30.12.2014

Klatsche f├╝r die Euroweb: OLG M├╝nchen folgt vern├╝nftiger Rechtsauffassung des OLG D├╝sseldorf und: Die Euroweb liefert selbst neue Argumente f├╝r Betrugsvorw├╝rfe/arglistige T├Ąuschung

Wie Rechtsanwalt Otterbach berichtet folgt nun auch das OLG M├╝nchen dem OLG D├╝sseldorf und die Euroweb fing sich eine herbe "Teilklatsche" ein:
"Diese von der Kl├Ągerin offenzulegende durchschnittliche Kalkulation muss aber auch die Personalstunden darstellen, die in den einzelnen Monaten w├Ąhrend der Laufzeit des Vertrages f├╝r die Erf├╝llung jeweils eines dieser Vertr├Ąge ├Ąhnlichen Inhalts einkalkuliert worden sind, und die hierf├╝r einkalkulierten Lohn- und Lohnnebenkosten. Diese Kosten sind dann grunds├Ątzlich als ersparte Aufwendungen von der Klageforderung abzuziehen, es sein denn, die Kl├Ągerin gibt f├╝r jeden (bislang bereits in der Vergangenheit liegenden) Monat der Laufzeit des streitgegenst├Ąndlichen Vertrages an, wie viele Personalstunden (ohne ├ťberstunden) von fest angestellten Mitarbeitern die Kl├Ągerin zur Erf├╝llung der Vertr├Ąge ├Ąhnlichen Inhalts tats├Ąchlich zur Verf├╝gung standen und nutzlos verstrichen sind, weil das fest angestellte Personal unt├Ątig blieb und gleichwohl von der Kl├Ągerin entlohnt werden musste, und um welche Mitarbeiter (Namen und ladungsf├Ąhige Anschrift) es sich dabei handelte, um so die Beklagte in die Lage zu versetzen, diese ggf. als Zeugen zu benennen.“
Quelle: Hinweisbeschluss des OLG M├╝nchen vom 04.11.2014, Az. 21 U 1932/14, zitiert von RA Otterbach

Obiges liest sich ein wenig, als h├Ątte das Gericht diesen Blog gelesen, denn ich habe sehr fr├╝h damit argumentiert, dass, anders als die Euroweb vor den Gerichten in klarer Betrugsabsicht herumlog, keiner derer angestellten Webdesigner mit den H├Ąnden in den Taschen herumsa├č und bezahlt werden musste weil Auftr├Ąge gek├╝ndigt wurden.

Nicht bemerkt hat das OLG allerdings die aus der Argumentation der Euroweb offenbar gewordene arglistige T├Ąuschung. Auch die dortige Beklagte ist zun├Ąchst einmal mit der illegalen Referenzkundenmasche geworben worden und jetzt kommt wie folgt heraus:
"Der Kollege der Kanzlei Buchholz & Kollegen gab den kalkulierten Gewinn der hier vorliegenden Premium-Vertr├Ąge pauschal zwischen 1/3 und ¼ des Vertragswertes an."
Die Euroweb kalkuliert also einen Gewinn von 25 bis 33% auf Vertr├Ąge, bei deren Bewerbung diese den so geworbenen vormacht, dass einerseits erhebliche Teile der versprochenen Leistung (Erstellung der Webseiten) kostenlos sein w├╝rden, weitere (monatlich laufende Kosten) um rund 50% verbilligt. Nimmt man die von den Euroweb-Vertretern vorgemachten Preise (Bsp.: 12.000 Euro f├╝r Erstellung und 400 Euro monatlich) und Verbilligungen (Bsp.: nur 199€ einmalig, 48 * 200€) als Ma├čstab, w├Ąre der Gewinn des angeblichen Kaufkundenangebotes unter der Annahme eines "200-Euro-Vertrages" wie folgt zu berechnen:

Einnahmen aus "Referenzkundenvertrag":
199€ + 48 * 200€              = 9.799,00€
davon angeblich Gewinn (30%)  = 2.939,70€
angeblich bleibende Kosten    : 6.859,30€

Unwahr vorgemachte Einnahmen
aus unwahr vorgemachten "Kaufkundenvertrag"
: 12.000 + 48 * 400€ = 31.200,00€ Kosten wie oben : 6.859,30€ Gewinn : 24.340,70€

Das entspr├Ąche, w├Ąre das Vormachen des "Kaufkundenangebots" keine L├╝ge, einer Gewinnmarge von 78%!

