30.04.2015

Euroweb (Daniel Fratzscher / Christoph Preu√ü) erneut wegen dreister L√ľgen verurteilt

LG D√ľsseldorf, Az. 12 O 6/15, Urteil vom 29.04.2015

Der Euroweb Internet GmbH wird durch das Landgericht D√ľsseldorf untersagt, sich mit den unwahren Aussagen zu bewerben, diese habe 600 Mitarbeiter und 32 Standorte und also eine Unternehmensgr√∂√üe vorzumachen, welches dieses Unternehmen nicht hat. Das Urteil ist nur noch nicht rechtskr√§ftig. Im Hinblick auf die √§u√üerst schwache, geradezu sinnfreie Verteidigung wird es aber dabei bleiben.

Ich hatte die, mit diesen Werbeaussagen den Verkehr bel√ľgende Firma selbst auf Unterlassung in Anspruch genommen, also selbst unter Verweisen darauf, dass diese Werbung unwahr und verlogen sei, abgemahnt. Weil ich das selbst machte blieb die Abmahnung f√ľr die Euroweb kostenlos. Wie in den anderen F√§llen auch erlag man seitens der Euroweb und wohl auch bei der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" der jedenfalls auf mich schon wahnhaft wirkenden Vorstellung, dass f√ľr das Gespann aus der Euroweb und der Kanzlei der Herren Andreas Buchholz und Philipp Berger das deutsche Recht nicht gelte.

Auf die offensichtlich berechtigte Abmahnung wurde nicht reagiert

Also beantragte ich zun√§chst selbst den Erlass einer einstweiligen Verf√ľgung. Darauf hin hat das Gericht einen Termin anberaumt und ich stellte den f√§lligen Antrag auf Prozesskostenhilfe. Um sich gegen den Antrag zu verteidigen f√ľhrte die Euroweb Internet GmbH des Daniel Fratzscher und des Christoph Preu√ü lediglich auf, die Inanspruchnahme erfolge "rechtsmissbr√§uchlich" - und  f√ľhrte eine Reihe von Urteilen an, bei denen die Gerichte jeweils die Antr√§ge von Massenabmahnern wegen Rechtsmissbrauchs zur√ľck wiesen, so z.B. das eines Rechtsanwaltes aus Rosenheim, welcher als "Immobilienentwickler" t√§tig war und allein in einem halben Jahr 100 kostenpflichtige Abmahnungen verschickte. Um Gr√ľnde f√ľrs Abmahnen zu finden recherchierte er in der Presse.

Vorgetragen wurde auch zu einem Urteil des OLG K√∂ln, welches eine PKH-Antrag eines Dritten in einer ganz anderen Sache (und nicht gegen die Euroweb) zur√ľck wies, bei welchem einen aber die Verfassungswidrigkeit schon anspringt - denn das OLG hatte doch glatt behauptet, eine arme Partei m√ľsse die Verfolgung unlauterer Werbung dem zahlungskr√§ftigen Wettbewerb √ľberlassen.

Das Landgericht erkannte richtig, dass ein Rechtsmissbrauch nicht vorliegt. Gegen den Vorwurf der Unwahrheit der Werbung hat sich die Euroweb gar nicht erst verteidigt.

Lehren aus dem Verfahren:

Wird man berechtigt und zu dem noch kostenlos abgemahnt ist es au√üerhalb des rechtsfreien Bezirkes des LG und OLG K√∂ln ziemlich sinnlos sich mit dem Argument des Rechtsmissbrauchs verteidigen zu wollen, nur weil es zwischen dem, der das Verfahren "anleiert" und dem Gegner noch drei weitere Verfahren gibt und weil der Gegner f√ľr die Prozesskosten die Hilfe des Staates in Anspruch nimmt.

Nebensächliches:

Der Herr Andreas Buchholz hat namens der Euroweb "herumgeheult", dass ich ausschlie√ülich √ľber gewonnene Verfahren berichten w√ľrde. Nun denn, der gewiss feine und saubere aber nicht immer ganz ehrliche Herr Rechtsanwalt Andreas Buchholz - wagt es sich, etwas zu kritisieren, was er doch gemeinsam mit seinen Partnern seit Jahren ausgerechnet f√ľr die Euroweb Internet GmbH sehr bewusst und zielstrebig so betreibt: Sich √ľber gewonnene Verfahren echauffieren, die verlorenen vergessen. Beispiel? Den verlogenen und von Anfang an unwahren Bericht, wonach die Euroweb sich mit einem eigenem Rechenzentrum bewerben d√ľrfe hat er nicht zur√ľck genommen, als das OLG der Euroweb im Berufungsverfahren bescheinigte, dass diese sich nicht mit einem eigenem Rechenzentrum bewerben darf, weil ein solches einfach nicht existiert. Die Vorinstanz, das LG D√ľsseldorf hatte im √úbrigen auch nicht angenommen, dass es ein solches Rechenzentrum g√§be - sondern meine "Aktivlegitimierung" bezweifelt.

Und nochwas, meine Herren Preuß und Fratzscher:

Sollte ich 3 Tage nach der Zustellung diese L√ľgen noch finden oder davon h√∂ren, dass die Werber sowas vortragen, dann stelle ich auch wieder einen Ordnungsmittelantrag.

L√ľgen, L√ľgen, L√ľgen: Diese Aussage der Euroweb-Anw√§lte ist, war und bleibt ein Treppenwitz!


28.04.2015

Ingannati dal Euroweb Internet AG (Svizzera ) ? - Si combatte di nuovo !

A differenza della Germania possono agire contro le violazioni del diritto della concorrenza in Svizzera , la Segreteria di Stato dell'economia SECO . Questo non riguarda solo la stessa sistematica illegalmente perseguita dalla pratica Euroweb di chiamate a freddo , ma anche l'inganno da consapevolmente il falso delude la gratuità della creazione di siti web e il esercitata dal falso delude una grande riduzione di prezzo , indebite pressioni sulla persona indirizzata che viene effettuata con lo scopo dichiarato di spingerli ad una firma malato sul modulo di contratto . A differenza della Germania , SECCO può ottenere un "divieto scoperto frutto" .

Link al modulo di reclamo .

Dolo Euroweb Internet AG (Switz)? - Factas in te!

Dissimilis in Germania potest accipere actio adversus infringements elit lex in Helvetia, Secretaria Status Rerum Oeconomicarum SECO. Ita, non modo quod ratio ac non licere quam persecutus est Euroweb usu frigoris vocat sed etiam in fraudem scienter falsum reportando Avricourt gratuito creatione websites et vi illa falsa reportando Avricourt amplissimum pretium reductionem, generis sollicitationes in addressee quod fit cum intentione declaravit, eos ad male notatam forma contractus. Dissimilis Germania ducebat, quorum Siccus, potest etiam consequi "fructus contractionem ban".

 forma querela.

Trompé par le Euroweb Internet AG (Suisse)? - Vous déversoirs en!


Contrairement à l'Allemagne peut prendre des mesures contre les infractions au droit de la concurrence en Suisse, le Secrétariat d'Etat à l'économie SECO. Cela se applique non seulement aussi systématique que illégale poursuivi par la pratique Euroweb des appels à froid mais aussi la tromperie en donner sciemment de faux Achen obtenir la gratuité de la création de sites Web et la force exercée par le faux Achen gagner une réduction très importante des prix, des pressions indues sur le destinataire ce qui se fait dans le but déclaré de les pousser à une signature malade le formulaire de contrat. Contrairement à l'Allemagne, le SECCO peut également obtenir une "interdiction de contraction de fruits".

Le formulaire de plainte.

Von der Euroweb Internet AG (Schweiz) betrogen? - Wehren Sie sich!

Anders als in Deutschland kann in der Schweiz das Staatssekretariat f√ľr Wirtschaft SECO gegen Wettbewerbsverst√∂√üe vorgehen. Das betrifft nicht nur die von der Euroweb ebenso systematisch wie rechtswidrig verfolgte Praxis der Kaltanrufe sondern auch die arglistige T√§uschung durch das vors√§tzlich unwahre Vormachen der Kostenlosigkeit der Erstellung der Webauftritte und den, durch das unwahre Vormachen eines sehr gro√üen Preisnachlasses ausge√ľbten, unangemessenen Druck auf die Angesprochenen, welcher mit dem erkl√§rten Ziel erfolgt, diese zu einer un√ľberlegten Unterschrift auf dem Vertragsformular  zu dr√§ngen. Anders als Deutschland kann die SECCO auch ein "Fruchtziehungsverbot" erwirken.

Link zum Beschwerdeformular.

23.04.2015

Erfahrungen mit Euroweb - Jetzt warnt auch das Schweizer Radio

Das wird dem Präsident des DIW, einem Marcel Fratzscher aber nicht gefallen, dass das Unternehmen seines lieben Bruders Daniel Fratzscher jetzt auch international "ganz tolle Presse" hat.
"Verzweiflung, Tr√§nen und Scham. So reagieren Betroffene, die dem Konsumentenmagazin «Espresso» auf Radio SRF 1 von ihren Erfahrungen mit Euroweb berichten"
Zitat aus [SRF] Teure Webseiten fragw√ľrdiges Gesch√§ftsmodell von euroweb
"Ein Experte hat Offerten von Euroweb gepr√ľft und sagt, die Leistung stehe in keinem Verh√§ltnis zum Preis. «Espresso» erkl√§rt, wie Betroffene vorgehen k√∂nnen. Am Freitag um 08.10 Uhr auf Radio SRF 1."
Da muss man nicht mehr explizit etwas wie "Arschloch" sagen - oder?

Die Euroweb wurde vom SRF um eine Stellungnahme gebeten.
«Im Rahmen unserer Vertragsgespr√§che haben Falschinformationen, Aufbau von Druck oder T√§uschungen keinen Platz.»

behauptete die Euroweb des Daniel Fratzscher und seines Gesch√§ftsf√ľhrers Christoph Preu√ü.

