidiĂ€tsprobleme hat, auch wenn diese mit angeblichen, auf das gesteigerte GeschĂ€ftsvolumen zurĂŒck zu fĂŒhrenden Provisionszahlungen begrĂŒndet wurden. Denn das kann so eher nicht stimmen. Die Vertriebsmitarbeiter erhalten laut den hier vorliegenden, aktuellen VertrĂ€gen Provisionen wie folgt:
ZuzĂŒglich zu dem Gehalt gemĂ€ĂŸ §4 des Anstellungsvertrages werden monatlich unsatzbasierte Abschlussprovisionen gezahlt:
Der Umsatz berechnet sich aus allen in einem Monat zu verprovisionierenden VertrĂ€gen, dass heißt aus allen VertrĂ€gen die vom ersten Tag bis zum letzten Tag des jeweiligen Monats abgeschlossen wurden. Der Umsatz besteht aus der Summe aller vertraglich mit den jeweiligen Endkunden vereinbarten Netto-Monatsentgelte.

FĂŒr einen Monatsumsatz bis 650,00 EUR wird eine einmalige Provision in Höhe von 50% des tatsĂ€chlichen Monatsumsatzes gezahlt.

FĂŒr einen Monatsumsatz von 651,00 bis 900,00 EUR wird eine einmalige Provision in Höhe von 100% des tatsĂ€chlichen Monatsumsatzes gezahlt.

FĂŒr einen Monatsumsatz von 901,00 bis 1.000,00 EUR wird eine einmalige Provision in Höhe von 150% des tatsĂ€chlichen Monatsumsatzes gezahlt.
FĂŒr einen Monatsumsatz ab 1001,00 EUR wird eine einmalige Provision in Höhe von 200% des tatsĂ€chlichen Monatsumsatzes gezahlt.
Das bedeutet, dass von der Jahresrate, welche die "Referenzkunden" der Euroweb zahlen sollen, höchstens 1/6, in etlichen FĂ€llen sogar gar nichts an Umsatzprovisionen an den VerkĂ€ufer gezahlt wird und fĂŒhrt demnach zu starken Zweifeln an dieser Darstellung im GeschĂ€ftsbericht fĂŒr das Verlustjahr 2011 und damit zu starken Zweifeln an der wohl sehr ĂŒbermĂ€ĂŸig optimistischen Darstellung, wonach erhöhte Provisionszahlungen wegen erhöhter UmsĂ€tze Ursache der erstmals aus dem Jahresbericht 2010 bekannten LiquiditĂ€tsengpĂ€sse sein sollen. Der gleiche Optimismus wurde vorgefĂŒhrt, als die Euroweb im GeschĂ€ftsbericht 2010 fĂŒr das Jahr 2011 einen höheren Gewinn ankĂŒndigte ... und dann tatsĂ€chlich einen enormen Verlust lieferte.

Mit den oben ersichtlichen Zusammenlegungen und Umbenennungen ergibt sich folgendes Bild:

TatsĂ€chlich bemĂŒht sich die Euroweb wohl um langfristige Drittmittel um aus dem tatsĂ€chlichem Dilemma der teuren kurzfristigen Finanzierung langfristiger Ausleihungen zu entkommen und versucht Vertrauen bei den Banken zu gewinnen um die inzwischen wohl auf Grund weiterer, mutmaßlich sogar steil ansteigenden Verluste im operativen GeschĂ€ft (durch den weiter sinkenden Erfolg der VertriebsbemĂŒhungen) immer problematischer werdende LiquiditĂ€t zu sichern.

Ob das durch die wirtschaftliche, namentliche und örtliche Zusammenlegung vom Wagniskapitalfirmen geschehen kann ist aber fraglich. Banken sehen eher auf Zahlen und Sicherheiten als auf VertrÀge, die wie hier vorliegend, quasi zwischen dem Schuldner und dem Schuldner eines Schuldners eines Schuldners (die beiden letzten mit hohem Wagnis, der davor ohne sicherndes Eigenkapital) geschlossen werden - die sich letztendlich auch noch alle zueinander verhalten wie Pontius und Pilatus.


