29.11.2014

Die Euroweb verzweifelt auf der Suche nach "Fachkräften" - Euroweb hostet jetzt bei Strato...

Auf die Idee, unter der Adresse "arbeitsamd.com" nach einem Job zu suchen, muss man erst mal kommen:

Die Euroweb kam auf diese Idee. (1)

Wirklich: Die Euroweb kam auf dies Idee, dass sich so dumme Menschen fänden (2)

Und setzte diese dann auch noch fehlerhaft um.

Damit ist klar, dass die Euroweb das beworbene "SEO" f√ľr sich selbst nicht umsetzt. Unklar bleibt, ob die das √ľberhaupt kann. Aber, die "Eurowebs" hatten noch viele andere Ideen dieser Art, die auch nicht viel kl√ľger sind:

Oder, zu Letzt, diese hier:
Tja. Da wollte man wohl nach meiner ersten Erw√§hnung der wettbewerbswidrigen Tuns der Eurowebber und in der, diesen fies agierenden "Marktteilnehmern" eigenen T√§uschungsabsicht die ganz enge Verbindung zur Euroweb Internet GmbH vertuschen um einem Ordnungsmittelantrag mit einem Hinweis auf die besondere Strafw√ľrdigkeit wegen der Umgehung der Referenzkundenverf√ľgung zu entkommen.

Nur war das da schon - mal wieder - zu spät.

28.11.2014

D√ľsseldorfer Suchmaschinenoptimierung, Udo Vetter kontra Oleggo GmH...

Wie der D√ľsseldorfer RA Udo Vetter schreibt betreibt eine Oleggo GmbH aus Dortmund Suchmaschinenoptimierung a.k.a. SEO. Und diese meint, genau wie die Euroweb, durch "Telefonterror" bekannter werden zu m√ľssen - offenbar bringt die Suchmaschinenoptimierung der Oleggo GmbH nicht das, was die Oleggo GmbH (sich selbst) davon verspricht, denn sonst k√∂nnte diese auf die unzul√§ssigen Kaltanrufe verzichten. Die von Udo Vetter ver√∂ffentlichten "Argumente" derer Anw√§lte klingen in meinen Ohren genau so bl√∂d wie das dumme Gew√§sch, mit welchem ein "Rechtsanwalt" Philipp Berger einst in der fast identischen Angelegenheit (cold calling der Euroweb) "clownesqu"(*) auff√§llig wurde.

Der Gesch√§ftsf√ľhrer der Oleggo GmbH, ein Diplom-Informatiker Hermann Bense, wird wohl schon bald bei der Euroweb anrufen oder andersherum. Die k√∂nnten sich dann auch √ľber "SEO auf der Startseite" unterhalten.

Udo Vetter indes √ľberlegt noch immer, ob er seinen Anwalt einschalten sollte.

Naja: Zumindest in au√üergerichtlichen Sachen soll der Anwalt - der grunds√§tzlichen Schadensvermeidungspflicht folgend - selbst t√§tig werden und kann insbesondere keine Abmahngeb√ľhren verlangen. Nicht, dass er sich noch zum "Gravenreuth" macht. Das ist bei Udo Vetter aber eher nicht zu vermuten: Der hat n√§mlich Mandanten und macht sich bei solchem √Ąrger zun√§chst einmal durch einen "seelisch befreienden Blogeintrag" Luft.

In den Kommentaren findet sich einer, der so lautet:
"So oft wie in diesem Beitrag die Oleggo GmbH auftaucht, w√ľrde es mich nicht wundern, wenn dieser Beitrag mit relevanten Informationen zur Oleggo GmbH zuk√ľnftig ganz oben bei Google auftaucht, wenn man nach der Oleggo GmbH sucht, um aktuelle Neuigkeiten √ľber die Oleggo GmbH zu finden. Das wird dann sicherlich auch die Oleggo GmbH freuen :-)"
Offenbar ist inzwischen so manche Gepardenforelle von Hommingberg bis in den Dortmund-Ems-Kanal gelangt. Da helfe ich doch gern beim Suchen: Nicht dass der Oleggo GmbH des Hermann Bense durch die Kaltantrufe ein ungerechtfertigter Schaden entsteht.

*) Wie schreibt man das? Meine Rechtschreibpr√ľfung empfiehlt "Clownsfigur", was nicht passt...

26.11.2014

Über 25% "atypische Beschäftigungsverhältnisse" und "Fachkräftemangel"

"Die Zahl sogenannter atypischer Beschäftigungsverhältnisse hat demnach 2013 das zweite Jahr in Folge abgenommen. Sie sank laut der Statistik um 71.000 auf 7,64 Millionen."
schreibt SPON

Deutschland hat ca. 80 Mio. Einwohner. Davon 40 Mio im arbeitsf√§higen Alter. Davon d√ľrften ca. 35 Mio wirklich arbeiten oder arbeiten [s|w]ollen. Das bedeutet: √ľber 25% der Arbeitnehmer haben ein "atypisches Besch√§ftigungsverh√§ltnis". Da fragt man doch glatt, was denn "atypisch" sei.
"Als Grund f√ľr den R√ľckgang von Zeitarbeit und befristeten Jobs nennen Experten die Probleme von Unternehmen, geeignetes Personal zu finden."
Das ist also dann "des Pudels Kern", der wahre Grund f√ľr das Gejammer vom "Fachkr√§ftemangel": Unternehmen haben nicht wirklich Probleme, Fachkr√§fte zu bekommen, sondern nur solche, Fachkr√§fte als Praktikanten, Leiharbeitnehmer oder zu sonstigen prek√§ren Bedingungen ganz √ľbel auszubeuten.

Und die jammern obwohl die Zahl der "atypisch" Besch√§ftigten gerade mal um 1% abgenommen hat. Die Regierung aus Merkel und den anderen, den angeblich "sozialdemokratischen" Genossen der Bosse, wird dieses l√§cherliche Prozent gleich zum Anlass nehmen um darauf zu erkennen, dass die tats√§chlich unvertretbare Zahl der "atypischen Besch√§ftigungsverh√§ltnisse" mit extremer Ausbeutung - die zur Verarmung ganzer Bev√∂lkerungsschichten f√ľhrte und f√ľhrt - "keinen Handlungsbedarf mehr" erkennen lasse.

Ab daf√ľr!

24.11.2014

Euroweb-Kanzlei "Berger Law LLP" (jetzt "Buchholz und Kollegen", D√ľsseldorf) schrumpft weiter

Jetzt sind es also nur noch 5. Allerdings benennt Frau Adrijana Blazevska die Herren Berger und Buchholz auf "blazevska.de" noch immer als "Partner".

Die Kanzlei Buchholz und Kollegen ging aus der offensichtlich in erhebliche wirtschaftliche Schieflage geratenen "Berger Law LLP" hervor und √ľbernahm (teilweise) das Personal, die recht kurze Mandantenliste, das Gerichtspostfach  und genau eine Gro√ükundin (die Euroweb und deren T√∂chter), deren eher negativ einzusch√§tzende Entwicklung offenbar auf die Kanzlei durchschlug.

22.11.2014

Euroweb Deutschland GmbH ("EW Deutschland", "EW GmbH", "ew.de") - der nächste Schlag ins Kontor

An: Euroweb Deutschland GmbH
Christian Stein
Hildebrandtstr. 24d
40215 D√ľsseldorf


Allerwertester Herr Christian Stein,

auf Ihrer Webseite unter der Adresse "www.ew.de" bewerben Sie eine Anzahl von Webseiten als solche, die von Ihrer Firma f√ľr Ihre Kunden erstellt wurden.