Das eine solche extreme Gewinnmarge am Markt regelm├Ą├čig nicht durchsetzbar ist spricht f├╝r die arglistige T├Ąuschung beim Gesch├Ąftsabschluss und im Zusammenhang damit, dass von den Vertretern Leistungen versprochen werden, die nachfolgend gar nicht erbracht werden k├Ânnen und also auch nicht sollen, f├╝r den Vorwurf des Eingehungs-Betruges im Sinne des § 263 StGB - ganz gleich ob diesen der Au├čendienstverk├Ąufer oder die Gesch├Ąftsf├╝hrer der Euroweb zu verantworten haben.

Und zu guter Letzt spricht mal wieder Einiges daf├╝r, dass sich die Euroweb mal wieder - im Interesse eines kleinen, momentanen Gewinns - vor Gericht "schwer verquatscht" hat. So f├Ąhig, wie sie sich darstellen, k├Ânnen deren Anw├Ąlte also nicht sein, denn zu Ende gedacht war der Vortrag definitiv nicht. Es w├Ąre besser (oder f├╝r die Gegner: schlechter) gewesen, man h├Ątte die "Fresse gehalten" und auf den kleinen Gewinn die kleine Einnahme aus dem Vergleich verzichtet.

├ťber die strafrechtlichen Konsequenzen werde ich noch berichten.

(P.S.: Danke f├╝r den Hinweis)

27.12.2014

Die Euroweb und deren Inkarnationen (aktuell: "EW-Deutschland") versprechen das Blaue vom Himmel, betr├╝gen und sch├Ądigen die Gesch├Ąfte derer Kunden

Die "Euroweb Internet GmbH" (D├╝sseldorf) verspricht (soweit als Firma/Marke inzwischen beerdigt: versprachen) den Kunden in den Inkarnationen als
  1. "Euroweb Internet GmbH" (D├╝sseldorf)
  2. "Webstyle GmbH" (Berlin)
  3. "Internet Online Media GmbH" (D├╝sseldorf) alias "Internet Media"
  4. "Euroweb Deutschland GmbH" (D├╝sseldorf) alias "EW Deutschland"
  5. "European Website Company" (gleich mal ohne Firma)
regelm├Ą├čig eine "individuelle Leistung" und auch sonst das Blaue vom Himmel. Was dann folgt ist eher ein "Blaues Wunder". Das im Bild unten sollte eigentlich ein Kalender sein, welcher die Verf├╝gbarkeit einer Ferienwohnung anzeigt. Tut er aber nicht. Es ist auch h├Âchst offensichtlich, dass das gar nicht funktionieren kann.

Ob es die Euroweb jemals konnte wei├č ich nicht. Einen Beweis daf├╝r fand ich nicht. Das diese es nicht kann steht aber fest.

Das ist klar gesch├Ąftssch├Ądigend. Und wer hat es gemacht?


Die Euroweb-Vertreter haben eine weitere Masche!

Wenn ein Kunde nach Leistungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Webauftritten fragt, dann verlassen diese kurz das Gesch├Ąft des Heimgesuchten - angeblich um in der Firma anzurufen, ob das geht - um wenig sp├Ąter mit fr├Âhlichem Gesicht hereinzuspazieren und zu verk├╝nden, dass die Techniker die Anfrage positiv beantwortet h├Ątten. Ob der Anruf wirklich stattfindet steht in den Sternen - das schreibe ich nur, weil ich das Gegenteil gegenw├Ąrtig nicht beweisen kann. Ich denke aber, es gibt eine "ordre mufti" gar nicht erst anzurufen und das Versprechen abzugeben, aber nichts dazu schriftlich aufzunehmen.