Da muss ich einfach sehr explizit genau das Wort "L√ľgner" in den Raum werfen - und ich kann sehr genau nachweisen, dass dieses Wort weder unwahr noch rufsch√§digend ist. Es ist, im Angesicht der Dreistigkeit genau dieser L√ľge, n√§mlich die h√∂flichste Form der Kritik.

19.04.2015

Strafanzeige wegen Strafvereitlung gegen Jörg Uwe Meister, Leiter der JVA Kassel I

Im aktuell veröffentlichten Urteil des BGH, Az. 2 BvR 1111/13 findet sich folgender Passus:
"Zudem w√§re in Betracht gekommen, die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten sowie die die Dienstaufsichtsbeschwerde betreffenden Akten beizuziehen. Aus diesen der Verfassungsbeschwerde in Ausz√ľgen beigef√ľgten Akten ist beispielsweise ersichtlich, dass die Justizvollzugsanstalt den Vorfall teilweise durchaus anders dargestellt hat als im fachgerichtlichen Verfahren vor der Strafvollstreckungskammer. So wird in der Zur√ľckweisung der Dienstaufsichtsbeschwerde angegeben, dass die Verbringung des Beschwerdef√ľhrers in den besonders gesicherten Haftraum ruhig und ohne Zwischenf√§lle verlaufen sei. Einer der beiden Einstellungsentscheidungen der Staatsanwaltschaft ist zu entnehmen, dass die Justizvollzugsanstalt gegen√ľber der Staatsanwaltschaft angegeben habe, dass eine Zwangsentkleidung des Beschwerdef√ľhrers nicht stattgefunden habe."

Demnach hat J√∂rg Uwe Meister durch eine Falschaussage gegen√ľber der Staatsanwaltschaft verhindert, dass seine Untergebenen verfolgt werden, weil diese einen Gefangenen √ľber 24 Stunden nackt in eine Zelle sperrten. Weiterhin besteht auch der Verdacht einer grundlosen Anwendung von Gewalt (K√∂rperverletzung) und das willk√ľrliche Vorenthalten medizinischer Versorgung (vors√§tzlich unterlassene Hilfeleistung), denn die Absicht, den Gefangenen zu qu√§len und zu entw√ľrdigen war offenbar.

Das Vorgehen war weit entfernt von dem, was die Verfassung, Gesetze und Dienstvorschriften hergeben. Die strafrechtliche Verantwortung des Jörg Uwe Meister folgt gerade aus dem in der JVA Kassel garantiert sehr bekannten Urteil des BGH, 30.04.1997 - 2 StR 670/96 in welchem sehr genau erklärt wird, wann ein Bediensteter Рspeziell der Leiter Рeiner Strafvollzugsanstalt die Tat der Strafvereitlung begeht:
Zutreffend ist allerdings die in Rechtsprechung und Schrifttum vertretene Ansicht, da√ü der Dienstvorgesetzte Strafanzeige erstatten mu√ü, wenn jede andere Entscheidung ermessensmi√übr√§uchlich w√§re, ihm also f√ľr den rechtsfehlerfreien Gebrauch seines Ermessens keine andere Wahl bleibt (Ermessensreduzierung auf Null, vgl. dazu BVerwGE 11, 95, 97; BVerwG DVBl. 1969, 586; BVerwG NVwZ 1988, 525 f [BVerwG 15.01.1988 - 7 B 182/87]; Erichsen in Erichsen/Martens, Allg. VerwR, 9. Aufl. § 10 Rdn. 22). Auch kann nicht zweifelhaft sein, da√ü hier ein solcher Fall vorlag, der Dienstvorgesetzte des Vollzugspersonals also bei Kenntnis der von Frau L... gegebenen Darstellung verpflichtet gewesen w√§re, Strafanzeige zu erstatten. Dies √§ndert jedoch nichts daran, da√ü diese Verpflichtung f√ľr ihn keine Garantenstellung zur Wahrnehmung von Belangen der Strafverfolgung zu begr√ľnden vermochte. Ma√üstab und Leitlinie f√ľr die Aus√ľbung seines Ermessens, ob er gegen untergebene Vollzugsbedienstete wegen solcher Verfehlungen Strafanzeige erstattet, bleibt im Rahmen des ihm √ľbertragenen Aufgabenbereichs allein das Interesse an der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung eines geordneten Strafvollzugs in der Anstalt. Nur unter diesem Gesichtspunkt kann sich - wie hier - sein Ermessensspielraum derart verengen, da√ü er die Taten bei der Strafverfolgungsbeh√∂rde anzeigen mu√ü. Die ihm daraus erwachsende Pflicht "schl√§gt" aber nicht in eine Verpflichtung zur Wahrnehmung oder F√∂rderung von Strafverfolgungsbelangen "um". 

Herr Jörg Uwe Meister hat sich aber dazu entschlossen, die Staatsanwaltschaft nicht nur nicht zu informieren, sondern dazu, diese vorsätzlich falsch zu informieren. Hier ist durch die StA zu ermitteln und dem Hess. Justizminister Kenntnis davon zu geben, dass der Herr Jörg Uwe Meister im Hinblick auf das Resozialisierungsgebot wegen des Wegfalls der Vorbildfunktion als Leiter der JVA nicht mehr tragbar und daher mindestens bis zum rechtskräftigen Urteil zu versetzen, zu beurlauben ist.

Az. der Staatsanwaltschaft: 1605 Js 13655/15

17.04.2015

Euroweb Deutschland GmbH: Ich warte ...

... und zwar sehns√ľchtig auf die erste Klage der Euroweb Deutschland GmbH gegen einen der "Referenzkunden".

Genauer: Ich warte auf den Tag, an welchem ich den Schriftsatz der Kanzlei Buchholz & Kollegen in den H√§nden halte. Ich bin mir v√∂llig im Klaren dar√ľber, dass die Kanzlei Buchholz & Kollegen auch mitsamt dem "neuen" Freiberufler Philipp Karl Berger weder einzeln noch insgesamt dazu in der Lage ist, vorauszusehen, was dann passiert. Selbst wenn ich jetzt schon mal schon die Stichw√∂rter "Betrug" und also "arglistige T√§uschung" in die Runde werfe, gehe ich nicht davon aus, dass das dazu f√ľhrt, dass der Inhalt der Berger-Buchholz-Bohn-schen Schrifts√§tze angemessen √ľberdacht wird und ich gehe auch fest davon aus, dass es also trotz dieser deutlichen Warnung zu einer Selbstbelastung der Euroweb Deutschland GmbH kommt, die ich dann auch als "so grundd√§mlich wie kriminell" verrei√üen werde.


Also, wenn Sie es schnell wissen wollen, dann legen Sie recht schnell eine Klage und Ihre Textbaustein-Begr√ľndung vor.




16.04.2015

F√ľr trinkbares Wasser statt Gas aus dem Hahn: Mitmachen und Fracking-Freaks abwatschen!

Meine lieben Leser!

Ich habe vor ein paar Tagen die Change.org-Petition „Fracking gesetzlich verbieten - Ausgefrackt ist” von Sonja Schuhmacher unterschrieben. Diese Petition richtet sich an den Bundestag und hat mittlerweile mehr als 100.000 Unterschriften erreicht. Sonja Schuhmacher hat sich deshalb entschieden, sie dem neuen „Petitions-Check” zu unterziehen - eine Kooperation zwischen Change.org und der gemeinn√ľtzigen Transparenzorganisation abgeordnetenwatch.de.

Der Petitions-Check ist T√ľr√∂ffner zum Bundestag:

S√§mtliche Abgeordnete des deutschen Bundestags bekommen die M√∂glichkeit, zu einer Petition Stellung zu nehmen. Alle Antworten der Abgeordneten werden in ihren jeweiligen Profilen auf abgeordnetenwatch.de ver√∂ffentlicht. Alle Zeichnerinnen und Zeichner der Petition, bekommen danach in einer E-Mail einen √úberblick √ľber die Antworten zugeschickt und k√∂nnen die Antworten nutzen, um sich ein besseres Bild Ihrer Abgeordneten mit Blick auf die n√§chste Bundestagswahl 2017 zu machen.

Voraussetzung f√ľr die Abfrage einer Petition auf Change.org bei s√§mtlichen Abgeordneten ist allerdings, dass das Petitionsanliegen nicht nur von mindestens 100.000 Menschen unterst√ľtzt wird, sondern auch eine Mehrheit in der Bev√∂lkerung findet.

F√ľr die Durchf√ľhrung der jetzt geplanten repr√§sentativen Meinungsumfrage zum Thema Fracking konnte abgeordnetenwatch.de das renommierte Meinungsforschungsinstitut infratest dimap (ARD) gewinnen.

Die Umfrage kostet 2.000 Euro. Sie können sich jetzt an der Finanzierung der Umfrage beteiligen und so helfen, den nächsten Schritt des Petitions-Check zu erreichen.

Spenden an abgeordnetenwatch.de sind steuerlich absetzbar.

Vielen Dank und mit freundlichen Gr√ľ√üen,


15.04.2015

Bundesverfassungsgericht watscht nach Rechts- und Verfassungsbruch die JVA Kassel, das LG Kassel und das OLG Frankfurt gehörig ab

Mir sagen einige nach, ich w√ľrde alle Richter hassen - das sind aber b√∂se, meist sogar kriminelle Zungen. Eine davon, von einem gewissen "von und zu" der formell ein "Organ der Rechtspflege" (worauf er sehr viel Wert legte) tats√§chlich aber ein ordin√§rer und verlogener Krimineller war, w√§re verfault, h√§tte man diese Zunge nicht ein paar Tage nach der Selbstvergiftung mit eiligem Blei samst dem Rest des faulenden Fleisches hei√ü kremiert und auf dem kalten M√ľnchner Nordfriedhof "sozial" (also zu Lasten des Steuerzahlers) verbuddelt.