Dies ist jedoch unwahr, denn die jeweiligen Kunden haben offensichtlich in den Jahren 2012 oder 2013 Verträge mit der Euroweb Internet GmbH abgeschlossen und die Webseiten wurden von dieser Firma auch erstellt und werden bis zum heutigen Zeitpunkt auch von dieser gehostet. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Webseiten bzw. des Vertragsabschlusses gab es Ihre Firma außerdem noch gar nicht. Das schließt auch aus, dass diese Seiten in Ihrem Auftrag erstellt worden sein können.

Sie haben diese unwahre Werbung unverz√ľglich zu unterlassen. Ich habe und erhebe einen Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch nach § 8 UWG.

Falls Sie am 26.11.2014 um 11.00 Uhr noch mit Kunden bzw. Webseiten der Euroweb Internet GmbH oder solchen einer anderen Firma unter dem Vormachen, diese seien Ihre Kunden bzw. von Ihrer Firma erstellten Webseiten werben, werde ich Sie gerichtlich in Anspruch nehmen.

Falls mir bis zum 27.11.2014 14:00 Uhr keine Unterlassungs und Verpflichtungserkl√§rung vorlegen, nach welcher Sie es unterlassen, mit Kunden zu werben, welche nicht tats√§chlich diejenigen Ihrer Firma sind und ein Vertragsstrafeversprechen von mindestens 15.000 Euro f√ľr jeden Einzelfall versprechen werde ich Sie ebenfalls auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Sie bekommen die einstweilige Verf√ľgung dann noch in diesem Jahr zugestellt.

Einem Rechtsstreit sehe ich jedenfalls gelassen entgegen. Die Sie voraussichtlich vertretende Kanzlei Buchholz und Kollegen sehe ich auf Grund fr√ľher Erfahrungen eher als "f√ľr meine Interessen f√∂rderlich" an.


Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Jörg Reinholz
An Beweismitteln herrscht hierzu absolut kein Mangel.

BILD berichtet √ľber rechtswidrige Ausspitzelung durch BND - Ist der Springer-Verlag eine Propaganda-Abteilung von Geheimdiensten?

Die BILD-Zeitung berichtet selbst, diese sei jahrlang rechtswidrig von einem Horst Mahnke im Auftrag des BND "ausspioniert" worden.

BILD berichtet auch selbst, dass der BND-Agent Horst Mahnke im Dritten Reich SS-Hauptsturmf√ľhrer der Nazis war. Der BND darf im Inland nicht t√§tig werden, "ermittelte" aber - und nahm wohl auch Einfluss auf die Redaktion - nach den teilweise gezeigten Schriftst√ľcken illegal im Axel Springer - Verlag, dessen Chef √ľbrigens selbst auch intensive Beziehungen zu den Spitzen von Partei(en) und Staatsf√ľhrung (wieder so ein merkw√ľrdiger "ostzonaler" Begriff)  unterhielt.

Laut BILD hat Irsael auf den Herauswurf des, ich nenne ihn mal im Stasijargon einen "informellen Mitarbeiter", SS-Hauptsturmf√ľhrers Mahnke gedr√§ngt. Dieser sollte durch einen "j√ľdischen Emigrant" ersetzt werden, "der mit dem CIA in Verbindung stehe und au√üerdem den Ruf habe, auch mit dem israelischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten."

Nachfolger wurde dann ein Ernst Cramer, "ein Mann, der wegen seines j√ľdischen Glaubens 1939 hatte ins Exil gehen m√ľssen. Der Remigrant aus den USA arbeitete bereits seit 1958 f√ľr Springer, u. a. als stellvertretender WELT-Chefredakteur und Prokurist des Hauses." Das sieht f√ľr mich so aus als habe der Springer-Verlag mit dem neuen  "Gesch√§ftsf√ľhrer des ‚Redaktionellen Beirats'" dann tats√§chlich wissentlich einen f√ľr einen oder mehrere "befreundete" ausl√§ndische Geheimdienste t√§tigen als Gesch√§ftsf√ľhrer des ‚Redaktionellen Beirats' geholt. Das aber schreibt BILD nicht, heult nur herum, der Verlag sei rechtswidrig ausspioniert worden.

Wenn man dem allen nämlich folgt, dann drängt sich der Eindruck auf, der Springer-Verlag ist eine "Propaganda-Abteilung von Geheimdiensten", geradezu ein "Staatsorgan" und unterscheidet sich insofern kaum von solchen wie dem "ostzonalen" DDR-Organ "Neues Deutschland".

Das sich der BND als Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland an die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland h√§lt und deutsche Staatsb√ľrger im Inland nicht ausspioniert habe ich noch nie geglaubt - so "blau√§ugig bis bl√∂d" wie sich diverse Kanzler und die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland in dieser Frage selbst √∂ffentlich darstell(t)en bin ich n√§mlich nicht.

Aber die offensichtliche Nähe von Springer-Verlag und Geheimdiensten, die ist mir jedenfalls hinsichtlich der bewussten personellen Verquickung und ergo in dieser Deutlichkeit, neu.


Zur "political correctness": Ich darf "ostzonal" sagen, denn ich bin mit ganzem Herzen ein "Ossi" und d√ľrfte kaum im Verdacht stehen, dass "ostzonal situierten" gegen√ľber abwertend zu meinen.

20.11.2014

"Microsoft Certified Professional" - Verschwenden Jobcenter Geld f√ľr fragw√ľrdige Zertifizierung?

"Den Microsoft Certified Professional Test legen √ľblicherweise IT-Profis ab, um ihre Qualifikation nachzuweisen."
Laut Yahoo-Finanzen (dort findet sich auch das Zitat) hat ein F√úNFJ√ĄHRIGER Bub den Test bestanden.

In Hinblick auf den Bericht (dessen Wahrheitsgehalt ich nicht nachpr√ľfen kann) frage ich mich:
  1. Wozu kann das Zertifikat taugen?
  2. Doch nicht etwa um Geb√ľhren einzunehmen?
  3. Wäre das nicht auch irgendwie Abzocke?
  4. Warum zahlen "Jobcenter" mit dem Geld deutscher inl√§ndischer (Entschuldigung: auch t√ľrkische, italienische oder b√∂hmische Arbeitnehmer zahlen in Deutschland daf√ľr) Versicherter f√ľr diese "Zertifizierung" auch die Geb√ľhr, die letztendlich zu einem gro√üen Teil an den US-Gigant Microsoft geht?

18.11.2014

Prozessticker - LG D√ľsseldorf - "Euroweb Referenzkundenmasche", 34 O 67/14

Mittwoch, 19.11.2014 23:00

Fazit des Tages: Die Euroweb hat die jahrelang systematisch betriebene arglistige T√§uschung der durch die Referenzkundenmasche geworbenen Kunden einger√§umt. Ich gehe dennoch davon aus, dass das Verfahren vor dem OLG endet. Wie die Richterin St√∂ve entscheidet kann man nie so genau wissen. Nach Lage der Dinge werde ich aber vor dem OLG definitiv Recht bekommen. Entscheidet die Richterin gegen mich, dann kann es also gut sein, dass das OLG mal wieder einen Antrag bekommt, in dem es heisst, dass gegen das Urteil der Richterin St√∂ve "heute hier zugestellt" Berufung eingelegt wird. Das letzte Mal hat das auch sehr gut geklappt und am Ende wurde der Euroweb verboten, mit einem eigenen Rechenzentrum zu werben. Entscheidet die Richterin f√ľr mich, so wird die von der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" (fr√ľher: Berger Law LLP) vertretene Euroweb wohl so dumm sein, das Verfahren vor das OLG zu tragen und die Hauptsacheklage werde ich definitiv f√ľhren wenn die Euroweb keine Unterlassungserkl√§rung abgibt. Dar√ľber hinaus sind jetzt schon einige Ordnungsmittelantr√§ge vorzubereiten.