Bekannt ist zum Beispiel, dass die Euroweb in der jeweiligen Inkarnation auf Nachfrage der Kunden in der gleichen Weise verspricht, dass den vertriebenen Webshop an Datenbanken des Kunden anbinden k├Ânne, wodurch diese die Artikel nicht noch einmal im Webshop pflegen m├╝ssen. Tats├Ąchlich vermietet die Euroweb, die EW-Deutschland, die Webstyle und die Internet Online Media aber nur einen Webshop der ePages GmbH weiter und das in einer von dieser Firma angebotenen Billig-Version - mit welcher man genau diese Anbindung an ERP-Systeme gar nicht realisieren kann. Dar├╝ber hinaus nehmen die Euroweb und deren Inkarnationen daf├╝r ein Vielfaches des Preises, den andere genau daf├╝r verlangen.

Um den daraus resultierenden Streit k├╝mmern sich sp├Ąter die Anw├Ąlte der Kanzlei Buchholz und Kollegen und die berufen sich - vor manch dummen Richter (wer sich als Richter so krass verarschen l├Ąsst ist dumm und macht seinen Job nicht richtig) sogar erfolgreich - darauf, dass im Vertrag stehe, dass m├╝ndliche Nebenabreden nicht getroffen wurden. Das macht zuvor schon der Euroweb-Kundendienst vor allem der als Rechtsanwalt nicht zugelassene, dort als oberster "Kundenbeschwerdenabwimmler" t├Ątige "Jurist" Martin Junker.

Ich empfehle folgendes Vorgehen:

Stellen Sie, nachdem man sich seitens der inzwischen zahlreichen Euroweb-Inkarnationen auf den Ausschluss m├╝ndlicher Nebenabreden berufen hat, Strafanzeige wegen Betruges gegen den 1.) den Au├čendienst und
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Euroweb Internet GmbH" (D├╝sseldorf) zustande kam, gegen 2.) Christoph Preu├č als GF und 3.) Daniel Fratzscher als Haupteigent├╝mer und Hauptbeg├╝nstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Webstyle GmbH" (Berlin) zustande kam, gegen 2.) Daniel Fratzscher als GF, Haupteigent├╝mer und Hauptbeg├╝nstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Internet Online Media GmbH" (D├╝sseldorf) alias "Internet Media" zustande kam, gegen 2.) Daniel Fratzscher als GF, Haupteigent├╝mer und Hauptbeg├╝nstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Euroweb Deutschland GmbH" (D├╝sseldorf) alias "EW Deutschland" zustande kam, gegen deren Gesch├Ąftsf├╝hrer Christian Stein und Daniel Fratzscher als mutma├člicher Haupteigent├╝mer und Hauptbeg├╝nstigter.

St├╝tzen Sie sich in der Strafanzeige darauf, dass es sich um Eingehungsbetrug handelt, da die jeweilige Euroweb-Inkarnation den Vertrag unter dem m├╝ndlichen Versprechen von Leistungen einging, welche diese niemals zu erbringen bereit und auch nicht dazu in der Lage war. Das deshalb weil diese gar nicht ├╝ber die notwendige technische Intelligenz verf├╝ge, aber dennoch die Leistungen in der Absicht versprach, den vertraglich vereinbarten Gegenwert zun├Ąchst einfach mal vom Konto abzubuchen und weiterhin auch sp├Ąter aufgrund einer f├╝r die Betrogenen nachteiligen Vertragsgestaltung Teilzahlungen durch das bei denen ├╝bliche Drohen mit zivilrechtlichen Schritten und sogar das vors├Ątzliche Bel├╝gen von Richtern zu erhalten. Verweisen Sie auf die laufenden Ermittlungsverfahren 90 JS 149/13 (StA D├╝sseldorf) wegen Prozessbetruges gegen Christoph Preu├č, Daniel Fratzscher und Co. sowie auf die Anklagen wegen Betruges gegen Christoph Preu├č in Leipzig.