Nun denn, dass ich alle Richter hasse, stimmt nicht. Wahr und richtig ist, dass ich einige nicht mag und ganz besonders verachte ich es, wenn hoch bezahlte Richter ihren Job nicht machen. Das ist ein wenig wie der Euroweb: "teuer Geld" und eine Leistung, die man nicht beschreiben kann ohne zu weinen oder zu spotten - alternativ verklagt zu werden.

Einf√ľhrung (Personas)

a) Typen der schwarzen Seite:
  • FDP(!)-Hardliner J√∂rg Uwe Hahn, der als Justizminister f√ľr diese ganze Chose verantwortlich war.
  • J√∂rg Uwe Meister, auf skandal√∂se Weise t√§tiger und auf bedenkliche Weise von der Justiz gesch√ľtzter Leiter der JVA Kassel (hier mit Bild), der √ľber die Arbeitsweise der JVA Kassel wie folgt √∂ffentlich l√ľgen l√§sst:
    • "Wir nehmen die Gefangenen ernst und behandeln sie menschlich und gerecht."
  • Der eine oder andere dessen Mitarbeiter, der nach einer "umfassenden Ausbildung" eingestellt wurde: "einer Ausbildung, die das Ziel hat, vielseitig einsetzbare Bedienstete heranzubilden, die sich dem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat verpflichtet f√ľhlen und die nach ihrer Pers√∂nlichkeit und ihren F√§higkeiten die Aufgaben des allgemeinen Vollzugsdienstes wahrnehmen k√∂nnen."
  • Der damalige Pr√§sident des Landgerichts Kassel, Dr. Wolfgang L√∂ffler, welcher auch anderweitig in eine teigige, √ľbelriechende Masse griff um zu verhindern, dass ich von, ihm unterstellten, Richtern willentlich begangenes Unrecht "Rechtsbeugung" nenne. Als er behauptete, er stelle sich unter "sozialer Kompetenz" einen "angemessenen Umgang mit allen Verfahrensbeteiligten und das Wissen um die Folgen einer Entscheidung" vor, kann er jedenfalls seine eigene Kompetenz nicht gemeint haben.
  • Der eine oder andere der ihm dienstlich unterstellten Richter (Namen kann ich hoffentlich nachliefern).
  • Thomas Aum√∂ller (kein Bild gefunden), zum Zeitpunkt des Unrechts Pr√§sident des OLG Frankfurt am Main und davor von 1999 bis November 2001 als Ministerialdirigent Leiter der Abteilung IV Justizvollzug im Hess. Ministerium der Justiz.
  • Der eine oder andere der ihm dienstlich unterstellten Richter (Namen kann ich hoffentlich bald nachliefern), die von Ihrem Pr√§sident wohl auch nicht die ganze Wahrheit dar√ľber erfahren haben, was in den hessischen JVAs wirklich los ist und wie sehr das systematische Schaffen rechtsfreier Zonen - wie sie in der JVA Kassel besteht und rechtswidrig gedeckt wurde - dem angeblichen Vollzugsziel einer Resozialisierung im Wege steht.
b) Helden auf der roten Seite:
  • Richter am BVerfassG Herbert Landau,
  • Richterin am BVerfassG Sibylle Kessal-Wulf,
  • Richterin am BVerfassG Doris K√∂nig
Die Geschichte:

Es begann damit, dass ein Insasse der JVA Kassel (psychisch eh schon "nicht ganz richtig") Zahnschmerzen hatte. Ihm wurde versprochen, dass er zum Zahnarzt kommt. Nur dazu kam es nicht. Aus unbekannten und sicherlich mit enormer Willk√ľr verbundenen Gr√ľnden wurde er dem Zahnarzt der JVA Kassel nicht vorgestellt. Hatte aber Zahnschmerzen.

Vor lauter Begeisterung dar√ľber, dass man ihn auf eine - m√∂gliche - Behandlung eine Woche sp√§ter verwies, hat er auf die gewiss stabile Zellent√ľr eingeschlagen und dieser auch den einen oder anderen Tritt verpasst. Es geschah, was in der JVA Kassel in solchen F√§llen passiert:

Der Pr√ľgeltrupp wurde zusammengerufen (Eine hoch ger√ľstete Truppe, die gewiss nicht zimperlich mit den teilweise durchaus gef√§hrlichen Insassen der JVA Kassel (h√∂chste Sicherheitsstufe!) umgeht. Die haben ihn verpr√ľgelt, gefesselt (und andersrum), ihn sodann "in unbequemer Haltung und unter Zwang" in eine ganz besondere Zelle gebracht: Das ist eine Zelle, in der gibt es: nichts. Jedenfalls nichts, was beweglich ist. Selbst das "Bett" ist nur eine Erh√∂hung aus festem Stein. Matratze? Zu gef√§hrlich! Tageslicht? Unbek√∂mmlich! Klosp√ľlung? Muss von au√üerhalb bedient werden. Was dazu benutzt wird, die Insassen dieser Zelle weiter zu dem√ľtigen. In dem man durch die terrorsichere Wechselsprechanlange behauptet, die Sp√ľlung w√§re kaputt... Mir wurde berichtet, dass Essen in die Zelle gereicht wurde, w√§hrend das Ergebnis des letzten Stuhlganges in der Klopfanne rottete.

Als Ausgleich daf√ľr gibt es aber eine sorgf√§ltig vergitterte Kamera.

Der erste Rechtsbruch durch Bedienstete des allerwertesten Herrn Jörg Uwe Meister:

Weil das so spa√üig ist hat man dem armen Schwein s√§mtliche Kleidung abgenommen als ihn f√ľr mehr als 24 Stunden v√∂llig nackt im "Loch"  eingesperrt. √úblich(!) ist es aber, dem Gefangenen selbst in dieser Situation eine Art Anzug aus Zellulose ("Papier") zu geben. Was nicht geschah. Vielleicht wollte ein schwuler Aufseher an der Live√ľbertragung aus der Zelle goutieren (niederdeutsch: "sich bei dem Anblick auf dem Monitor einen runter holen") Das es das nicht gibt glauben nur a) Idioten und b) nicht eingeweihte und, das wird sich zeigen, Richter des LG Kassel ...

Der zweite Rechtsbruch durch Herrn Jörg Uwe Meister selbst:

Nun hat der derart maltr√§tierte und dann auch noch entehrte es sich gewagt, sich zu beschweren - und gleich wird klar, warum in Deutschland die Mafia keine Chance hat: hier ist die Justiz oft genug krimineller und organisierter als es eine ordin√§re kriminelle Organisation je sein k√∂nnte. "Justizmafia" darf man das aber nicht nennen, denn dann klagen einem die S√ľditaliener "den Arsch weg": Begr√ľndung: Damit wollen die nichts zu schaffen haben, denn das ist zu unmoralisch und schlie√ülich h√§tten die Familien Gesetze, die auch gelten!

Wie auch immer: Der allerwerteste Leiter der JVA Kassel warf nach langer Bedenkzeit (3 Wochen sind Standard) seine Textbausteinmaschine an und begr√ľndete die offensichtlich rechtswidrige Ma√ünahme als eine solche, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit in der JVA Kassel unabdingbar gewesen sei. Dieser ungemein kluge Herr J√∂rg Uwe Meister begr√ľndet, das wei√ü ich genau, jeden "Schei√ü" genau damit. Offenbar glaubt n√§mlich der Herr J√∂rg Uwe Meister, "seine" JVA sei eine "rechtsfreie Zone" in der er nach Gutd√ľnken handeln und dieses dann mit "Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit" begr√ľnden kann! Wie sich gleich zeigt, hat er damit nicht ganz Unrecht. Jedenfalls hat er es, so lange der selbstn√ľtzigen hessischen "Justiz" Gesetze und Verfassung praktisch egal sind, denn es folgt:

Der dritte Rechtsbruch durch den Beschluss des LG Kassel (12. Juni 2012 - 3 StVK 12/11)

Nachdem also der allerwerteste Herr J√∂rg Uwe Meister die Beschwerde abgewimmelt glaubte hat der maltr√§tierte und entw√ľrdigte sich noch die Frechheit gewagt, das LG Kassel anzurufen um feststellen zu lassen, dass die Ma√ünahme unrecht war und nicht wiederholt werden d√ľrfte. Was mindestens einem noch allerwertesteren Richtern des LG Kassel wie ein ungeheurer Affront vorgekommen sein muss. Geht gar nicht: sich √ľber eine Ma√ünahme in der Justizvollzugsanstalt zu beschweren, die der Bewahrung von Ordnung und Sicherheit gilt.

Der Richter am LG Kassel schrieb einfach die Stellungnahme des Herrn J√∂rg Uwe Meister ab. Das hatte auch den Vorteil, dass er sein Gehirn nicht abnutzte. Das ben√∂tigt er ja noch um das psychische und physische Gleichgewicht zu wahren. Ja, nat√ľrlich musste er rein formal auf den Vortrag des Antragstellers eingehen. Daf√ľr gibt es einen Textbaustein, den ich gut kenne: "Vortrag ist unerheblich" - Die Universalwaffe derjenigen Richter, die das Recht aus Dummhheit, Faulheit oder mit b√∂sem Vorsatz beugen. Ein zweiter Textbaustein ist der, wonach man einfach dem Vortrag einer Partei (hier dem l√ľgendem Leiter der JVA Kassel, Herr J√∂rg Uwe Meister) alles glaubt!

Das man dabei so ein paar Kleinigkeiten, wie das Grundgesetz und die Garantie der Menschenw√ľrde, √ľbersieht ist f√ľr einen Richter, der von den Steuerb√ľrgern derart schlecht (6000 Euro aufw√§rts, garantiert bis zum Lebensende) bezahlt wird, l√§sslich und eine Rechtsbeugung findet nat√ľrlich nicht statt, weil ja liebe Kollegen die Gesetze so auslegen, dass nicht ist, was nicht sein darf!