Mittwoch, 19.11.2014 18:00

Ich bin zu Hause angekommen. Im Postfach ist schon der Entwurf f√ľr einen Schriftsatz, mit dem auf die reichlich sp√§te "Begr√ľndung" des "Widerspruchs" der Euroweb reagiert wird. Wie so oft stellt sich die rechtliche Lage n√§mlich ganz anders dar, als die Kanzlei "Buchholz und Kollegen" (fr√ľher: Berger Law LLP) diese weit ausschweifend (12 Seiten) darstellt. Der Entwurf ist sehr gut, es braucht nur etwas "Feintuning".

Mittwoch, 19.11.2014 12:00

Ich konnte es mir nicht verkneifen, mal bei der "EW Deutschland GmbH" a.k.a. "Euroweb Deutschland GmbH" vorbei zu schauen:

Euroweb und Yourrate GmbH teilen sich die Klingel, das B√ľro ...

Mittwoch, 19.11.2014 09:45

Verk√ľndung der Entscheidung am 12. Dezember. Entscheidet die Richterin St√∂ve erneut gegen mich, dann geht die Sache definitiv vor das OLG. Um eines kommt die Richterin jetzt nicht herum: Die muss mir die Prozesskostenhilfe f√ľr das Hauptsacheverfahren bewilligen. Noch geht es nur um die einstweilige Verf√ľgung.

Mittwoch, 19.11.2014 09:35

Die Euroweb beharrt darauf, dass ich fr√ľher Kenntnis von den Verst√∂√üen gehabt habe. Diese Kenntnis (im Gegensatz zur "Vermutung") konnte ich allenfalls nur gehabt haben, wenn diese T√§uschungen auch so statt gefunden haben.Demnach r√§umt die Euroweb die Richtigkeit der Vorw√ľrfe ein, dass diese jahrelang mit der Referenzkundenmasche systematisch arglistig get√§uscht hat!

Mittwoch, 19.11.2014 09:30

Es wird streitig verhandelt. Ich lege dar, dass die von der Euroweb zitierten F√§lle s√§mtlich solche Sachverhalte betreffen, in denen den Antragstellern, denen die Eilbed√ľrftigkeit aberkannt wurde, die Verst√∂√üe gesichert (aus Druckwerken wie Werbung und AGB) gesichert bekannt waren, ich indessen aber keine M√∂glichkeit hatte, fr√ľher einen durchsetzbaren Antrag einzureichen. Der Anwalt Bohne von der Kanzlei Buchholz und Kollegen "√§rgert sich" als ich ihm best√§tige, dass dann ja die M√∂glichkeit bestanden h√§tte, gegen die Artikel in diesem Blog zu klagen. Das h√§tte er mal versuchen sollen! Da h√§tte ich am Ende Einiges zu lachen gehabt, denn die Klage w√§re auch so "voll in die Hose" gegangen. Wie auch immer: Jetzt ist es auch daf√ľr zu sp√§t...

Mittwoch, 19.11.2014 09:15

Ich bin p√ľnktlich abgekommen. In dem von der Euroweb √§u√üerst kurzfristig vorgelegten "Widerspruch", gefaxt vom Gericht gestern um 17:10, wird nur die Eilbed√ľrftigkeit bestritten. Da h√§tten die besser mal den Verf√ľgungsanspruch anerkannt: Denn die Euroweb bestreitet die jahrelang und systematisch begangenen Rechtsverletzungen nicht!

Dienstag, 18.11.2014 - 19:39

Ich bin in D√ľsseldorf, ausgestattet mit einem Wegeplan und nur knapp 30 Gehminuten vom Landgericht entfernt im Hotel untergekommen.

Dienstag, 18.11.2014  - 14:42

Ich bin auf dem Weg nach D√ľsseldorf. Im Gep√§ck ein ganzes Paket eidesstattlicher Versicherungen von "Kunden" der Euroweb, welche mit vollem Recht durch die Referenzkundenmasche get√§uscht f√ľhlen und solchen, die "gerade noch davon kamen". Mir wurde noch immer keine Widerspruchsbegr√ľndung vorgelegt. Ich gehe davon aus, dass die Richterin morgen die Einstweilige Verf√ľgung aufrecht erhalten wird. Da braucht es nur wenig Optimismus, die Tatsachen und das Gesetz stehen auf meiner Seite.

14.11.2014

Zeugenaufruf: Euroweb-Referenzkundenmasche,
LG D√ľsseldorf, 34 O 67/14
Termin: Mittwoch, am 19.11.2014

Ich sag jetzt schon "Danke"!

Es scheint(*) eigentlich "mehr als zu reichen". Dar√ľber hinaus reicht es wohl(*) auch f√ľr, nennen wir es besch√∂nigend "eine kleine Serie an Ordnungsmittelantr√§gen", wegen Verst√∂√üen gegen fr√ľhere Verf√ľgungen und Urteile. Es reicht sogar f√ľr weitere Antr√§ge bzw. eine inhaltliche Ausweitung der allf√§lligen Hauptsacheklage.

Es w√§re also nunmehr (auch wenn die weiteren Versicherungen nicht mehr im EV-Verfahren werden k√∂nnen) sehr nett und absolut nicht "hyperliquid" wenn ich weitere haben k√∂nnte. Und ich gehe davon aus, dass Urteil vielen Opfern der Euroweb-Referenzkundenmasche n√ľtzen wird. F√ľr den Fall einer hier wohl(*) von der Euroweb anzustrengenden Berufung rechne ich sogar mit deutlichen Worten des OLG D√ľsseldorf, welches bei der Euroweb - wohl wegen deren notorischen Prozessl√ľgen - inzwischen sehr scharf hinschaut.

*) Viele wissen es: "Gericht", "hohe See", "Gottes Hand" ... und so weiter.


Zum Artikel:

Wie meine Leser wissen habe ich im Juli 2014 die Einstweilige Verf√ľgung 34 O 67/14 erwirkt, welche es der Euroweb Internet GmbH (und so oder so auch deren T√∂chtern) untersagt mit der Referenzkundenmasche zu werben.

Gegen diesen Beschluss hat die Euroweb im August Widerspruch eingelegt aber diesen auch nach einer Fristsetzung noch nicht begr√ľndet. Aus fr√ľheren Erfahrungen muss ich damit rechnen, dass die Euroweb und deren Anw√§lte nun √§u√üerst kurzfristig, trickreich und gem√§√ü fr√ľheren Erfahrungen dreist und vors√§tzlich unwahr vortragen. Das gilt hier besonders deshalb weil der Ausgang des Verfahrens auch erhebliche Auswirkungen auf sehr viele andere Verfahren und das wirtschaftliche Weiterbestehen der Euroweb √ľberhaupt haben kann. Nicht nur ich glaube n√§mlich, dass das gesamte Gesch√§ftsmodell der Euroweb auf der T√§uschung mit der Referenzkundenmasche beruht und dass ohne diese T√§uschung die Euroweb "den Bach runter geht".