Nehmen Sie sp├Ąter durch einen Anwalt Einsicht in die Ermittlungsakte.

26.12.2014

Weihnachten 2014 - Thomas Urmann war mal ein so genannter "Rechtsanwalt" - Update und Abschluss

Weihnachten 2014: Es ist wie eines der "Wunder" in einem dieser um Weihnachten so viel gesendeten amerikanisch-fascho-christlichen Filme: Thomas Urmann war mal ein so genannter "Rechtsanwalt" und versuchte von den Abgemahnten widerrechtlich Geld zu erpressen.

Sicherlich ist seine Karriere ein Vorbild f├╝r die Euroweb-Anw├Ąlte Philipp Berger, Andreas Buchholz, Adrijana Blazevska (D├╝sseldorf, K├Âln).

Demn├Ąchst wird der Rechtsanwalt Exanwalt Thomas Urmann sich wohl, wie zigtausend andere Kriminelle solcher und anderer Couleur auch, bei Google beschweren und die Informationen ├╝ber sich und seine T├Ątigkeit als "irrelevant, veraltet und unzutreffend" bezeichnen.

Update und Abschluss

Laut seinen Aussagen der "Welt" gegen├╝ber will Thomas Urmann die Anwaltszulassung selbst zur├╝ck gegeben haben:
"Ich habe meine Zulassung und die der Rechtsanwaltsgesellschaft am 3. November aus freien St├╝cken zur├╝ckgegeben"

Es scheint schwierig, diese "Rechtsanwaltskammern" aus dem Tiefschlaf zu wecken. Thomas Urmann hingegen scheint, und das muss man ihm lassen, entgegen meinen fr├╝heren Annahmen doch noch ein gewisses Ma├č an Anstand zu haben - und das unterscheidet ihn in meinen Augen deutlich vom Selbstm├Ârder Gravenreuth, aber auch Typen wie Berger, Buchholz & Co.

20.12.2014

Ein Frohes Fest, ein Linux-Seminar, eine Porzellanausstellung, zwei Bananen, das BKA, die Internet Online Media GmbH - und wie das alles zusammenh├Ąngt

Ich w├╝nsche meinen Lesern ein frohes Fest.

Mein letztes Seminar in diesem Jahr war ein Linux-Seminar. Das habe ich wie ├╝blich damit begonnen, die Teilnehmer im Auftrag des Anbieters zu begr├╝├čen und auf diverse Umst├Ąnde (wie den Weg zur "Porzellanausstellung") hinzuweisen. Auch darauf, dass die Hotelleitung so freundlich war, ausreichend Kaffee, Getr├Ąnke und zwei Bananen zur Verf├╝gung zu stellen. Letzteres sei sicher hilfreich falls man eine Republik gr├╝nden wolle.

Nicht nur den Teilnehmer vom BKA (ja: vom Bundeskriminalamt) - hat es vor Lachen gesch├╝ttelt.

Soweit dann auch zu der Behauptung, dass Interpol nach mir suche - was, wie ein Anwalt mir mitteilte, eine Vertreterin der Internet Online Media GmbH behauptet hatte.

13.12.2014

George W. Bush, Richard B. Cheney, Donald H. Rumsfeld geh├Âren nach Den Hag - und zwar als Kriegsverbrecher!

  • George Walker Bush (* 6. Juli 1946 in New Haven, Connecticut), Mitglied der Republikanischen Partei, von 2001 bis 2009 der 43. Pr├Ąsident der Vereinigten Staaten;
  • Donald Henry Rumsfeld (* 9. Juli 1932 in Chicago, Illinois), Mitglied der Republikanischen Partei, von 1975 bis 1977 und von 2001 bis 2006 Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten und
  • Richard Bruce „Dick“ Cheney (* 30. Januar 1941 in Lincoln, Nebraska), Mitglied der Republikanischen Partei, 46. Vizepr├Ąsident der Vereinigten Staaten sowie von 1989 bis 1993 Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
  • und andere
geh├Âren, weil diese definitiv f├╝r die aus dem CIA-Folterbericht ersichtlichen Verbrechen als T├Ąter, die namentlich genannten als R├Ądelsf├╝hrer und Schreibtischt├Ąter, als Angeklagte vor das Kriegsverbrechertribunal des internationalen Strafgerichtshofes in Den Hag.