Der vierte Rechtsbruch durch die Ablehnung des OLG Frankfurt (3 Ws 695/12)

Wie auch immer das ist, der Gefangene war anwaltlich vertreten und der Anwalt schrieb jetzt bitterböse und in der formal berechtigten Hoffnung, dass wenigstens jemand am Obergericht der Hessen, dem hessischen Oberlandesgericht zu und in Frankfurt am Main das Grundgesetz a) kenne und sich b) daran halte, eine Rechtsbeschwerde.

Oh je! Nun, nicht alle Richter an jedem OLG lassen sich immer dazu hinreisen, aber viel zu oft kommt es vor, dass OLG-Richter den Unsinn der unteren Instanz einfach nachplappern. In K√∂ln z.B. k√∂nnte man das OLG einsparen und die am LG verzapfte Schei√üe gleich dem BGH vortragen. Der f√ľr die Rechtsbeschwerde zust√§ndige Richter am OLG Frankfurt suchte einen bequemeren Weg um sich von der Last zu befreien, eventuell einen Kollege und auch noch den Respekt, bzw. die Angst der Gefangenen gegen√ľber Herrn J√∂rg Uwe Meister und seinen rechtsfreien Selbstherrlichkeiten zu besch√§digen. Der Richter lehnte die Beschwerde als "unzul√§ssig" ab - was er aber nicht durfte ohne erneut die Verfassung mit den F√ľ√üen zu treten.
 
Das ungewöhnlich deutliche und geradezu harsche Urteil des Bundesverfassungsgerichts (2 BvR 1111/13)

Tenor?
Der Beschluss des Landgerichts Kassel vom 12. Juni 2012 - 3 StVK 12/11 - verletzt den Beschwerdef√ľhrer in seinen Grundrechten aus Artikel 2 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 1 Absatz 1, Artikel 2 Absatz 2 Satz 1 und Artikel 19 Absatz 4 des Grundgesetzes. Der Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 26. Februar 2013 - 3 Ws 695/12 (StVollz) - verletzt den Beschwerdef√ľhrer in seinem Grundrecht aus Artikel 19 Absatz 4 des Grundgesetzes. 
Bass!
  • "im Hinblick auf die Offensichtlichkeit der durch das Landgericht begangenen Verfahrensverst√∂√üe"
  • "Aus dem dann wiedergegebenen, den Antrag des Beschwerdef√ľhrers als unbegr√ľndet zur√ľckweisenden Beschluss geht schlie√ülich eindeutig hervor, dass das Landgericht keinerlei eigene Sachverhaltsermittlung angestellt, sondern seiner Entscheidung schlicht den von der Justizvollzugsanstalt vorgetragenen Sachverhalt zugrunde gelegt oder den Sachvortrag des Beschwerdef√ľhrers g√§nzlich √ľbergangen hat"
  • "Der Beschwerdef√ľhrer macht damit nicht eine blo√üe Verletzung der Amtsaufkl√§rungspflicht geltend, sondern einen durchgreifenden Verfahrensmangel, an dem der Beschluss des Landgerichts offensichtlich leidet."
  • "Soweit der Beschluss des Landgerichts die Entscheidung der Justizvollzugsanstalt, den Beschwerdef√ľhrer einen Tag lang vollst√§ndig entkleidet in einer durchg√§ngig video√ľberwachten Zelle unterzubringen, als rechtm√§√üig best√§tigt, l√§sst er eine grunds√§tzlich unrichtige Anschauung von der Bedeutung der Grundrechte - hier jedenfalls des allgemeinen Pers√∂nlichkeitsrechts des Beschwerdef√ľhrers aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG - erkennen."
  • Dem Recht auf Achtung der Menschenw√ľrde (Art. 1 Abs. 1 GG) kommt in der Verfassung ein H√∂chstwert zu; es ist als tragendes Konstitutionsprinzip im System der Grundrechte zu betrachten ... F√ľr den Strafvollzug bedeutet dies, dass die Voraussetzungen eines menschenw√ľrdigen Daseins dem Gefangenen auch in der Haft erhalten bleiben m√ľssen und der Staat zu den daf√ľr erforderlichen Leistungen verpflichtet ist
  •  "... und die hieraus resultierende besondere Wertigkeit dieses Schutzgutes ... ber√ľhrt die Unterbringung in einem besonders gesicherten Haftraum mit permanenter Video√ľberwachung bei vollst√§ndiger Entkleidung die durch Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG gesch√ľtzte Intimsph√§re des Betroffenen. 
  • Das Europ√§ische Komitee zur Verh√ľtung von Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe (CPT) bezeichnet in seinen Jahresberichten √ľber √Ėsterreich (vgl. CPT/Inf (96) 28, Nr. 147), Finnland (vgl. CPT/Inf (99) 9, Nr. 102) und Belgien (vgl. CPT/Inf (2010) 24, Nr. 130) die Praxis, Gefangene nackt in Beobachtungszellen unterzubringen, als inakzeptable, erniedrigende Behandlung und empfiehlt unbedingt die Ausstattung der Gefangenen mit Spezialkleidung.
  • "Die durch das Landgericht vorgenommene Abw√§gung beruht auf einer grunds√§tzlich unrichtigen Anschauung von der Bedeutung des allgemeinen Pers√∂nlichkeitsrechts des Beschwerdef√ľhrers aus Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 GG."(Der BGH hat sich wiederholt!)
  • "obwohl die Justizvollzugsanstalt die den Entzug der Kleidungsst√ľcke allein rechtfertigende Gefahr der Selbstverletzung inhaltlich in keiner Weise konkretisiert hat. Damit verkennt es bereits, dass bei einer kumulativen Anordnung einzelner Sicherungsma√ünahmen die Notwendigkeit jeder einzelnen Ma√ünahme detailliert zu begr√ľnden ist"
  • "Die weiteren Ausf√ľhrungen des Landgerichts, bei der Feststellung der Verh√§ltnism√§√üigkeit der Ma√ünahme sei zu ber√ľcksichtigen, dass die Eingriffsintensit√§t dadurch abgemildert worden sei, dass der besonders gesicherte Haftraum dauerhaft beheizt gewesen und von au√üen nur durch einzelne Vollzugsbedienstete per Kamera√ľberwachung einsehbar gewesen sei, gehen ebenfalls fehl. Die ausreichende Beheizung eines besonders gesicherten Haftraums (die im √úbrigen vorliegend strittig war), ist eine Selbstverst√§ndlichkeit und gerade nicht dazu geeignet, als besonderes Entgegenkommen der Justizvollzugsanstalt einen so schwerwiegenden Eingriff wie die vollst√§ndige Entkleidung eines Gefangenen als verh√§ltnism√§√üig zu rechtfertigen. "
  • "Mit den Angaben des Beschwerdef√ľhrers zu diesem Vorgang standen jedenfalls √ľber die Fesselung hinausgehende Grundrechtsverletzungen in Rede, aufgrund derer das Landgericht den Vortrag nicht als nicht entscheidungserheblich h√§tte bewerten d√ľrfen."  
  • "Wird - wie vorliegend - die Sachverhaltsdarstellung der Justizvollzugsanstalt vom Gefangenen bestritten, so darf das Gericht seiner Entscheidung nicht ohne weiteres die Ausf√ľhrungen der Anstalt zugrunde legen. Zwar k√∂nnen auch in einem solchen Fall weitere tats√§chliche Ermittlungen entbehrlich sein. Die Annahme, es k√∂nne ohne weitere Sachverhaltsaufkl√§rung von der Richtigkeit der beh√∂rdlichen Darstellung ausgegangen werden, bedarf aber konkreter, auf die Umst√§nde des Falles bezogener Gr√ľnde."
  • "Im Hinblick auf dieses den Angaben der Justizvollzugsanstalt widersprechende, nicht offensichtlich abwegige Vorbringen des Beschwerdef√ľhrers h√§tte das Landgericht alle verf√ľgbaren Erkenntnismittel aussch√∂pfen m√ľssen, um den Sachverhalt festzustellen. Es hat aber weder den Beschwerdef√ľhrer, die mit ihm unmittelbar befassten Vollzugsbediensteten, noch die ihn untersuchende √Ąrztin pers√∂nlich angeh√∂rt, um sich einen Eindruck von den Vorg√§ngen zu verschaffen. Zudem w√§re in Betracht gekommen, die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsakten sowie die die Dienstaufsichtsbeschwerde betreffenden Akten beizuziehen. Aus diesen der Verfassungsbeschwerde in Ausz√ľgen beigef√ľgten Akten ist beispielsweise ersichtlich, dass die Justizvollzugsanstalt den Vorfall teilweise durchaus anders dargestellt hat als im fachgerichtlichen Verfahren vor der Strafvollstreckungskammer. So wird in der Zur√ľckweisung der Dienstaufsichtsbeschwerde angegeben, dass die Verbringung des Beschwerdef√ľhrers in den besonders gesicherten Haftraum ruhig und ohne Zwischenf√§lle verlaufen sei. Einer der beiden Einstellungsentscheidungen der Staatsanwaltschaft ist zu entnehmen, dass die Justizvollzugsanstalt gegen√ľber der Staatsanwaltschaft angegeben habe, dass eine Zwangsentkleidung des Beschwerdef√ľhrers nicht stattgefunden habe."
  • "Hinsichtlich des vom Beschwerdef√ľhrer im Rahmen der Verfahrensr√ľge geltend gemachten durchgreifenden Verfahrensmangels der nicht erfolgten Sachverhaltsermittlung hat das Oberlandesgericht die Rechtsbeschwerde mit dem Hinweis darauf als unzul√§ssig verworfen, dass die Verfahrensr√ľge bereits nicht in zul√§ssiger Form erhoben worden sei (vgl. hierzu bereits oben 1.c)aa)(2)). Hiermit hat es dem Beschwerdef√ľhrer die Sachpr√ľfung des hinreichend geltend gemachten durchgreifenden Verfahrensmangels mit dem blo√üen Hinweis auf prozessuale Formerfordernisse versagt. Diese Handhabung verletzt das Gebot effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG."
  • "Soweit ersichtlich, betrifft die oberlandesgerichtliche Rechtsprechung, die Verfahrensr√ľgen als bereits nicht in zul√§ssiger Form erhoben zur√ľckweist, Fallgestaltungen, in denen die (Nicht)beachtung grunds√§tzlicher Verfahrensprinzipien durch das Landgericht nicht in Zweifel stand"

Allerdings muss ich davon ausgehen, dass ein Urteil (BGH, 30.04.1997 - 2 StR 670/96) der
  • Richter am Bundesgerichtshof Dr. J√§hnke,
  • Richter am Bundesgerichtshof Theune,
  • Richter am Bundesgerichtshof Niem√∂ller,
  • Richter am Bundesgerichtshof Dr. Bode,
  • Richter am Bundesgerichtshof Rothfu√ü
aus dem  Jahr 1997 durchaus geeignet war, den Glaube daran, dass die JVA Kassel eine rechtsfreie Zone sei, zu verst√§rken. Anders kann ich es nicht verstehen, wenn geurteilt wird, dass "Strafvollzugsbeamte einer Justizvollzugsanstalt keine Strafvereitelung durch Unterlassen begehen, wenn sie Straftaten, die Anstaltsbedienstete an Gefangenen ver√ľbt haben, nicht bei den Strafverfolgungsbeh√∂rden anzeigen."