Ich bitte daher Betroffene, also von der "Euroweb Internet GmbH", der "EW-Deutschland", der "Internet Media Online GmbH" oder der "Webstyle GmbH" heimgesuchte aus dem Raum D√ľsseldorf (oder auch von anderswo) sich am Mittwoch, dem 19.11.2014 um 09:00 Uhr vor dem Raum 2.111 im Landgericht D√ľsseldorf, Werdener Str. 1, einzufinden und bei mir zu melden.

Falls Sie nicht kommen können oder wollen:

Allerdings bef√ľrchte ich, dass Sie da nat√ľrlich arbeiten m√ľssen. Ich bitte Sie deshalb, mir schriftlich eine eigenh√§ndig unterschriebene Versicherung an Eides statt per Post zu √ľbersenden. Diese soll an niemanden adressiert sein und muss mit einer Formulierung beginnen:
"In Kenntnis der gem√§√ü § 156 StGB bestehenden Strafbarkeit einer falschen Versicherung an Eides statt versichere ich wie folgt an Eides statt:"
Dann beschreiben Sie bitte detailliert,
  • wann Sie von wem in wessen Auftrag angesprochen und/oder besucht wurden und
  • welche Versprechen Ihnen gemacht wurden.
Dabei ist insbesondere wichtig, ob und wie
  1. Ihnen m√ľndlich ein R√ľcktrittrecht (gleich welcher Art) versprochen wurde
  2. Ihnen vorgemacht wurde die Euroweb Internet GmbH (oder die jeweilige Tochterfirma) suche zeitlich und örtlich begrenzt Unternehmen als "Referenzkunden".
  3. Ihnen vorgemacht, als "Referenzkunden" oder "Partner" w√ľrden Sie erhebliche Preisvorteile erhalten. 
  4. Ihnen vorgemacht wurde, dass Sie als "Referenzkunden" insbesondere f√ľr die Webseitenerstellung nichts, f√ľr die Betriebskosten (Hosting, Mails, Updates) nur einen etwa h√§lftigen Anteil der Kosten zahlen m√ľssten und, um den angeblichen Preisvorteil wahrnehmen zu k√∂nnen, noch am selben Tag unterschreiben m√ľssten
  5. Ihnen vorab telefonisch vorgemacht wurde, dass der Besuch der Vertreter den Zweck habe zu pr√ľfen, ob Sie als Partner in Frage k√§men.
Bitte √ľbersenden Sie auch Kopien der eventuell geschlossenen Vertr√§ge und aller anderen, Ihnen noch zur Verf√ľgung Unterlagen. Formulieren Sie dazu: "An Unterlagen f√ľge ich Kopien folgender Schriftst√ľcke bzw. Urkunden bei ... (Liste)" 

Ich bitte um Zusendung an
Jörg Reinholz
Hafenstr. 67
34125 Kassel


Danke.
Warnungen  an die Euroweb / Kanzlei "Buchholz und Kollegen":

1.) Einen Prozesstrick wie in der Sache mit den Kaltanrufen wollen Sie bitte gegen mich nicht wiederholen. Ich spiele nicht! Wenn Sie diese "Zirkusnummer" wiederholen, dann sollten Sie darauf gefasst sein, dass Sie diesmal einen Gegner haben, mit dem man solche Sp√§√üe jedenfalls nicht ungestraft treibt. Ich m√∂chte also nicht in Ihrer Haut stecken, wenn Sie mir und dem Gericht also mit derselben Nummer kommen. Das geht prozessual, strafrechtlich und publizistisch schwer daneben. Ich denke auch die Vorst√§nde eines gewissen Verbandes merkw√ľrdiger Kaufleute werden das nicht wollen.

2.) Auch wollen Sie bitte keine Zeugen antreten lassen, mit welchen der Herr Berger kurz vorher im Café Luise (oder anderswo) bespricht, was diese auszusagen haben und was nicht.

3.) Unterlassen Sie es zu l√ľgen! Ich erinnere Sie an Ihre vors√§tzlichen und bewussten L√ľgen in zahlreichen Verfahren, nur exemplarisch in den beiden Sachen vor dem LG M√∂nchengladbach.

4.) Herr Philipp Berger, Herr Andreas Buchholz, Frau Adrijana Blazevska: Den garstigen, protzigen und wie so oft verlogenen Pressebericht des Philipp Berger habe ich gelesen, gespeichert und gerade eben auch (sogar in der Version von "Berger-Law.de" gedruckt. Zitat:
"... werteten unabh√§ngig voneinander in √úbereinstimmung mit diversen anderen Oberlandesgerichten in Hessen, Bayern, Th√ľringen und NRW sowie auch dem Gerichtshof in Karlsruhe (BGH) die Verkaufsstrategie der Kl√§gerin [an anderer Stelle genannt: Euroweb und Webstyle] als m√∂glicherweise in einigen Passagen irref√ľhrend..."
Da wird es aber ziemlich schwer jetzt noch anderes zu behaupten. Schicken Sie (wie so oft in solchen F√§llen) einfach einen kleinen Angestellten oder eine kleine Angestellte um den Widerspruch zur√ľck zu nehmen und die einstweilige Verf√ľgung als "letzte Regelung" anzuerkennen. Derlei ist doch der Job der vermeintlich zweitklassigen (angestellten) Anw√§lte Ihrer letztklassigen Kanzlei - oder?

Das ich obiges zitieren kann ist mal wieder ein Beispiel daf√ľr, wie sich die oft unbedachte, oft unsachliche und oft unsachgem√§√üe "Ligitation PR" der Kanzlei "Berger Law LLP" (jetzt als "Buchholz und Kollegen" bzw. "Blazevska und Partner" agierend) negativ auf die prozessualen Aussichten der Mandanten auswirkt. Jeder andere Mandant w√ľrde die sp√§testens jetzt herausschmei√üen. Die Euroweb wird das weiterhin nicht tun. Ich denke dar√ľber, dass diese auch ganz besonders auf deren oft genug vors√§tzlichen unwahren Vortr√§ge angewiesen ist.

Oder ist es etwa so, dass die Partner zu viel wissen und der Christoph Preuß die Anwälte deshalb fast freiwillig "versorgen" muss? Das wäre ja ... ja ... aus meiner Sicht verdammt nah an allem was ich mir als plausibel vorstellen kann.

Subjekt: http://joerg-reinholz.blogspot.de/2012/05/die-euroweb-kanzlei-berger-eine.html

Google bzw. blogger / Blogspot.com hat die Seite

http://joerg-reinholz.blogspot.de/2012/05/die-euroweb-kanzlei-berger-eine.html

gesperrt, nachdem eine Beschwerde der Kanzlei "Berger Law LLP" f√ľr die Euroweb Internet GmbH und eine einstweilige Verf√ľgung 8 O 42/12 des LG M√∂nchengladbach vorgelegt wurde.

Diese einstweilige Verf√ľgung wird jetzt zwingend aufgehoben, denn die Beschwerdef√ľhrerin hat die Hauptsacheklage 8 O 65/12 zur√ľckgenommen, auf diese f√ľr die Zukunft abschlie√üend verzichtet und auch auf die Rechte aus der Einstweiligen Verf√ľgung 8 O 42/12 des LG M√∂nchengladbach verzichtet. (Anlage)

Ich ersuche nun darum, die Sperre aufzuheben.

