30.12.2014

Klatsche fĂŒr die Euroweb: OLG MĂŒnchen folgt vernĂŒnftiger Rechtsauffassung des OLG DĂŒsseldorf und: Die Euroweb liefert selbst neue Argumente fĂŒr BetrugsvorwĂŒrfe/arglistige TĂ€uschung

Wie Rechtsanwalt Otterbach berichtet folgt nun auch das OLG MĂŒnchen dem OLG DĂŒsseldorf und die Euroweb fing sich eine herbe "Teilklatsche" ein:
"Diese von der KlĂ€gerin offenzulegende durchschnittliche Kalkulation muss aber auch die Personalstunden darstellen, die in den einzelnen Monaten wĂ€hrend der Laufzeit des Vertrages fĂŒr die ErfĂŒllung jeweils eines dieser VertrĂ€ge Ă€hnlichen Inhalts einkalkuliert worden sind, und die hierfĂŒr einkalkulierten Lohn- und Lohnnebenkosten. Diese Kosten sind dann grundsĂ€tzlich als ersparte Aufwendungen von der Klageforderung abzuziehen, es sein denn, die KlĂ€gerin gibt fĂŒr jeden (bislang bereits in der Vergangenheit liegenden) Monat der Laufzeit des streitgegenstĂ€ndlichen Vertrages an, wie viele Personalstunden (ohne Überstunden) von fest angestellten Mitarbeitern die KlĂ€gerin zur ErfĂŒllung der VertrĂ€ge Ă€hnlichen Inhalts tatsĂ€chlich zur VerfĂŒgung standen und nutzlos verstrichen sind, weil das fest angestellte Personal untĂ€tig blieb und gleichwohl von der KlĂ€gerin entlohnt werden musste, und um welche Mitarbeiter (Namen und ladungsfĂ€hige Anschrift) es sich dabei handelte, um so die Beklagte in die Lage zu versetzen, diese ggf. als Zeugen zu benennen.“
Quelle: Hinweisbeschluss des OLG MĂŒnchen vom 04.11.2014, Az. 21 U 1932/14, zitiert von RA Otterbach

Obiges liest sich ein wenig, als hĂ€tte das Gericht diesen Blog gelesen, denn ich habe sehr frĂŒh damit argumentiert, dass, anders als die Euroweb vor den Gerichten in klarer Betrugsabsicht herumlog, keiner derer angestellten Webdesigner mit den HĂ€nden in den Taschen herumsaß und bezahlt werden musste weil AuftrĂ€ge gekĂŒndigt wurden.

Nicht bemerkt hat das OLG allerdings die aus der Argumentation der Euroweb offenbar gewordene arglistige TÀuschung. Auch die dortige Beklagte ist zunÀchst einmal mit der illegalen Referenzkundenmasche geworben worden und jetzt kommt wie folgt heraus:
"Der Kollege der Kanzlei Buchholz & Kollegen gab den kalkulierten Gewinn der hier vorliegenden Premium-VertrĂ€ge pauschal zwischen 1/3 und ¼ des Vertragswertes an."
Die Euroweb kalkuliert also einen Gewinn von 25 bis 33% auf VertrĂ€ge, bei deren Bewerbung diese den so geworbenen vormacht, dass einerseits erhebliche Teile der versprochenen Leistung (Erstellung der Webseiten) kostenlos sein wĂŒrden, weitere (monatlich laufende Kosten) um rund 50% verbilligt. Nimmt man die von den Euroweb-Vertretern vorgemachten Preise (Bsp.: 12.000 Euro fĂŒr Erstellung und 400 Euro monatlich) und Verbilligungen (Bsp.: nur 199€ einmalig, 48 * 200€) als Maßstab, wĂ€re der Gewinn des angeblichen Kaufkundenangebotes unter der Annahme eines "200-Euro-Vertrages" wie folgt zu berechnen:

Einnahmen aus "Referenzkundenvertrag":
199€ + 48 * 200€              = 9.799,00€
davon angeblich Gewinn (30%)  = 2.939,70€
angeblich bleibende Kosten    : 6.859,30€

Unwahr vorgemachte Einnahmen
aus unwahr vorgemachten "Kaufkundenvertrag"
: 12.000 + 48 * 400€ = 31.200,00€ Kosten wie oben : 6.859,30€ Gewinn : 24.340,70€

Das entsprĂ€che, wĂ€re das Vormachen des "Kaufkundenangebots" keine LĂŒge, einer Gewinnmarge von 78%!