Hintergrund war, dass am Nachmittag des 26. Juli 1994 die "Anstaltspsychologin L..." als sie - durch ungew√∂hnlichen L√§rm gest√∂rt - aus ihrem Dienstzimmer trat, sah, "wie Meuterer, die aus der Untersuchungshaftanstalt eingetroffen waren, bei der Aufnahme (beim Gang von A 1 nach A 2, w√§hrend ihrer Entkleidung und auf dem anschlie√üenden Weg in die Zellen) von Vollzugsbediensteten ohne ersichtlichen Grund gepr√ľgelt und mit Gummikn√ľppeln geschlagen wurden." Danach wurde diese vom damaligen Anstaltsleiter unter Hinweis auf deren befristeten Arbeitsvertrag erpresst, keine Strafanzeige zu stellen.



Mein Urteil:

Tja, Ihr Freunde des "gepflegten Justizirrtums". Was ich sehe ist eine grobe Pflichtverletzung der beiden Gerichte, die ich ganz konkret (und in meinem Interesse an der Aufrechterhaltung wenigstens eines Restes an Rechtsstaatlichkeit) ganz klipp und klar:

"Institutionalisierte, systematische Rechtsbeugung"

nenne.


Der Herr JVA-Chef J√∂rg Uwe Meister ist eigentlich schon l√§ngst dort, wo er (auch) meiner Meinung nach hingeh√∂rt - halt nur im falschen Zimmer und mit zu h√§ufigen Unterbrechungen! Das er nicht im richtigen Zimmer schl√§ft, isst und schei√üt ist jedenfalls f√ľr mich der beste Beweis daf√ľr, dass die glorreiche, unter CDU-Direktion stehende, hessische Justiz in moralischer Gesamtnachfolge des 3. Reiches und der DDR systematisch eine rechtsfreie Zone schafft!

(Anderswo in Deutschland findet ähnliches statt.)

14.04.2015

"Bewertet.de" bewertet: Der "Fake des Jahrhunderts"

Bildschirmfoto: Der 27 %-ige Mitbesitzer (laut Bilanz f√ľr das Jahr 2013) Euroweb hat aktuell 2103 dem Mitbesitz angemessene "Bewertungen" ... und einen gewohnt-fehlerhaften Auftritt.
Bildschirmfoto: So l√§sst Euroweb-Haupteigent√ľmer und bewertet.de-Miteigent√ľmer Daniel Fratzscher seine andere Tochter, die Internet Online Media GmbH, bewerten.

Alles, was ich in meinem Artikel

"Geprueft.de / Gepr√ľft.de (Boris Polenske): Die Betr√ľger von der Euroweb kaufen gleich ein "ganzes" und h√∂chst williges Bewertungsportal - um arglistig zu t√§uschen"

√ľber "gepr√ľft.de" geschrieben habe, gilt, nachdem nunmehr "gepr√ľft.de" in "bewertet.de" umbenannt wurde, auch f√ľr "bewertet.de":
F√ľr mich ist das der "Fake des Jahrhunderts".

Bildschirmfoto: Auch das Gesch√§ft der eigenen Gattin, die Goltstein Fashionlounge der Magdalena Polenske kommt bei Boris Polenske (Manchmal l√ľgen Namen nicht!) selbstverst√§ndlich gut weg ...
Bildschirmfoto: Passt zum Gesch√§ft: "Euroweb" und "Fakebewertungen" haben die selbe Klingel. Noch verlogener, als es mit diesem Klingelschild geschehen ist, kann man sich selbst kaum darstellen. Mancher mag ja "YourRate" fachlich unrichtig mit "Deine Ratte" √ľbersetzen - aber ob man damit so ganz falsch liegt, wie es der Form nach zu sein scheint, geh√∂rt in den Bereich der Meinungs√§u√üerung.

Euroweb Internet AG (Schweiz) vor dem Aus? Ende der betr√ľgerischen Gesch√§ftspraktiken in der Schweiz?

Moneyhouse.ch meldete schon Ende 2014:
Zahlweise der Firma Euroweb Internet AG hat sich verändert
Bei der Firma Euroweb Internet AG hat sich die Zahlweise der Rechnungen verändert. Dies geht aus den neusten Daten hervor, die moneyhouse vorliegen.
Das schweizerische Handelsregister vermerkt nunmehr folgende Einträge:
SHAB: 012 / 2015 vom 20.01.2015
Euroweb Internet AG, in Wohlen AG, CHE-115.467.614, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 33 vom 18.02.2014, Publ. 1352179).
Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Klug Anna, österreichische Staatsangehörige, Oberndorf (AT), Präsidentin des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift.
Eingetragene Personen neu oder mutierend: Preuss Christoph, deutscher Staatsangeh√∂riger, D√ľsseldorf (DE), Pr√§sident des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift

SHAB: 061 / 2015 vom 30.03.2015
Euroweb Internet AG, in Wohlen AG, CHE-115.467.614, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 12 vom 20.01.2015, Publ. 1940271). Gemäss Erklärung des Verwaltungsrates vom 16.03.2015 untersteht die Gesellschaft keiner ordentlichen Revision und verzichtet auf eine eingeschränkte Revision.
Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: SRG Schweizerische Revisionsgesellschaft AG (CHE-454.531.476), in Bern, Revisionsstelle.
Aus den Vorjahren ist bekannt, dass diese Firma offenbar gro√üe Verluste einfuhr, welche von der deutschen Euroweb Internet GmbH getragen wurden. Offenbar ist es der Firma trotz oder gerade wegen deren mindestens betr√ľgerischen oder betrugs√§hnlichen Gesch√§ftspraktiken nicht gelungen, schwarze Zahlen zu schreiben, weshalb diese, zur Verlustminimierung, offenbar nur noch Altgesch√§fte weiter f√ľhrt.

Auf dem Chefsessel sitzt nunmehr auch offiziell ein Christoph Preu√ü aus D√ľsseldorf (Deutschland), der auch Gesch√§ftsf√ľhrer der deutschen Mutter "Euroweb Internet GmbH" ist und mit seinem langj√§hrigen Partner Daniel Fratzscher im Zusammenhang mit der "mindestens betr√ľgerischen Referenzkundenmasche" bekannt wurde und zwar nacheinander in folgenden Gesch√§ftsbereichen:
  • Alarmanlagen,
  • Webseiten,
  • Google-Adwords.
Von der Firma angesprochener Verkehr sollte sich keinesfalls zu einem Gesch√§ftsabschluss noch im Vertriebsgespr√§ch √ľberreden lassen, sondern das Angebot, die Preise, die technischen Parameter und Qualit√§tsversprechen sehr aufmerksam mit den regelm√§√üig deutlich g√ľnstigeren Angeboten des Wettbewerbs vergleichen. Zudem ist, im Hinblick auf den beschwerten Ruf des Christoph Preuss, der angebotene Vertrag in Ruhe und mit h√∂chstem Bedenken pr√ľfen.

Internet Online Media AG wurde zur Gastparo AG - werden die betr√ľgerische Gesch√§ftspraktiken fortgesetzt?

Seit dem 13. M√§rz 2015 fungiert die schweizerische "Internet Online Media AG" als nunmehr als "Gastparo AG" und vertreibt statt anstelle von Webseiten und Google-Adwords nunmehr K√ľchenger√§te f√ľr Gastronomen.

Offenbar war es der "Internet Online Media AG" trotz (oder gerade wegen) höchst aggressiver und rechtlich mehr als nur "bedenklicher" Geschäftspraktiken nicht gelungen aus der Verlustzone zu kommen, was die Schließung und den Neustart des Unternehmens in einem ganz anderen Geschäftsbereich nach sich zog.

Allerdings steht auch die "neue" Gastparo AG unter keinem guten Stern, denn auf dem Chefsessel sitzt nach wie vor Daniel Fratzscher aus D√ľsseldorf (Deutschland), der im Zusammenhang mit der "Referenzkundenmasche" bekannt wurde und mit seinem langj√§hrigen Partner Christoph Preuss auf diese Weise nacheinander in folgenden Gesch√§ftsbereichen t√§tig war:
  • Alarmanlagen
  • Webseiten
  • Google-Adwords
Von der Firma angesprochener Verkehr sollte sich keinesfalls zu einem Gesch√§ftsabschluss noch im Vertriebsgespr√§ch √ľberreden lassen, sondern das Angebot, die Preise, die technischen Parameter und Qualit√§tsversprechen sehr aufmerksam mit den Angeboten der Wettbewerber zu vergleichen. Zudem ist, im Hinblick auf den beschwerten Ruf des Harald Daniel Fratzscher, der angebotene Vertrag in Ruhe und mit h√∂chstem Bedenken pr√ľfen.