Google kann hier eigene Rechte f√ľr den Aufwand der Sperre geltend machen.
Mit freundlichen Gr√ľ√üen

Jörg Reinholz
Da will ich doch der Euroweb eine Rechnung schreiben. Ich sehe nicht ein, dass meine Arbeit weniger wert ist als die Tätigkeit des allerwertesten Herrn Philipp Berger - der wohl behaupten wird, er habe sich geirrt, wenn ich ihm vorhalte, dass er selbst ziemlich dreist gelogen hat.

Ich biete dem Herrn Philipp Berger an, sich gegen den Vorwurf der dreisten L√ľge zur Wehr zu setzen. Am besten vor einem Gericht im Bezirk des OLG D√ľsseldorf. Immerhin hat er selbst in seiner Antragsschrift einen Satz so verk√ľrzt und dann mit einem anderen Satz verbunden, dass es wenig glaubhaft ist, wenn er behauptet, er habe dem auff√§llig leichtgl√§ubigen und dann angeblich unwissenden Richter Wolters von der Wettbewerbskammer des LG M√∂nchengladbach nicht bewusst wahrheitswidrig vormachen wollen, der Satz
"Aber klar: Um f√ľr 5 Cent (10 Pfennig) Verstand investieren zu k√∂nnen m√ľsste man diesen erst mal haben. K√§uflich zu erwerben ist der offensichtlich nicht - das ist es was die Kanzlei Berger durch den Bericht eindrucksvoll und √∂ffentlich nachweist."
beziehe sich auf die Euroweb.

Da hatte der Philipp Berger aber schon wieder nicht f√ľr f√ľr 5 Cent (10 Pfennig) Verstand investiert. 

Und die Euroweb muss das zahlen ...

Bringen Philipp Berger und Andreas Buchholz ihren Mandant Christoph Preuß (Euroweb) in den Knast?

Gegen die Euroweb Internet GmbH und deren Gesch√§ftsf√ľhrer gab es ja bereits eine einstweilige Verf√ľgung wegen der Kaltanrufe.

In diesem Verfahren wurden, weil sich die Euroweb nicht an das Verbot hielt, auch schon Ordnungsstrafen verh√§ngt. Ich wei√ü zwar nicht, ob diese schon rechtskr√§ftig sind, kann mir aber vorstellen, dass Christoph Preu√ü in diesem Fall eiskalt seine Buchhalter anwies, die Betr√§ge (ab 5000 Euro) zu √ľberweisen.


Bringen die Euroweb-Anwälte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz ihren Mandant, den Euroweb-Chef Christoph Preuß, durch dummes Handeln in den Knast?

In solchen Verfahren steigen die verhängten Strafen stetig an, werden quasi mit jedem neuen Fall verdoppelt. Dieses sollte ein brauchbarer Anwalt schon mal wissen, wie auch von der Tatsache, dass ab irgendeinem Zeitpunkt das Gericht dann nicht mehr etwa nur eine aus der Portokasse zu zahlende Geldstrafe verhängt, sondern gleich Ordnungshaft.

Wenn nun die Euroweb-Anw√§lte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz meinen, dass es prozessual doch recht n√ľtzlich sei, wenn man erst in der m√ľndlichen Verhandlung √ľber deren Widerspruch gegen die "Referenzkundenmasche-Verf√ľgung"  eine Begr√ľndung f√ľr den durch diese eingelegten Widerspruch nachschiebt, dann haben diese wohl obiges ein wenig mehr vergessen als man einem Anwalt (oder gar drei davon) zutrauen w√ľrde. Und diese hier haben offensichtlich zur G√§nze vergessen, dass ich gerne N√§gel mit K√∂pfen mache. Denn eines ist klar: Ich muss mich dagegen absichern, dass die  "Referenzkundenmasche-Verf√ľgung" wom√∂glich infolge falschen und unwahren Behauptens oder Bestreitens (jenseits des Gedankens an einen Fehler des Landgerichts w√§re das √ľbrigens allenfalls h√∂chstens teilweise m√∂glich gewesen) aufgehoben wird. Ich wei√ü ja auch, dass und wie die Euroweb und deren Anw√§lte (jedenfalls die der Kanzlei Berger, Buchholz, Blazevska) vor Gericht l√ľgen - was ich v√∂llig unbesorgt schreiben kann, denn ich habe die Beweise.

F√ľr die "Referenzkundenmasche" suche ich nat√ľrlich nach weiteren Zeugen. Und an dieser Stelle wird es interessant, denn
  1. Alle Zeugen geben an, dass der Termin mit den im L√ľgen geschulten Dr√ľckern durch Kaltanrufe zu Stande kam.
  2. Zu dem habe ich Zeugen, die auch nach dem Erlass der Verbotsverf√ľgung noch mit der Referenzkundenmasche angesprochen wurden.
  3. Weiter habe ich eine Aussage, nach welcher die Euroweb gegen das Urteil des OLG D√ľsseldorf verstie√ü, welches der Euroweb das Bewerben eines "eigenen Rechenzentrums" und "unternehmenseigener Server" verbietet. Und dieser wird das f√ľr die Ahndung zust√§ndige Landgericht ganz sicher glauben.
Es kann also sein und wird immer wahrscheinlicher, dass die Euroweb-Anw√§lte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz den Euroweb-Gesch√§ftsf√ľhrer Christoph Preu√ü demn√§chst hinsichtlich seiner Rechte im Vollzug der Ordnungshaft (√ľbrigens sind § 171 ff Strafvollzugsgesetz einschl√§gige Literatur) beraten m√ľssen.

Kann aber auch auch sein, dass die sogar dabei wieder "Mist bauen".

Wenn jetzt aber der derzeitige, formelle Euroweb-Chef Christoph Preu√ü die m√∂glichen Reaktionen seiner Gegner ebenso schlecht in das eigene Planen und Handeln einbeziehen kann wie seine quasi unternehmenseigenen Anw√§lte, dann d√ľrfte er im Knast wohl nicht zu einem begehrtem Schachpartner werden. In solchen sitzen oft Betr√ľger die das weitaus besser k√∂nnen und die suchen "w√ľrdige Gegner", keine "Dummk√∂pfe". Gegen "Schach-Idioten" zu spielen macht n√§mlich keinen Spa√ü.

Der (noch nicht rechtskräftig) zu 3 Jahren Haft verurteilte "Hubschraubereinsatz"-Middelhoff (die Chance besteht, dass sich beide treffen) jedenfalls wird ihn wohl eher verachten.

Dem Herrn Euroweb-Gesch√§ftsf√ľhrer Christoph Preu√ü und den Anw√§lten der Kanzlei Buchholz und Kollegen w√ľnsche ich viel Spa√ü in der von diesen wohl anzustrengenden Berufung und dann in der Hauptsache, sodann in der Berufung und der theoretisch m√∂glichen Revision sowie der wahrscheinlich notwendig werdenden Nichtzulassungsbeschwerde: Ein "Querulant" ist einer, der Verfahren f√ľhrt, die von Anfang ohne Aussicht auf Erfolg sind. Und, wenn man es recht betrachtet, liegt die Sache in Anbetracht des Widerspruchs hier auch so. Und es wird der Euroweb und Christoph Preu√ü pers√∂nlich dar√ľber hinaus durch die nun allf√§lligen Ordnungsmittelantr√§ge sehr wahrscheinlich weiterer Schaden entstehen.