Das eine solche extreme Gewinnmarge am Markt regelmĂ€ĂŸig nicht durchsetzbar ist spricht fĂŒr die arglistige TĂ€uschung beim GeschĂ€ftsabschluss und im Zusammenhang damit, dass von den Vertretern Leistungen versprochen werden, die nachfolgend gar nicht erbracht werden können und also auch nicht sollen, fĂŒr den Vorwurf des Eingehungs-Betruges im Sinne des § 263 StGB - ganz gleich ob diesen der AußendienstverkĂ€ufer oder die GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Euroweb zu verantworten haben.

Und zu guter Letzt spricht mal wieder Einiges dafĂŒr, dass sich die Euroweb mal wieder - im Interesse eines kleinen, momentanen Gewinns - vor Gericht "schwer verquatscht" hat. So fĂ€hig, wie sie sich darstellen, können deren AnwĂ€lte also nicht sein, denn zu Ende gedacht war der Vortrag definitiv nicht. Es wĂ€re besser (oder fĂŒr die Gegner: schlechter) gewesen, man hĂ€tte die "Fresse gehalten" und auf den kleinen Gewinn die kleine Einnahme aus dem Vergleich verzichtet.

Über die strafrechtlichen Konsequenzen werde ich noch berichten.

(P.S.: Danke fĂŒr den Hinweis)

27.12.2014

Die Euroweb und deren Inkarnationen (aktuell: "EW-Deutschland") versprechen das Blaue vom Himmel, betrĂŒgen und schĂ€digen die GeschĂ€fte derer Kunden

Die "Euroweb Internet GmbH" (DĂŒsseldorf) verspricht (soweit als Firma/Marke inzwischen beerdigt: versprachen) den Kunden in den Inkarnationen als
  1. "Euroweb Internet GmbH" (DĂŒsseldorf)
  2. "Webstyle GmbH" (Berlin)
  3. "Internet Online Media GmbH" (DĂŒsseldorf) alias "Internet Media"
  4. "Euroweb Deutschland GmbH" (DĂŒsseldorf) alias "EW Deutschland"
  5. "European Website Company" (gleich mal ohne Firma)
regelmĂ€ĂŸig eine "individuelle Leistung" und auch sonst das Blaue vom Himmel. Was dann folgt ist eher ein "Blaues Wunder". Das im Bild unten sollte eigentlich ein Kalender sein, welcher die VerfĂŒgbarkeit einer Ferienwohnung anzeigt. Tut er aber nicht. Es ist auch höchst offensichtlich, dass das gar nicht funktionieren kann.

Ob es die Euroweb jemals konnte weiß ich nicht. Einen Beweis dafĂŒr fand ich nicht. Das diese es nicht kann steht aber fest.

Das ist klar geschÀftsschÀdigend. Und wer hat es gemacht?


Die Euroweb-Vertreter haben eine weitere Masche!

Wenn ein Kunde nach Leistungen im Zusammenhang mit der Erstellung von Webauftritten fragt, dann verlassen diese kurz das GeschĂ€ft des Heimgesuchten - angeblich um in der Firma anzurufen, ob das geht - um wenig spĂ€ter mit fröhlichem Gesicht hereinzuspazieren und zu verkĂŒnden, dass die Techniker die Anfrage positiv beantwortet hĂ€tten. Ob der Anruf wirklich stattfindet steht in den Sternen - das schreibe ich nur, weil ich das Gegenteil gegenwĂ€rtig nicht beweisen kann. Ich denke aber, es gibt eine "ordre mufti" gar nicht erst anzurufen und das Versprechen abzugeben, aber nichts dazu schriftlich aufzunehmen.

Bekannt ist zum Beispiel, dass die Euroweb in der jeweiligen Inkarnation auf Nachfrage der Kunden in der gleichen Weise verspricht, dass den vertriebenen Webshop an Datenbanken des Kunden anbinden könne, wodurch diese die Artikel nicht noch einmal im Webshop pflegen mĂŒssen. TatsĂ€chlich vermietet die Euroweb, die EW-Deutschland, die Webstyle und die Internet Online Media aber nur einen Webshop der ePages GmbH weiter und das in einer von dieser Firma angebotenen Billig-Version - mit welcher man genau diese Anbindung an ERP-Systeme gar nicht realisieren kann. DarĂŒber hinaus nehmen die Euroweb und deren Inkarnationen dafĂŒr ein Vielfaches des Preises, den andere genau dafĂŒr verlangen.