Danke f√ľr den Hinweis!

10.04.2015

Neue Euroweb-Urteile 2015: Die Euroweb verliert Verfahren geradezu in Serie

Glaubt man unbedarft weil uninformiert den einseitigen und "nicht immer ganz ehrlichen" Berichten der Kanzlei um Andreas Buchholz, Ex-Partner Philipp Berger und anderen, dann geht die Euroweb stets "sowas von siegreich von der Matte", wie man nur siegreich sein könnte. Zahlreiche Urteile (also längst nicht nur die von mir mir erwirkten) belegen jedoch das Gegenteil und zeigen auf, dass es sich hierbei um schnöde (wenn nicht miese), auf wirtschaftliche Interessen der Herren Daniel Fratzscher, Christoph Preuß und Christian Stein gerichtete Propaganda der quasi haus- (oder doch schon leib-?) eigenen Kanzlei "Buchholz & Kollegen" handelt.

Tatsächlich verliert die Euroweb nämlich die Verfahren geradezu in Serie!

RA Thorsten Wachs schreibt am 03.03.2015:
"Da erzielt die Euroweb nach zahlreichen Niederlagen vor dem BGH (vgl. u.a. Urteile des VII. Zivilsenats vom 24.03.2011 sowie 26.07.2011) endlich einmal einen Erfolg vor dem BGH - allerdings nur, weil die dortigen Rechtsanwälte wie berichtet die Zahlen zur Kalkulation schlicht bestritten, aber nichts eigenes vorgetragen haben - und dennoch geht die Niederlagenserie der Euroweb weiter:

Das LG D√ľsseldorf hat den R√ľckzahlungsanspruch eines Mandanten i.H.v. 8.800,- EUR f√ľr rechtm√§√üig erachtet und die Euroweb antragsgem√§√ü verurteilt (LG D√ľsseldorf, Urt. V. 15.01.2015, 21 S 186/12). Das Urteil ist rechtskr√§ftig!"
RA Thorsten Wachs schreibt am 03.03.2015:
"Am 19.02.2015 hat das AG Charlottenburg eine Klage der Euroweb auf Zahlung nach vorzeitiger K√ľndigung gem√§√ü § 649, S. 2 BGB abgewiesen (AG Charlottenburg, Vers√§umnisurteil vom 19.02.2015, 235 C 440/14). Das Urteil des AG Charlottenburg erging mithin nach der Entscheidung des BGH vom 08.01.2015, VII ZR 6/14, wonach die Kalkulation der Euroweb - in dem dortigen Verfahren - ausreichend war. Und dennoch unterlag die Euroweb schon wieder!"
Hinweis: In der einen BGH-Sache, welche die Euroweb ausnahmsweise gewann, hat diese hinsichtlich der Kalkulation nicht etwa wirklich ausreichend vorgetragen - der Vortrag wurde seitens der Gegner lediglich nicht ausreichend qualifiziert bestritten!

Kontakt:

Rechtsanwalt Thorsten Wachs

Heideweg 44,
47239 Duisburg (Rumeln-Kaldenhausen)

Fon: 02151/789 09 30
Fax: 02151/789 09 31
Mobil: 0163/812 22 33

08.04.2015

Die Euroweb, das angebliche "Rechenzentrum", das LG D√ľsseldorf und (m)ein "vielleicht vergessener" Ordnungsmittelantrag

Die Euroweb Internet GmbH des Daniel Fratzscher und des Christoph Preu√ü hat ganz eindeutig gegen eine gerichtliche Verf√ľgung versto√üen, wird aber leider mit einem sehr hellblauen Auge davonkommen. "Richterliches Ermessen" nennt man das:


Der Antrag blieb "vielleicht" viel zu lange liegen. Die zu zahlende Summe erscheint au√üergew√∂hnlich und unangemessen, sogar unanst√§ndig gering. Aber, weil ich die Frau Dr. St√∂ve nicht mit noch mehr, deren Ermessen korrigierenden Beschl√ľssen und Urteilen des OLG D√ľsseldorf, (ver)√§rgern will, habe ich gerade eben die Anw√§ltin mit der Zustimmung beauftragt. Es ist ja durchaus so, dass die Denkzettelfunktion einer Ordnungsstrafe im umgekehrt √§quivalenten Verh√§ltnis zu dem (nicht von mir verursachten) Zeitablauf zwischen der Straftat und dem Urteil steht. Damit g√§be es rein formal ein durchaus nicht g√§nzlich von der Hand zu weisendes Argument f√ľr eine derart auff√§llig niedrige Ordnungsstrafe, dem ich allerdings auch die, mit h√∂chst unredlichen Mitteln (wie dreisten L√ľgen und sogar einem "echt doofen" Gef√§lligkeitsgutachten) erfolgte Verteidigung in den Sachen 34 O 32/12 + 20 U 66/13 entgegenstellen und als Merkmal einer starken kriminellen Energie darstellen kann.

Bildschirmfoto: Vors√§tzlich unwahre Behauptung (besch√∂nigend f√ľr "Drecksl√ľge") der Euroweb gegen√ľber dem WDR.

Diesmal muss der Christoph Preu√ü also noch nicht in den Knast. Aber, wenn er so weiter macht, dann wird das noch. (Er kann sich ja auch gerne von den, meinen Gegnern w√§rmestens empfohlenen Herren Euroweb-Anw√§lten Philipp Berger und Andreas Buchholz nebst dem von mir nicht f√ľr kl√ľger gehaltenen Herrn Jean Paul Bohne beraten lassen und dieser √§u√üerst g√ľnstigen L√∂sung nicht zustimmen um von mir dann postwendend eine "geradezu dumme Uneinsichtigkeit" bescheinigt zu bekommen.)


Update

Die vom Euroweb-Anwalt Jean Paul Bohne (Buchholz und Kollegen) vertretene Euroweb meint, der Vergleichsvorschlag sei nichts f√ľr die Euroweb und l√§sst durch Jean Paul Bohne nicht zu Ende gedachten Unsinn vortragen, lehnt den Vergleich also ab.

Zu meiner Freude, denn dann wir es eben teurer.

07.04.2015

Webstyle GmbH (Berlin) "frisst" Vers√§umnisurteil (verliert gegen einen "kleinen ostzonalen Schlosser") und l√ľgt weiter

Ich habe es ganz vergessen zu berichten: Die Berliner Webstyle GmbH des selben Daniel Fratzscher, der auch Chef der Euroweb ist, hat k√ľrzlich (Januar 2015) in der Sache 38 O 30/12 des LG D√ľsseldorf ein Vers√§umnisurteil hinnehmen m√ľssen.

Im Jahr 2012 hatte diese, von der damaligen Berger Law LLP beratene Webstyle GmbH, sich dreist l√ľgend als eine solche beworben, welche ein eigenes Rechenzentrum betreibe.

Was glatt gelogen war.


Auf meine Abmahnung ging die Firma nicht ein. Das Verfahren musste nach meinem Antrag vor dem LG D√ľsseldorf dann erst in einem Vorverfahren, in welchen ich (ein "kleiner ostzonaler Schlosser") mich selbst gegen gegen den Widerstand der Firma nebst deren Anwaltskamarilla der jetzigen Kanzlei "Buchholz & Kollegen (D√ľsseldorf)" vertrat, vor dem OLG D√ľsseldorf (Az. I-20 U 43/12 vom 15.09.2015) vorentschieden werden. Trotz der recht eindeutigen Entscheidung des OLG gab Daniel Fratzscher die Unterlassungserkl√§rung nicht ab - dann h√§tte Erledigung erkl√§rt werden k√∂nnen. Aber zum Termin am 09.01.2015 erschien dann niemand f√ľr die Webstyle GmbH. Folge: Vers√§umisurteil.

Es wird weiter gelogen, dass sich die Balken biegen

Der Streit geht noch ein wenig weiter. Aber, jedenfalls im EV-Verfahren, nur noch um den Streitwert, also um schnödes Geld. Nunmehr behauptet der Euroweb-Anwalt Jean-Paul Bohne namens der Webstyle GmbH des Daniel Fratzscher wie folgt:


Warum das eine L√ľge ist? Nun ganz einfach: Die Webstyle GmbH und Daniel Fratzscher ganz pers√∂nlich haben ein erhebliches wirtschaftliches Interesse an der Sache. Denn Daniel Fratzscher hatte mit der Behauptung eines eigenen Rechenzentrums zahlreiche Kunden erheblich belogen und get√§uscht - also betrogen. Diese h√§tten die Vertr√§ge fristlos k√ľndigen k√∂nnen (und k√∂nnen das noch immer!) oder die Vertr√§ge wegen T√§uschung anfechten k√∂nnen, denn die Leistung wird eben nicht wie versprochen durch das Hosten in einem eigenem Rechenzentrum erbracht. Und in den B√ľchern der Webstyle stehen noch immer Forderungen aus diesen Vertr√§gen in bedeutender H√∂he.

Auch eine Unterlassungserkl√§rung, mit welcher die Wiederholungsgefahr ausger√§umt wird, oder eine Anerkennung des Vers√§umnisurteils als "letzte Regelung" liegt hier immer noch nicht vor. Demnach hat der Daniel Fratzscher wohl doch ein erhebliches Interesse daran, weiterhin potentielle Kunden zu bel√ľgen.

Ich frage mich, ob und wie sachgerecht die Herren Philipp Berger, Andreas Buchholz, Jean Paul Bohne und Frau Anne Sulmann von der ehemaligen Berger Law LLP den Daniel Fratzscher wohl beraten haben und wieso der Bruder des "Pr√§sidenten des Deutschen Instituts f√ľr Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor f√ľr Makro√∂konomie und Finanzen an der Humboldt-Universit√§t zu Berlin und Mitglied des Beirats des Bundesministeriums f√ľr Wirtschaft", Marcel Fratzscher, keine besseren Rechtsberater findet. Wom√∂glich gibt es diese schon - haben ihm aber mitgeteilt, was er gerade nicht h√∂ren wollte. N√§mlich etwas wie:

"Und warum, Herr Daniel Fratzscher, h√∂ren Sie mit den beschissenen L√ľgen nicht einfach auf?"