10.11.2014

Sang- und klanglos: Die Euroweb macht mal was richtig

So sang- und klanglos kann das gehen: Unter fast freiwilligem Verzicht auf die Rechte aus der einstweiligen Verf√ľgung 8 O 42/12 nimmt die Euroweb Internet GmbH vor dem LG M√∂nchengladbach ebenso fast freiwillig die Hautptsacheklage 8 O 65/12 zur√ľck. Hintergrund sind die von mir erwirkten Beschl√ľsse des OLG D√ľsseldorf an denen auch das stark linksrheinische LG M√∂nchengladbach nicht vorbei gekommen w√§re.

Das bedeutet leider auch, dass ich jetzt nicht √ľber weitere Dummheiten der Kanzlei des Philipp Berger und des Andreas Buchholz berichten kann. Ich darf aber die Euroweb "Betr√ľger" nennen. Womit ich √ľbrigens nie aufgeh√∂rt habe.

F√ľr das "Merkbuch":
Durch derlei Verzicht unmöglich gewordene "Ligitation PR" des Gegners ist die beste "Ligitation PR".
Außerdem gibt es es da noch drei Kleinigkeiten:
  1. Die Kanzlei des Philipp Berger und des Andreas Buchholz hat auch an Google geschrieben um die Sperrung eines Artikels zu bewirken.
  2. Ich hatte ergo Verluste wegen den fehlenden Werbeeinnahmen.
  3. Durch die Belastung mit der zu Unrecht ergangenen einstweiligen Verf√ľgung erlitt ich "schmerzensgleiches Leid".
Da muss sich wohl noch jemand drum k√ľmmern.

Falls sich irgend ein "Willi" aufregen will, von wegen "Verschwendung von Steuermitteln" und der dergleichen - die Zeche zahlt die Euroweb.

Das ist richtig und irgendwie ist das auch gut so.

Blamiert ist aber irgendwie auch die Kammer des LG Mönchengladbach. Der dortige, der Wettbewerbskammer vorsitzende Richter Wolters wusste nicht einmal (oder gab dieses Nichtwissen vor), dass man den PKH-Antrag selbst (ohne durch einen Anwalt vertreten zu sein) stellen kann.

Es mag ja gerade noch angehen, dass ich als Schlosser den einen oder anderen, wom√∂glich jungen oder nicht spezialisierten oder unerfahrenen oder halt "nassforsch" agierenden Anwalt √ľber die Rechtslage belehre. Aber wenn ich das bei Richtern tun muss - was irgendwie auffallend oft der Fall ist - dann hab ich tiefe Zweifel daran, dass die Rechtsprechung in der BR Deutschland noch den  Charakter einer tats√§chlichen Rechtsstaatlichkeit hat. Denn das Ergebnis der bundesdeutschen Rechtsprechung - insbesondere der Landgerichte - ist leider mehr als zu oft purer Zufall. Oder, je nach Ansicht, eben auch das Resultat einer ganz besonders linksrheinischen "Rechtsstaatlichkeit" die man auch als systematische Rechtsbeugung ansehen kann bei welcher ein Richter einfach der st√§rkeren Partei "Recht" gibt weil er - in meinem Fall zu Unrecht - glaubt, dass er willk√ľrlich eine Seite bevorzugen kann. Wenn dann wom√∂glich noch pers√∂nliche Beziehungen eine st√§rkere Rolle spielen als das Gesetz wundert es mich nicht, wenn ein Richter Wolters pl√∂tzlich nicht mehr wissen will, dass man Prozesskostenhilfe ohne Anwalt beantragen kann und auch nach der Belehrung ein Spielchen spielte, dem das OLG nicht mehr folgen wollte. Wenn der Richter Wolters dann n√§mlich - wie implizit geschehen - auch noch behauptet, dass eine √Ąu√üerung wonach die Kanzlei Berger nicht f√ľr 10 Cent Verstand investiert habe, die von dieser vertretene Firma betr√§fe, dann gehe ich sogar sehr fest von Rechtsbeugung aus - denn "irren" kann man hier nur wenn man als Richter das Verwenden des Verstandes so auftragswidrig wie strikt vermeidet.

So d√ľrft Ihr mich zitieren.

Bei den Herren Preu√ü, Fratscher, Buchholz und Berger hat die Deutlichkeit des OLG-Beschlusses zu der Einsicht gef√ľhrt, dass der sicher auch auf seine Karriere bedachte Richter Wolters diese oder eine √§hnliche Nummer - jedenfalls gegen mich - nicht noch einmal durchziehen wird. Die R√ľcknahme ist ganz klar eine Notbremse. Die bet√§tigt man nur fast freiwillig.

07.11.2014

Ausgenullt :: U + C Rechtsanwälte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die ehemalige U + C Rechtsanw√§lte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (AG Regensburg, HRB 12406)  heisst jetzt "Z9 GmbH" und verwaltet "eigenes Verm√∂gen". Die teure "Hamburger Zweigniederlassung" ist ebenso "ge-tsch√ľss-t" wie die Prokuristen.

Womöglich verwaltet schon bald weniger der Thorsten Urmann von der GmbH das "Vermögen" als ein Insolvenzverwalter. Und womöglich verwaltet ein solcher bald vielmehr Schulden. Ein solcher "nameswitch" aus solchen Anlässen ist nämlich auch von anderen insolventen "Gesellschaften" bekannt.

J√ľngste Beispiele:
Wie auch immer: Die U + C Rechtsanw√§lte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist "ausgenullt",  "den Bach runter", "stroked", weg.

Ich vermisse die nicht.


(Danke!)

"Webweisend" a.k.a. "Media Company D√ľsseldorf" verliert auch - wegen arglistiger T√§uschung - Zusammenh√§nge mit der Euroweb?

Rechtsanwalt Stefan Musiol berichtet es:
"Das Amtsgericht Kerpen b. K√∂ln sprach in seinem Urteil vom 30.01.2014 der Betroffenen Unternehmerin das Recht zur au√üerordentlichen K√ľndigung der Bestellung einer Internetpr√§sentation wie der Anfechtung wegen arglistiger T√§uschung zu. Dieses Urteil best√§tigte nunmehr das Landgericht K√∂ln am 31.07.2014 mit einstimmigem Beschluss der Berufungskammer in der Sache 13 S 30/14."
Der Werber der Firma Webweisend hatte der Kundin vorgemacht, dass diese die Pr√§sentation ohne Erstellungskosten aus dem Werbebudget von Webweisend erhalte und nur f√ľr Hosting und Service einen Anteil zahlen m√ľsse. Doch damit nicht genug:
"Außerdem war Webweisend unter Verdeckung der richtigen Firmierung als "Media Company" aufgetreten. Mit dieser auch durch die Euroweb Gruppe praktizierten Trickserei ("European Website Company") soll verhindert werden, dass Betroffene vor dem Präsentationstermin Negativberichte im Internet recherchieren können."
schreibt Stefan Musiol weiter.

Un déjà-vue? Si! C'est vrais! Un déjà-vue!