Ich fordere die Bundesregierung ├Âffentlich auf, gem├Ą├č Art. 5 i.V. mit Artikel 7, Absatz 1 Buchstaben
a) Verbrechen der vors├Ątzliche T├Âtung,
e) Verbrechen des ungerechtfertigten, systematischen Freiheitsentzuges,
f) Verbrechen der systematischen Folter von Kriegsgefangenen und (wissentlich!) unschuldigen, unbeteiligten Zivilpersonen
g) Verbrechen der Vergewaltigung,
h) Verbrechen der Sippenhaft,
i) Verbrechen des "Verschwindenlassens" und
k) "unmenschliche Handlungen" (die ich als GESTPO-Methoden erkenne)

sowie Artikel 14 ("Unterbreitung des Vorganges durch einen Vertragsstaat") des Gesetzes zu r├Âmischen Statut des internationalen Strafgerichtshofes (Bundesgesetzblatt 1393), dem zust├Ąndigen Strafgerichtshof in Den Hag den Vorgang zu unterbreiten. Ferner ist durch die zust├Ąndige Beh├Ârde ein nationaler und internationaler Haftbefehl zu erlassen.

Die USA als Staat haben, insbesondere auf Betreiben der namentlich genannten Genannten und einer Mehrheit der Senatoren aus dem Kreis der republikanischen Partei, den tats├Ąchlichen T├Ątern (gef├╝hrt unter "und andere") dem Recht zu wider Straffreiheit garantiert und nach Ver├Âffentlichung des Berichts die schweren Straftaten durch ├Âffentliche Rede einzeln oder zusammen als "zur Bek├Ąmpfung des Terrorismus notwendig" gerechtfertigt - was unweigerlich auf eine enorme kriminelle Energie der namentlich genannten Beschuldigten Bush, Cheney und Rumsfeld hinweist. Die schweren und systematisch begangenen Verbrechen werden s├Ąmtlich aus dem im ├ťbrigen nur in Teilen ver├Âffentlichten "CIA Folterbericht" ersichtlich, so dass davon auszugehen ist, dass das qualitative und quantitative Gesamtma├č der durch US-Milit├Ąrangeh├Ârige unter Befehl der genannten begangenen Verbrechen tats├Ąchlich enorm ist.

Ich weise mit gebotener Eindringlichkeit darauf hin, dass sich die Beschuldigten Bush, Cheney und Rumsfeld auch nach dem Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland als Anstifter an den Straftaten beteiligt haben und darf meiner Verwunderung Ausdruck geben, dass nach dem ├Âffentlich Bekanntwerden der offensichtlichen Beteiligung an den Verbrechen pflicht- und rechtsstaatswidrig noch kein Verfahren gegen diese eingeleitet wurde, so dass die Beschuldigten sich allen Ernstes frei in der Bundesrepublik bewegen k├Ânnten, obwohl diese im Hinblick auf die von diesen unzweifelhaft initiierten und bef├Ârderten Verbrechen und im Hinblick auf die Fluchtgefahr unverz├╝glich in Untersuchungshaft zu nehmen w├Ąren.

Ich weise darauf hin, dass ein Stillhalten, gerade auch im Zusammenhang mit den milit├Ąrischen B├╝ndnissen mit den USA, von Dritten als Zustimmung zu den Verbrechen angesehen werden kann und kaum nur mutma├člich auch wird. Damit einher geht aber die Gefahr, dass diese Dritten (ebenfalls nicht gerechtfertigt) Terroranschl├Ąge gegen Einrichtungen und B├╝rger auch der Bundesrepublik Deutschland begehen. Damit liegt die geforderte Einleitung eines Verfahrens und die Ausstellung der Haftbefehle gegen George W. Bush, Richard B. Cheney und Donald H. Rumsfeld sowie die Unterbreitung des Vorganges an den internationalen Strafgerichtshof auch im Interesse der B├╝rger der Bundesrepublik Deutschland - deren Unversehrtheit und Wohl die Regierung durch den von den Ministern geleisteten Amtseid verpflichtet ist.