Wie die Euroweb ihre Referenzkunden öffentlich blamiert - Eine "lange geistige Pause"

"Derzeit ist keine Seite online. Besuchen Sie und spÀter wieder..."

diesen fehlerhaften Text findet Google derzeit "ungefĂ€hr 20.100" mal - und zwar auf von der Euroweb betriebenen Webseiten und auf solchen, die deren Inhalte wieder geben. Im Seiten-Titel wird "spĂ€ter"  "spaeter" geschrieben- wie ich bereits frĂŒher fest stellte haben die "Spezialisten" von der Euroweb erhebliche Probleme mit der Zeichenkodierung und könnten von mir, einem Schlosser, viel lernen. Deshalb das "ae" fĂŒr das "Ă€":

Figur 1: Google findet den peinlichen Fehler 20.100 mal. Die Euroweb indes nicht...

Ich habe inzwischen eine Liste der Domains und Interessantes fest gestellt. Ähnlich wie bei der Meldung, dass  es sich um eine kurze technische Pause handele:
Figur2: Bildschirmfoto einer typischen Euroweb-Fehlermeldung

... gibt es diese Fehlermeldung auf zahlreichen Domains von Neu-Referenz-Kunden fĂŒr die noch keine Webseite erstellt wurde und womöglich von Alt-Referenz-Kunden, die gekĂŒndigt oder die Zahlung verweigert haben. Die eine oder andere Domain fand ich auch bei NameDrive wieder. Die registrieren jede Domain auf sich, die frei wird und bei "Eins" nicht auf dem Baum ist.

Die "lange geistige Pause", die dazu fĂŒhrt, dass
  1. Google 20.100 mal einen so ausgesprochen blöden Fehler findet und 
  2. sehr viele Euroweb-Kunden sich von Anfang an bei dem Unternehmen ĂŒbel blamiert werden und
  3. sich in ganz schlechten HĂ€nden fĂŒhlen

hĂ€lt ĂŒbrigen schon eine ganze Weile an. Dass das trotz des langen Zeitraumes
  1. niemanden aufgefallen ist und
  2. nicht korrigiert wurde
betrachte ich mal als "euroweb-typische" Folge einer "langen geistigen Pause" der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Euroweb, die jegliche (den Namen verdienende) QualitĂ€tskontrolle ganz strikt einspart, um die ersparten Gelder in den Vertrieb stecken zu können, der im Effekt solcher Ergebnisse gerade deshalb praktisch jeden Tag ein ganzes StĂŒck erfolgloser und teurer wird.

Figur 3: Diese Verballhornung karikiert die ZustÀnde bei der Euroweb (nicht nur) hinsichtlich des QualitÀtsmanagements.
Ganz genau genommen betrachte ich es als "extralange geistige Pause der Extraklasse" - doch ich will auch die Euroweb zu Wort kommen lassen:
"Möglich macht dies unser einzigartiges Full-Service-Konzept sowie unsere langjÀhrige Erfahrung im Web."
Aber klar doch!

Wenn die Euroweb keine QualitĂ€tskontrolle macht, dann mache ich die eben. Und da die Euroweb von mir trotz der offensichtlichen und multiplen Notwendigkeit keine Schulungsangebote will, gibt es die Ergebnisse dieser Ă€ußerst "werbewirksamen" QualitĂ€tskontrolle eben öffentlich.