Tats√§chlich. Webweisend nutzt die selbe Trickkiste wie die Euroweb: Referenkundenmasche, Namenswechsel. Doch es gibt da noch ein paar Sachen. Referenzkunde der "Webweisend" a.k.a. "Media Company D√ľsseldorf" ist eine "Kanzlei Schauwienold Daniel & Kollegen". Gegen die habe ich derzeit nichts vorzubringen. Aber den Name kenne ich.

Die stand als "Kooperationspartner" auf der Webseite des Gerichtskasso-Philipp Berger. Zudem war ein recht fr√ľh gegangenen Partner des K√∂lner Zweiges der Kanzlei des Philipp Berger dort mal Angestellter.

Dann w√§re da noch, dass Webweisend ebenso wie die Euroweb (diese aber nur die eigene Webseite) bei OSN in N√ľrnberg hostet (gegen OSN liegt hier nichts vor)  - Immerhin hostet also Webweisend die Seiten der Kunden nicht billigst und technisch h√∂chst fragw√ľrdig in Bulgarien - wie die Euroweb es deren Kunden nur eben nicht sich selbst zumutet. Insofern k√∂nnte Webweisend als geradezu "seri√∂s" gelten. Wenn es das Urteil nicht g√§be.

04.11.2014

Die am goldenen Löffel lutschten - Die Erbin Madeleine Schickedanz wurde "vermögensberaten"...

Oft liest man von solchen in der einschl√§gigen, sagen wir mal "wirtschaftsfreundlichen Presse" als den "wirtschaftlich leistungsf√§higen", welche man nicht mit Steuern, insbesondere der Erbschaftssteuer, bestrafe d√ľrfe. Ach ja! Diese armen Erben von Leuten, die sich totgeschuftet haben! Mit denen muss man doch Mitleid haben! Bringt denen ein Glas vom Schaumwein und etwas Hummer - um sie √ľber die so ungerechte Steuer zu tr√∂sten, die ja "Kreti und Pleti" nicht zahlen muss.

Wie es in der baren Wirklichkeit um solche "Eliten" steht zeigte schon vor ein paar Jahren die Quant (BMW) - Erbin Susanne Klatten, welche sich von einem Gigolo "privat dancer" flachlegen "bem√∂gensverraten(*)" lie√ü.

Auch was Madeleine Schickedanz erbte (Quelle Versand) ist mit "sagenhaft" richtig benannt. Und auch dieser wurde als "wirtschaftlich leistungsf√§higer" Erbin die eher zweifelhafte Ehre zuteil, so richtig geil behumst zu werden: Die Erbin - sicherlich kann sie singen oder meinetwegen sogar einparken und solche schwierigen Dinge - lies sich von einem Verm√∂gensberater dabei helfen, das m√ľhsam (ist ja schwer zu lernen, welchen der goldenen L√∂ffel man f√ľr welches Kompott Desert nimmt) ererbte Verm√∂gen zu verwalten und, wie sie im Interesse ihrer "Alterssicherung" hoffte, zu vermehren.

Nun, um diesen Typ der Reichen sieht man ganze Schw√§rme von ziemlich schr√§gen V√∂geln. Die meisten davon sind, "oh welch Wunder", so genannte "Verm√∂gensberater", welche versprechen, durch das Hin- und Herschieben von ein paar Milli√∂nchen dieselben zu multiplizieren. Dem Versprechen nach mit Zahlen deutlich gr√∂√üer als eins. Dabei geht so manches Geld so manchen Umweg und kommt so manchem zu Gute, der sich im Hinblick auf das auf der Yachtmesse gesehene selbst als bed√ľrftig erscheint. Technisch und finanziell beteiligt sind dann Banken und f√ľr diesen besonderen Typ Erben mit den auf besondere Weise treuen Verm√∂gensberatern ist oder war die Bank "Sal. Oppenheim" quasi sonderzust√§ndig und hatte, wie hier mit dem Verm√∂gensberater Joseph Esch, daf√ľr sogar gemeinsame "Holdings" ... das Gesch√§ft lohnte wohl.

Das war bei Frau Madeleine Schickedanz nicht viel anders: Der notleidende Quelle-Konzern wurde mit dem nicht weniger Not leidenden Karstadt-Konzern verheiratet und das, was da entstand, in "Arcandor" umbenannt - wohl damit so mancher verga√ü, was es mit der Nothochzeit so auf sich hatte. Es gibt ja jede Menge d√§mlicher Leute, die das von den Vorfahren √ľberbrachte Verm√∂gen dringend irgendwo anlegen m√ľssen und solche werden dann Aktion√§re.

"Arcandor" ging also pleite, woran die paar Sonderfl√ľge des sonst beim Personal eher sparsamen, als Gesch√§ftsf√ľhrer angestellten Herrn Thomas Middelhoff (Spitzname: "Herr Hubschaubereinsatz") nicht den entscheidenden Anteil hatten.

Kurz vor der Pleite wurde der Frau Madeleine Schickedanz der Vorschlag gemacht, die Aktien der schon fast insolventen Arcandor vom Markt und aus dem Handel zu nehmen - wozu man aber eine erhebliche Mehrheit braucht. Frau Schickedanz, die ja angeblich viel lieber zum Zwecke der Alterssicherung die ganzen unverk√§uflichen Aktien f√ľr die eine oder andere Milliarde verkaufen wollte, wurde also mit s√ľ√üen Worten angetragen die Aktien in ihrem Name zusammenzukaufen, damit man ihre Milliarden retten k√∂nne.

Aber Frau Madeleine Schickedanz hatte die daf√ľr ben√∂tigen 700 Millionen Euro nicht und kam auch nicht auf die Idee, im Schuhregalzimmer, dem begehbaren Schmucktresor oder auf dem Parkdeck nachzusehen ob sich da was zu Geld machen l√§sst. Aber die liebensw√ľrdige Bank "Sal. Oppenheim", quasi sonderzust√§ndig f√ľr Erben mit Verm√∂gensberatern und anderen windigen Typen im Windschatten, pr√§sentierte auch da eine Idee:

Frau Madeleine Schickedanz nimmt einen Kredit bei "Sal. Oppenheim" und einer "Oppenheim-(Joseph) Esch-Holding" und kauft den Aktionären (darunter bestimmt auch die Bank und Joseph Esch selbst...) die Aktien des Pleitekandidaten ab. Das hat der wirtschaftlich leistungsfähigen Erbin gefallen, denn schließlich wäre sie ja nur eine "Strohfrau" durch deren Vorschieben weder ein (teures) Übernahmeangebot gemacht noch der Arcandor-Konzern komplett neu finanziert werden musste.

Merksatz: "Wer andere bescheißen will ist selbst leicht zu bescheißen!"

Weil dann aber niemand mehr da war, der dann noch ein paar tausend Milli√∂nchen in den "Arcandor-Konzern" stecken konnte wollte um diesen zu retten (solche "wei√üen Ritter" nennt man "Finanzinvestoren") ging der Konzern endg√ľltig pleite und das Verm√∂gen der Ahnen der Erbin Madeleine Schickedanz genau den Bach runter, den der Angestellte Thomas Middlehoff so gerne mit dem Hubschrauber √ľberquerte um im Interesse des Volkswohls den Stau auf der Autobahn nicht zu verschlimmern.

"Sal. Oppenheim" ging es sp√§ter trotzdem nicht mehr so gut. Das Institut geh√∂rt jetzt der Deutschen Bank. Die zahlten f√ľr die Kundendatei und das Know-How beim Abzocken von, naja, doch ganz sch√∂n dumm handelnden Erben.