05.04.2015

Folter in deutschem Knast: Der Fall "Thomas Middelhoff" wird ein Fall "Regierungsdirektor Alfred Doliwa"

Man kann √ľber Thomas Middelhof denken was man will. Insassen teutonischer Justizvollzugsanstalten haben regelm√§√üig auch keine Lobby. Aber wenn ein Herr Regierungsdirektor Alfred Doliwa anordnet, dass einer seiner Untersuchungsh√§ftlinge 28 Tage lang im Abstand von h√∂chstens 15 Minuten geweckt wird - und dieses mit einer Selbstmordgefahr begr√ľndet, welche die Untersuchung des JVA-Arztes gerade nicht hergibt, dann muss der Herr Regierungsdirektor Alfred Doliwa damit leben das ich dar√ľber berichte. Auch das ich dieses als strafbare Folter ansehe und die f√§llige Strafanzeige stelle sowie √∂ffentlich seine sofortige Amtsenthebung fordere:

Strafanzeige wegen Verdachtes der schweren Körperverletzung (mutmaßlicher Zweck: Folter) zum Nachteil eines Thomas Middlehoff

begangen in der JVA Essen (Tatort)
beschuldigt: ein Alfred Doliwa, Leiter der JVA – und andere
im „letzten Winter“ (Zeitraum)

Aus Presseberichten entnehme ich, dass in der JVA Essen der (damalige) Untersuchungsgefangene Thomas Middelhoff 28 Tage lang wegen einer „Selbstmordgefahr“ aller 15 Minuten geweckt wurde obwohl bei Untersuchungen durch den JVA-Arzt sogar aktenkundig notiert wurde dass "keine Suizidgefahr, keine Anhaltspunkte f√ľr ein depressives und suizidales Syndrom" bestehen. Demnach hatte eine solche Anordnung absolut keine nachvollziehbare Grundlage.

Hierdurch wurde der Untersuchungsgefangene bewusst misshandelt um ihn zu disziplinieren und um seine Verteidigungsf√§higkeit zu schw√§chen. H√∂chst offensichtlich ging es hierbei auch darum, die sich aus den besonderen √§u√üeren Umst√§nden ergebende F√ľhrungsrolle des Gefangenen Middelhoff zu brechen. Die Motivlage ist demjenigen, der sich der Evidenz nicht verweigert, v√∂llig klar.

Der Beschuldigte Doliwa hat nach Ver√∂ffentlichungen in der Presse den Vorgang, also das Wecken rund um die Uhr im 15 Minuten-Takt, selbst best√§tigt und auch dargelegt, dass er f√ľr diese Anordnung pers√∂nlich verantwortlich ist. Als Leiter einer Vollzugsanstalt musste dem Beschuldigten v√∂llig klar sein, dass ein derartiger Schlafentzug eine erhebliche Qual darstellt und auch zu langfristigen gesundheitlichen Sch√§den f√ľhrt, die nach den Presseberichten auch eingetreten sind. Ihm musste, da ja eine vollst√§ndig verbl√∂dete Person gerade nicht als Leiter einer JVA eingesetzt wird, auch die Unverh√§ltnism√§√üigkeit und also Rechtswidrigkeit seines bzw. des von ihm angeordneten Handelns bekannt sein. Auch musste ihm bekannt sein, dass eine solche Ma√ünahme √ľber einen derart langen Zeitraum im h√∂chsten Ma√üe qu√§lend und zwingend h√∂chst gesundheitssch√§dlich ist. Ansonsten w√§re der Beschuldigte Doliwa nicht als Leiter der JVA geeignet. Nunmehr ist er aber definitiv und sofort von dem Amt zu entbinden. Gerade die Stellung des Beschuldigten schlie√üt Fahrl√§ssigkeit oder Verbotsirrtum aus.

Das vorgestellte Handeln des Beschuldigten ist nach meiner Ansicht strafbar als
  • Gef√§hrliche K√∂rperverletzung gem√§√ü § 224 Absatz 1 Nr. 1 (Der Schlafentzug √ľber eine so langen Zeitraum steht der Beibringung von Gift gleich) , 4 und 5 (Der extreme Schlafentzug h√§tte, als erhebliche Qual, gerade zu Selbstmord f√ľhren k√∂nnen )
  • Misshandlung Schutzbefohlener, gem√§√ü § 225 StGB, denn die JVA ist zum Schutz der Gefangenen verpflichtet, au√üerdem war Middelhoff sp√§testens nach 72 Stunden dieser Folter als gebrechlich oder krank anzusehen.
  • Schwere K√∂rperverletzung gem√§√ü § 226 StGB Absatz 1 Nr. 3, denn es ist nach den Presseberichten offensichtlich zu einem Siechtum gekommen. Die ver√∂ffentlichten Symptome sind jedenfalls sehr wahrscheinlich und auch die zu erwartende Folge des extrem langen, v√∂llig willk√ľrlichen angeordneten Schlafentzuges.
  • Verbrechen gegen die Menschlichkeit gem√§√ü § 7 V√∂lkerstrafgesetzbuch (VstGB), welches es unter Strafe stellt, wenn man einen Menschen, der sich in seinem Gewahrsam oder in sonstiger Weise unter seiner Kontrolle befindet, foltert, indem man ihm erhebliche k√∂rperliche oder seelische Sch√§den oder Leiden zuf√ľgt. Ich gehe davon aus, dass es sich bei dem Vorgehen auch gerade nicht um einen Einzelfall handelt, dass derlei (eventuell nicht nur) in der JVA Essen systematisch geschieht.

Ich bin mir dessen bewusst, dass auch andere JVA nichts anderes sind als v√∂llig rechtsfreie Zonen, in denen eine Resozialisierung gerade nicht stattfindet, in denen gewollte Rechteverweigerung und gewollte, offensichtlich rechtswidrige Ma√ünahmen, sogar nur zu dem Ziel der Machtdemonstration, an der Tagesordnung sind und dass dieses von der lokalen „Rechtsprechung“ h√∂chst offensichtlich geduldet wird.

Am Tatvorwurf √§ndert sich nichts dadurch, dass der Leiter der JVA Doliwa die Tat mittelbar beging, in dem er diese anordnete. Hier greift § 25 StGB. Ich bin entsetzt, weil auch nach den N√ľrnberger Kriegsverbrecherprozessen offenbar noch immer die Einhaltung von Befehlsketten h√∂heres Gewicht hat als die menschliche Vernunft. Auch die Beamten einer JVA sind regelm√§√üig nicht als so dumm anzusehen, dass denen nicht klar ist, dass eine solche Ma√ünahme v√∂llig unverh√§ltnism√§√üig ist. Denn selbst bei der Annahme einer Selbstmordgef√§hrdung wird einem jedem klar, dass ein solcher extremer Schlafentzug zwingend zu erheblichen Sch√§den f√ľhrt und eine Form der Folter ist. Dem beschuldigten Leiter der JVA war zu dem klar, dass die behauptete Annahme ohne Grundlage ist.

Im Gegenteil greift durch die befolgte Anordnung auch § 129a StGB „Bildung terroristischer Vereinigungen“, denn hier liegt eine Vereinigung vor, deren Zwecke oder deren T√§tigkeit darauf gerichtet ist, einem anderen Menschen schwere k√∂rperliche oder seelische Sch√§den, insbesondere der in § 226 StGB bezeichneten Art, zuzuf√ľgen.

Die Tat wird zu dem durch die Justiz des Landes NRW nicht verfolgt werden, denn bekanntlich und gemäß meinen eigenen Erfahrungen in einem vergleichbaren Fall hackt in Justizvollzugssachen keine Krähe der anderen ein Auge aus. Hier ist zu erwarten, dass eine Strafverfolgung mit hohlen, Tatsachen verleugnenden oder verdrehenden Worten abgelehnt wird. Der Generalbundesanwalt ist hier aber auch zuständig, weil die Tat nach den Umständen bestimmt und geeignet ist, die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu beeinträchtigen. Denn zur inneren Sicherheit zählt auch der Schutz des Lebens und der Gesundheit der Gefangenen in einer JVA welche hier systematisch geschädigt wurde.

Der Minister f√ľr Justiz des Landes NRW erh√§lt dieses Schreiben weil hier unverz√ľglich dienstrechtliche Ma√ünahmen erforderlich sind, denn zweifellos ist der Beschuldigte sofort von seiner T√§tigkeit als Leiter einer JVA zu entbinden.

Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Jörg Reinholz


Kassel, am 5. April 2015

02.04.2015

Antidemokratische Umtriebe: Auch deutsche Blogger können jederzeit auf No-Fly-Liste landen

"Kein Aprilscherz: Die "European Digital Rights"-Initiative (EDRi) warnt davor, dass franz√∂sischen P2P-Nutzern mit dem geplanten EU-Sammelsystem f√ľr Flugpassagierdaten Schwierigkeiten drohen, wenn sie fliegen wollen."
schreibt heise.de unter Betonung, dass das kein Aprilscherz sei, und weiter:
"EDRi verweist eigens darauf, dass sich dies nach einem schlechten Aprilscherz anh√∂re, die Sorge aber von den Fakten gedeckt sei. Nach dem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission sollen Passenger Name Records (PNR) wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefon-, Konten- und Kreditkartennummern oder Essensw√ľnschen f√ľnf Jahre aufbewahrt werden. Auf die zugreifen sollen Sicherheitsbeh√∂rden bei Terrorismus und "schweren Straftaten" d√ľrfen. Sie sollen die Informationen auch gegen andere Datenbanken abgleichen d√ľrfen."