Ich beschreibe mal das "einzigartige Full-Service-Konzept" der Euroweb:
  • Die QualitĂ€t ist der Webseiten ist (zu) oft "traurig".
  • Das Hosting erfolgt billigst aber technisch völlig unsinnig in einem wohnzimmergroßen "Rechenzentrum" in Bulgarien mit einer (fĂŒr ein "Rechenzentrum") eher fragwĂŒrdigen (um mich höflich auszudrĂŒcken), nicht voll redundanten Anbindung ans Internet - deshalb ist der Seitenaufbau langsam und die Verbindung fĂ€llt auch schon mal aus.
  • Das großmĂ€ulig versprochene CMS ist keines.
  • Die als kostenlos versprochenen Webseiten werden eben nicht kostenlos erstellt sondern sind abnorm teuer.
  • Eine QualitĂ€tskontrolle findet ausweislich der Ergebnisse nicht statt - mit dem Ergebnis, dass Kunden der Euroweb öffentlich blamiert werden.
  • Mit einem enormen Anteil der zu Recht unzufriedenen und sich abgezockt fĂŒhlenden Kunden kommuniziert nicht etwa der Kundendienst - sondern die angeschlossene Kanzlei Berger Law LLP.
  • Die Betreiber dieses "Kundendienst-Ersatzes" (Kanzlei Berger Law LLP), die sich mit den Kunden (genauer: deren RechtsanwĂ€lten) in einer extrem anmutenden Zahl auch vor Gericht "unterhalten",  beschreiben allen Ernstes auch noch stolz (kann man auch "dummdreist" nennen), was fĂŒr eine Abzockbude die Euroweb tatsĂ€chlich ist. (Nach dem Motto: "Die Euroweb hat zwar nichts geleistet, dieser steht aber die volle Vertragssumme zu!") und widerlegen (deshalb das "dummdreist" als zulĂ€ssige Meinung) die Behauptung der Euroweb, man handle "kulant".
  • Kunden, Gerichte und Öffentlichkeit werden von der Euroweb und der angeschlossenen Berger Law LLP belogen, "dass sich die Balken biegen".
  • Kritik an der in der Selbstdarstellung "gar großartigen" Euroweb ĂŒben nur böswillige Blogger, garstige Konkurrenten, zahlreiche Richter (die auf arglistige TĂ€uschung erkennen - was als "Einzelmeinung" hingestellt wird), Kunden und die AnwĂ€lte der Kunden - also offenbar niemand, den die Euroweb ernst nehmen mĂŒsste...

Meine Meinung dazu?

Wenn ein Unternehmen jahrelang so handelt, dann ist das keine "lange geistige Pause" mehr - sondern ein nicht behebbarer, nahezu vollstÀndiger Ausfall der Kognition. Die Folgen sind zwingend.

02.04.2013

Euroweb & Wer liefert was? Zusammenarbeit schon frĂŒh gescheitert?

Auf dem Euroweb-Host mit der IP 91.199.247.37 (plesk09.euroweb.net) finden sich folgende Domains:
Diese folgen dem bekanntem Namensschema der wohl fĂŒr die mindestens angedachte Zusammenarbeit mit der Aschendorff Medien GmbH / WestfĂ€lische Nachrichten registrierten Domains.

WLW? - "Wer liefert was"

Hinter "WLW" verbirgt sich offensichtlich der, sagen wir mal "bekannte", Online-Dienst "Wer liefert was?" der "Wer liefert was? GmbH", Hamburg (Handelsregister: Hamburg, HRB 106779)

Etwas ist hier aber anders als bei dem bekannten Strickmustern:

Figur 1: Anders als sonst erscheint kein Euroweb-Logo auf den WLW-Seiten. Das ist als ein deutliches Anzeichen fĂŒr geplatzte Verhandlungen zu werten. Offensichtlich musste es auch schnell gehen. ("Besuchen Sie und spĂ€ter wieder...")

Die Domains verweisen nicht zu Webseiten der Euroweb, haben keine Inhalte - insbesondere erscheint nichts, was offensichtlich auf die Euroweb hindeutet. Ferner laufen die Registrierungen der Domains, so sie nicht erneuert werden, am 14. Mai 2013 aus - diese wurden also spÀtestens am 14. Mai 2012 registriert. Das ist lange her.

Ich gehe davon aus, eine "anverhandelte" oder auch nur "angedachte" Zusammenarbeit ist geplatzt, weil die GeschĂ€ftsfĂŒhrer und EigentĂŒmer der "Wer liefert was? GmbH" rechtzeitig erkannten, dass damit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Die sollten ja sowas wie eine MarktĂŒbersicht haben und haben ganz offensichtlich a) in der Verantwortung und b) richtig gehandelt - um den Ruf und die Existenz des Unternehmens zu sichern.