"Die Quelle-Erbin und einstige Arcandor-Gro√üaktion√§rin beteuerte, die Versuche zur Rettung des Konzerns wie Kreditaufnahme oder Aktienzukauf nicht √ľberblickt zu haben" schreibt Spiegel Online. Da hat die Frau Madeleine Schickedanz wohl bei einigen Grundlagenf√§chern im Fach BWL und ganz besonders in "Vertragsgestaltung" gefehlt - was der Abbruch nach 2 Semestern  ja auch nahe legt. Anders ausgedr√ľckt: Wozu √∂konomische Grundlagen lernen wenn man ein paar Milliarden erbt? Noch anders ausgedr√ľckt:
Was viele der "wirtschaftlich leistungsfähigen" auszeichnet ist jedenfalls nicht deren Intelligenz, nicht deren Umsicht oder gar deren Fleiß. Es ist nur und genau das Geld, welches diese nie selbst verdient haben. Jedenfalls so lange sie es NOCH haben.
Die "fast vollst√§ndig verarmte" Frau Madeleine Schickedanz klagt jetzt gegen 14 Parteien, darunter jener Verm√∂gensverwalter Joseph Esch und Sal. Oppenheim auf fast zwei Milliarden. Hoffentlich hat ihr jemand gesagt was das kosten wird und was Sie noch hat. Nicht dass die einst "leistungsf√§hige" Erbin wom√∂glich den Prozess verliert und dann nach der Pf√§ndung von Schuhen, Schmuck und Autos auch noch Sozialhilfe beantragen muss. Und dann nochmal behauptet, dass man sie nie √ľber die Risiken aufgekl√§rt habe.

Ach so: Die Erbschaftssteuer ist zu niedrig. Man sollte weiter irgend eine Formel finden, bei welcher der Intelligenzquotient, Bildung und eigene Tätigkeit Einfluss auf die Höhe der Steuer hat. Dann hätte das nicht passieren können. Und zu behaupten, dass der Staat mit Geld nicht umgehen könne, fällt mir jedenfalls im Hinblick auf das Prozessgeschehen sehr schwer.

Noch ein Nachtrag: Das hier zwei Frauen genannt werden ist purer Zufall. Mir sind durchaus auch Unternehmers√∂hne bekannt, welche das Geld z.B. "versoffen, verkoksten und verhurten" oder bei "Steuersparmodellen" an windige "Verm√∂gensberater" verloren und sich gleichzeitig f√ľr die "Elite der Nation" hielten. Nur ist halt keiner davon so prominent.


*) "bemögensverraten" - Kein Schreibfehler. Der Typ hat erst so getan, als möge sie ein wenig ("bemögen") und dann eiskalt abgezockt ("verraten").

02.11.2014

Referenzkunden der Euroweb leben gefährlich: Abmahnwarnung

Die Euroweb wirbt im Verkaufsgespr√§ch auch damit, dass deren Webseiten "rechtssicher" seien.  Doch gleich in zwei Hinsichten leben die Kunden der Euroweb so sehr gef√§hrlich, dass in zumindest vielen F√§llen deren wirtschaftliche Existenz ernsthaft gef√§hrdet ist:

1.) Fehlerhaftes Impressum


Bildschirmfoto: Nur ein Beispiel von wahrscheinlich sehr vielen
§ 5 TMG: Allgemeine Informationspflichten:

1) Diensteanbieter haben f√ľr gesch√§ftsm√§√üige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und st√§ndig verf√ľgbar zu halten:
  1. das Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder Genossenschaftsregister, in das sie eingetragen sind, und die entsprechende Registernummer,
Die Registernummer fehlt aber auf der Webseite dieses "Referenzkunden". Anders ausgedr√ľckt: Auch hier hat wohl mal wieder der zweite Blick auf die Webseite, eine Qualit√§tskontrolle, gefehlt und die potentiellen Kunden der Kunden holen das dann nach. Oder aber die Wettbewerber. Das Risiko bemisst sich darin, dass auch dieser Euroweb-Kunde jederzeit von s√§mtlichen Wettbewerbern abgemahnt werden kann. Streitwerte liegen hier gerne mal bei 15.000 Euro. Eine UG hat normalerweise eine recht d√ľnne (Eigen-) Kapitaldecke zwischen mindestens 5.000 und unter 25.000 Euro - sonst w√§re es statt einer per se weniger kreditw√ľrdigen "Unternehmergesellschaft" ja eine "richtige GmbH" geworden. Demnach ist f√ľr diesen Euroweb-Referenzkunde "Deine Sportsfreunde U.G." der Mangel an Gesetzestreue also richtig gef√§hrlich, dass insbesondere deshalb, weil gerade Fitnessstudios in einem recht hart gef√ľhrten gef√ľhrten Wettbewerb stehen und solche kleinen Fehler nicht selten dazu genutzt werden um einen wenig finanzkr√§ftigen Wettbewerber mit Klagen zu √ľberziehen und so aus dem Markt zu werfen. Der Hebel funktioniert auch, weil es sich bei den "Ketten" in der Branche um Franchising-Unternehmen handelt. Das einzelne Studio vor Ort ist schnell mal "pleite".

Hinweis: Ein Musterschreiben hinsichtlich der Nachbesserung und K√ľndigung bei Nichterf√ľllung habe ich inzwischen ver√∂ffentlicht.

2.) Auch das derzeit mit verkaufte "YourRate-Paket" ist klar gesetzwidrig


Das sagt das Gesetz:
§ 6 TMG: Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen

(1) Diensteanbieter haben bei kommerziellen Kommunikationen, die Telemedien oder Bestandteile von Telemedien sind, mindestens die folgenden Voraussetzungen zu beachten:
  1. Kommerzielle Kommunikationen m√ľssen klar als solche zu erkennen sein.
  2. Die nat√ľrliche oder juristische Person, in deren Auftrag kommerzielle Kommunikationen erfolgen, muss klar identifizierbar sein.
Das wird aber nicht eingehalten. Das von der Euroweb und der Internet Online Media GmbH gern auch als "Dreingabe" mit verkaufte "Yourrate-Paket" f√ľhrt zu dem Risiko, dass Euroweb-Kunden von s√§mtlichen Wettbewerbern abgemahnt werden k√∂nnen - denn die gekauften Bewertungen sind ganz eindeutig keine Meinungs√§u√üerungen von echten Kunden sondern Werbung und somit "kommerzielle Kommunikationen". Streitwerte liegen hier gerne mal bei 50.000 bis 100.000 Euro.

Besonders √ľbel ist das, weil gleich zwei Gesetzesverst√∂√üe vorliegen: Die von den Kunden des Euroweb-Konzerns und der Yourrate GmbH beauftragten Werber t√§uschen vor, dass diese Waren oder Dienstleistungen erworben und/oder genutzt h√§tten. Das f√§llt unter § 4 Nr. 1 ("unangemessener unsachlicher Einfluss") , Nr. 3 ("Verschleierung des Werbecharakters von gesch√§ftlichen Handlungen") und Nr. 11 ("Verletzung einer gesetzlichen Vorschrift, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln") UWG - letzteres wegen des Versto√ües gegen § 6 TMG.

Fazit:


Wer "Euroweb", "Internet Media", "EW Deutschland" oder "YourRate" kauft investiert also möglicherweise rund 200 Euro monatlich in seine eigene Pleite.