Anlagen:
  1. Committee Study of the Central Intelligence Agency 's Detention and Interrogation Program, Foreword by Senate Select Committee on Intelligence Chairman Bianne Feinstein ("CIA Folterbericht") gespiegelt von http://www.intelligence.senate.gov/study2014/sscistudy1.pdf
  2. UNITED NATIONS, HUMAN RIGHTS COUNCIL, Bericht A/HRC/13/42

02.12.2014

Amtsgericht Leipzig spuckt den Referenzkundemasche-Betr├╝gern der Bitskin GmbH in die Suppe

Ein gar leckeres Abzock-S├╝ppchen haben sie am K├Âcheln - so dachten die Euroweb-Nachahmer von der "Bitskin GmbH" des Karsten Spie├č, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin. Doch das AG Leipzig sah scharf hin und dachte sich ganz anderes: Es lehnte die Klage der Abzocker mit Urteil vom 26.11.2014 ab. Grund: Es sieht in der Vertragsgestaltung der Bitskin GmbH keinen wirksamen Vertragsschluss. Es best├╝nde ein Einigungsmangel gem├Ą├č § 154 Abs. 1 BGB. In der Begr├╝ndung f├╝hrt das Gericht aus, dass Leistungspflichten der Bitskin in dem verschleiernd mit "Partnervereinbarung / Investitionsprogramm" ├╝berschriebenen Vertragsformular „im Dunkeln“ bleiben. Die nur mit „NM Partner“ umschriebene Leistungsbestimmung sei selbst unter Einbeziehung der AGB „inhaltsleer“. Dabei sei es bedenklich, dass der eigentliche Vertragsinhalt in AGB ausgelagert w├╝rde, die nur in winzigem Schriftgrad abgedruckt werden. Vertragspartner w├╝rden nicht erwarten, dass der eigentliche Leistungsinhalt dort abgedruckt w├╝rde. Auch die Frage, ob die Referenzkundenmasche arglistige T├Ąuschung ist, bejahte das Gericht entsprechend den neueren Gerichtsentscheidungen dazu ausdr├╝cklich. Die Vertragsgestaltung bei welcher die K├Ąufer die "Katze im Sack kaufen" und sich vier Jahre lang an einen auff├Ąllig teuren Vertrag binden versto├če zudem gegen das Rechtsprinzip von Treu und Glauben (§ 242 BGB).

"Bitskin kann gegen das Urteil Berufung einlegen." - schreibt RA Stefan Musiol - f├╝r mich klingt das wie "Komm doch! Hol Dir noch eine ab!"

Und so ist es auch. Selbst wenn in der theoretisch m├Âglichen Berufung das Landgericht nicht auf den Einigungsmangel erkennt wird es diese voraussichtlich wegen der arglistigen T├Ąuschung oder wegen der im dunklen Sack kl├Ąglich miauenden Katze zur├╝ck weisen.

Und f├╝r diese allf├Ąllige Watsche will die Bitskin wohl eher nicht auch noch die andere Backe hinhalten.

01.12.2014

.kinder - verdienen Schutz - auch gegen Kommerz - mit eigenem Nameserver

Der Heise-Artikel "Schutzraum oder Schokomarke? Neuer Streit ├╝ber .kinder" hat mich dazu veranlasst, eben mal einen Artikel ├╝ber einen eigenen Nameserver zu verfassen.