Nach EU-Recht fallen unter "Schwerverbrechen" Delikte, auf die eine "Höchststrafe von mindestens drei Jahren" steht.

"Raubkopieverbrecher" - Aber das ist noch gar nichts!

Im angeblich demokratischen Deutschland gibt es einen § 187 im StGB:
"Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben ver√§chtlich zu machen oder in der √∂ffentlichen Meinung herabzuw√ľrdigen oder dessen Kredit zu gef√§hrden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat √∂ffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu f√ľnf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft."
Blogs oder Webseiten werden von der Justiz mit Schriften gleichgestellt, denn §11 Absatz 3 StGB besagt: "Den Schriften stehen Ton- und Bildtr√§ger, Datenspeicher, Abbildungen und andere Darstellungen in denjenigen Vorschriften gleich, die auf diesen Absatz verweisen."

Das bedeutet dann, dass Deutsche Blogger in diesem, angeblich ach so freien Europa, auf einer "No-Fly" Liste landen können.

Willkommen im Polizeistaat!

Doch auch Nichtblogger sind gef√§hrdet, denn da w√§re noch: § 103 "Beleidigung von Organen und Vertretern ausl√§ndischer Staaten" mit einer Strafandrohung von bis zu 5 Jahren Haft f√ľr das "Verbrechen", einen gewissen Kim oder folternde oder uns auspionierendes Pack v√∂llig korrekt mit "fucking ass"  ("gefickter Arsch")  zu titulieren.

Offenbar haben, ganz anders als es in den B√ľchern steht, Hitler oder Stalins Truppen doch die gesamte EU erobert. Den Rest besorgen dann Richter am LG Hamburg, Berlin, K√∂ln, Marburg oder Kassel, welche die Meinungsfreiheit offenbar hassen, diese jedenfalls hinter den Interessen kriminellen Packs oder, in Marburg: hinter die von Politikern die Neonazis bewusst unterst√ľtzen, zur√ľck treten lassen - und sich dabei allen Ernstes auf den Wille des Volkes berufen.

Noch mehr faschistoide Umtriebe: 

"Innenminister De Maizi√®re pr√ľft Ausweispflicht auf Schengen-Fl√ľgen" - schreibt der SPON. Hintergrund ist, dass dass dieses Mitglied einer Familie, deren Mitglieder deutschen Diktaturen aller Couleur dienstbar war,  nicht einfach in einer Liste nachsehen konnte wer auf dem Ungl√ľcksflug in der Maschine sa√ü. Und das dieses also ermittelt werden muss, in dem man die √úberreste der Verstorbenen genetisch mit deren Zahnb√ľrsten abgleicht. Ein inzwischen einfaches und billiges Verfahren. Doch gute alte Polizeiarbeit zu leisten ist angeblich zu viel - die rot-schwarzen √úberwachungsfanatiker wollen definitiv einen Polizei- und √úberwachungsstaat bei dem die nur noch Datenbanken abfragen m√ľssen um dann die Greiftrupps - gegen Schwerverbrecher wie z.B. Blogger - losschicken zu k√∂nnen. So einfach h√§tten das die Nazis bei dem Geschwistern Scholl gerne gehabt! √úbrigens m√ľsste der Gentest dennoch gemacht werden, damit die Hinterbliebenen auch die richtigen S√§rge bekommen. Daran sieht man, wie dumm diese Ausrede ist: Rot-Schwarz will die B√ľrger kontrollieren und g√§ngeln.

Und deshalb nimmt die √úberwachung der B√ľrger in gar nicht mehr so kleinen Schritten immer mehr die Formen, die man man von von einem stalinistischen oder faschistoiden Staatsgebilde erwarten w√ľrde. Denn auf uns kommt folgendes zu:
  • Vorratsdatenspeicherung - bei der gespeichert wird, wer mit wem wie und von wo aus kommuniziert. Auch wo man sich gerade aufh√§lt.
  • PKW-Maut - bei der gespeichert wird, wer wann und mit wem in welchem Fahrzeugwo hin f√§hrt.
  • Die besagte Fluggastdatenspeicherung...
Und ich sage voraus:
  • Auch f√ľr Bahnfahrer wird es demn√§chst eine Ausweispflicht geben. Man wird sich diesem Land nicht mehr unbeobachtet bewegen k√∂nnen. Der Grund daf√ľr wird sich schon bald finden. Wenn nicht - da war doch mal was...
  • Die Polizei fordert den Zugriff auf Daten von Stromz√§hlern - und schon bald wird uns jemand vom Typ eines Mitglieds der Familie der De Maizi√®res erz√§hlen, auch der Zugriff auf diese Daten sei "alternativlos", um Schwerverbrechern habhaft zu werden  - oder so gar schwere Straftaten wie das Bloggen, also das Verbreiten unangenehmen und deshalb von faschistoid denkenden Richtern denkwidrig aber staatskonform zu "wahrheitswidrig" erkl√§rten Tatsachen  zu verhindern. Wie damals, von 1933 bis 1945.
  • Die DDR war ein regelrecht "freies Land" - jedenfalls gegen√ľber dem, was Politiker der nur angeblichen demokratischen Parteien aus dem rot-schwarzen Antidemomokratie-B√ľndnis vorhaben (Hinweis: Die Nazis konnten sich auch darauf berufen, dass man diese doch gew√§hlt habe!) Denn im Endeffekt laufen alle derer Vorhaben darauf hinaus, auch die Reisefreiheit zu beschr√§nken - oder was glauben denn die Leser, was wohl passiert, wenn eine Person aller paar Kilometer auf der Autobahn rausgewinkt wird, wegen ausufernder Kontrollen Fl√ľge oder Z√ľge verpasst? Das kommt einem faktischen Reiseverbot gleich.
  • Willkommen in der rot-schwarzen Zone!

EW Deutschland - Eigene Leistungen nicht gut genug?

Die von EW-Deutschland Chef Christian Stein ins Rennen geschickten Werber sollen den Kunden angeblich erz√§hlen, die Webseiten w√ľrden in einem f√ľr diese Firma in Bulgarien errichtetem "Rechenzentrum" gehostet.

Gemeint ist mit "Rechenzentrum" ein umgebastelter B√ľroraum in einem B√ľro- und Gesch√§ftshaus in der bulgarischen Provinz, in welchem das inzwischen nicht mehr ganz zeitgem√§√üe "Blech" gammelt, mit welchem die Webseiten der Euroweb-Kunden (und die der anderen Kunden des gerade unter seiner Kostenlast zusammenbrechenden "Konzerns") ausgeliefert werden:

Die Leistung wurde nicht besser - aber die Preise hat die Euroweb inzwischen gewaltig erhöht!

Das ist der Grund, warum sich Seiten der Euroweb-Kunden so unendlich langsam aufbauen: eine lange Leitung.

Falls das mit dem Ausliefern √ľberhaupt gerade geht. Denn auf den letzten Metern zum Server schl√§gt der "Schrott" voll zu: Fast 40% Paketverluste sind eine "Hausnummer", bei welcher ein deutscher Hoster neue Technik kaufen oder sich neue Leitungen legen lassen w√ľrde. Die Euroweb hat aber nur eine...


Tatsache ist, dass die Webseite der Euroweb Deutschland GmbH des Christian Stein selbst, aus genau den gezeigten Gr√ľnden "ew.de", bei Strato gehostet wird. Also bei einem anderen, wenngleich nicht jedem als "excellent" geltendem, aber seri√∂sen deutschen Anbieter. Der Server hat die IP 85.214.56.109 die zum Strato-Rechenzentrum in Berlin geh√∂rt.



Bei dem von der Euroweb Deutschland GmbH als Hoster gewähltem Wettbewerber gibt es nämlich diese Paketverluste nicht - und der Ping ist sehr viel schneller am Ziel.

Offenbar will der werte Herr EW-Deutschland Chef Christian Stein nicht die vielf√§ltigen "Vorteile" in Kauf nehmen, die er den auf diese Weise √ľbel abgezockten Kunden f√ľr abnorm teueres Geld aufschwatzen l√§sst.

Ich nenne das "Betrug"!

√úbrigens: Auch die Euroweb Internet GmbH hostet die eigene Webseite nicht etwa selbst...

01.04.2015

Völlige Kehrtwende bei der Euroweb: "it's cashtime now!"

[Die Leser haben es bemerkt: Das war mein Aprilscherz 2015]

Wie Daniel Fratzscher und Christoph Preu√ü soeben auf einer von YouTurbe live √ľbertragenen Pressekonferenz mitteilten, werde die Euroweb Internet GmbH k√ľnftig zu folgenden Konditionen verkaufen:
  • € 500,00 f√ľr die Erstellung der Webseite (einmalig),
  • € 0,75 f√ľr das Hosting und Email (monatlich, in Jahresraten zu 9,00 €),
  • € 25,00 pro Text-Update einer Seite,
  • € 50,00 f√ľr das Einf√ľgen einer neuen Seite,
  • € 10,00 f√ľr das L√∂schen einer Seite.
(Alle Preise z.Z. Umsatzsteuer, Angebot nur an Gewerbetreibende)

Man habe errechnet, dass dieses die, auch der Dienstleistung entsprechenden Preise sind, die man nehmen k√∂nne wenn man zuk√ľnftig auf die Bel√§stigung der Kunden mit Kaltanrufen und unn√∂tige Gerichtsverfahren verzichte und die Webseiten (wie die eigenen ja auch) auf angemieteten Servern in Deutschland hoste.

Bestandskunden, welche auf die neuen Konditionen umstellen wollen, sollen sich bei TED melden:


Bestandskunden, die sich bis zum Ablauf des ersten April 2015 dort melden erhalten dar√ľber hinaus einen Nachlass vom 3 Monatsbetr√§gen. Au√üerdem verlost die Euroweb einen Zimmerspringbrunnen mit LED-Lampen(!), im Wert von 29,99 Euro, den sonst nur kleine krebskranke M√§dchen von der Euroweb-Stiftung geschenkt bekommen!