Immerhin kann man mit einem solchen die lieben Kinder wohl bald auch vor Karies und anderen ├ťbeln der "Lebensmittel"-Industrie sch├╝tzen. Zum Beispiel davor, dass diese f├╝r eine Tafel billigster Schokolade Familiengeheimnisse an den Ferrero-Konzern verraten. Dem geh├Ârt n├Ąmlich schon bald die Top-Level-Domain "kinder".

Zu erst einmal bracht man einen kleinen Rechner. Ein "Rasberry" mit dem Debian-Derivat "Rasbian" reicht. Vielleicht steht f├╝r die ersten Tests auch ein altes Laptop irgendwo herum. Ein Debian ohne grafische Oberfl├Ąche, Ubuntu-Server (auch ohne grafische Oberfl├Ąche) reicht n├Ąmlich v├Âllig aus. Das Debian kann man von der hier herunterlzuladenden "*netinst.iso"  installieren.

Nach dem Setup:

Man installiere den Nameserver:

A) Debian:
~> su
~# apt-get update
~# apt-get dist-upgrade
~# apt-get install bind9

B) Ubuntu:
~> sudo -s
~# apt-get update
~# apt-get dist-upgrade
~# apt-get install bind9

Der braucht eine feste Netzwerkadresse. Dazu muss man die Datei /etc/network/interfaces anpassen:
#/etc/network/interfaces
auto eth0
iface eth0 inet static
    address 192.168.1.2   #Anpassen!
    netmask 255.255.255.0  
    gateway 192.168.1.1 # Ihr Router!
    mtu 1492 # gut f├╝r DSL
    dns-nameservers 127.0.0.1

Danach passe man als root seine Datei /etc/bind/named.conf.options wie folgt an:
#/etc/bind/named.conf.options
options {
 directory "/var/cache/bind";
 forwarders {
   87.118.100.175; # freier DNS
   62.141.58.13;   # ----"----
   87.118.104.203; # ----"----
   85.25.251.254;  # ----"----
   94.75.228.29;   # ----"----
   8.8.8.8;        # Google-DNS
   8.8.4.4;        # ----"----
   192.168.1.1;    #Ihr Router!
 };
 dnssec-enable no;
 dnssec-validation no;
 listen-on { any; };
};
#Unterdr├╝cken von Fehlermeldungen im Logfile
#bei misslungener Namensaufl├Âsung
logging {
 category "lame-servers" { null; };
 category "edns-disabled" { null; };
};

Weiter schaffe man eine eigene Zone, indem man man mit root-Rechten (su bzw. sudo) in die Datei /etc/bind/named.conf.server-zones folgendes einf├╝gt:
#  /etc/bind/named.conf.server-zones
zone "kinder" {
 type master;
 file "/etc/bind/db.kinder";
};

Jetzt muss nur die darin genannte Datei /etc/bind/db.kinder angelegt werden:
# /etc/bind/db.kinder
$TTL 5m
@ IN SOA dns1.kinder. dns2.kinder. (
 42 ; serial
 5m ; refresh
 5m ; retry
 1w ; expiry
 5m ; minimum
) ; 
kinder. IN NS 192.168.1.2. # Ihr Nameserver
dns1.kinder. IN A 192.168.1.2
dns2.kinder. IN A 192.168.1.2
* IN A 127.1.1.1

und nach einem Neustart:
~# service bind9 restart

steht der neue DNS (Nameserver) allen im Haushalt zur Verf├╝gung. Man kann den auch testen:
~> nslookup test.kinder 192.168.1.2
Server:         192.168.1.2
Address:        192.168.1.2#53

Name:   test.kinder
Address: 127.1.1.1

Nat├╝rlich muss der DNS (hier mit "192.168.1.2") dann noch bei den einzelnen Rechnern eingetragen werden. Danach werden alle Adressen unter der k├╝nftigen Fress-, Fett- und Kariesdomain "kinder" umweltfreundlich zu der Adresse 127.1.1.1 aufgel├Âst. Von dort droht Ihren Kinder keine weitere Gefahr.

Nahezu das Gleiche mache ich bei mir zu Hause ├╝brigens mit ivwbox.de.