Um den daraus resultierenden Streit kĂŒmmern sich spĂ€ter die AnwĂ€lte der Kanzlei Buchholz und Kollegen und die berufen sich - vor manch dummen Richter (wer sich als Richter so krass verarschen lĂ€sst ist dumm und macht seinen Job nicht richtig) sogar erfolgreich - darauf, dass im Vertrag stehe, dass mĂŒndliche Nebenabreden nicht getroffen wurden. Das macht zuvor schon der Euroweb-Kundendienst vor allem der als Rechtsanwalt nicht zugelassene, dort als oberster "Kundenbeschwerdenabwimmler" tĂ€tige "Jurist" Martin Junker.

Ich empfehle folgendes Vorgehen:

Stellen Sie, nachdem man sich seitens der inzwischen zahlreichen Euroweb-Inkarnationen auf den Ausschluss mĂŒndlicher Nebenabreden berufen hat, Strafanzeige wegen Betruges gegen den 1.) den Außendienst und
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Euroweb Internet GmbH" (DĂŒsseldorf) zustande kam, gegen 2.) Christoph Preuß als GF und 3.) Daniel Fratzscher als HaupteigentĂŒmer und HauptbegĂŒnstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Webstyle GmbH" (Berlin) zustande kam, gegen 2.) Daniel Fratzscher als GF, HaupteigentĂŒmer und HauptbegĂŒnstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Internet Online Media GmbH" (DĂŒsseldorf) alias "Internet Media" zustande kam, gegen 2.) Daniel Fratzscher als GF, HaupteigentĂŒmer und HauptbegĂŒnstigter.
  • im Falle, dass der Vertrag mit der "Euroweb Deutschland GmbH" (DĂŒsseldorf) alias "EW Deutschland" zustande kam, gegen deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christian Stein und Daniel Fratzscher als mutmaßlicher HaupteigentĂŒmer und HauptbegĂŒnstigter.

StĂŒtzen Sie sich in der Strafanzeige darauf, dass es sich um Eingehungsbetrug handelt, da die jeweilige Euroweb-Inkarnation den Vertrag unter dem mĂŒndlichen Versprechen von Leistungen einging, welche diese niemals zu erbringen bereit und auch nicht dazu in der Lage war. Das deshalb weil diese gar nicht ĂŒber die notwendige technische Intelligenz verfĂŒge, aber dennoch die Leistungen in der Absicht versprach, den vertraglich vereinbarten Gegenwert zunĂ€chst einfach mal vom Konto abzubuchen und weiterhin auch spĂ€ter aufgrund einer fĂŒr die Betrogenen nachteiligen Vertragsgestaltung Teilzahlungen durch das bei denen ĂŒbliche Drohen mit zivilrechtlichen Schritten und sogar das vorsĂ€tzliche BelĂŒgen von Richtern zu erhalten. Verweisen Sie auf die laufenden Ermittlungsverfahren 90 JS 149/13 (StA DĂŒsseldorf) wegen Prozessbetruges gegen Christoph Preuß, Daniel Fratzscher und Co. sowie auf die Anklagen wegen Betruges gegen Christoph Preuß in Leipzig.

Nehmen Sie spÀter durch einen Anwalt Einsicht in die Ermittlungsakte.

26.12.2014

Weihnachten 2014 - Thomas Urmann war mal ein so genannter "Rechtsanwalt" - Update und Abschluss

Weihnachten 2014: Es ist wie eines der "Wunder" in einem dieser um Weihnachten so viel gesendeten amerikanisch-fascho-christlichen Filme: Thomas Urmann war mal ein so genannter "Rechtsanwalt" und versuchte von den Abgemahnten widerrechtlich Geld zu erpressen.

Sicherlich ist seine Karriere ein Vorbild fĂŒr die Euroweb-AnwĂ€lte Philipp Berger, Andreas Buchholz, Adrijana Blazevska (DĂŒsseldorf, Köln).

DemnĂ€chst wird der Rechtsanwalt Exanwalt Thomas Urmann sich wohl, wie zigtausend andere Kriminelle solcher und anderer Couleur auch, bei Google beschweren und die Informationen ĂŒber sich und seine TĂ€tigkeit als "irrelevant, veraltet und unzutreffend" bezeichnen.

Update und Abschluss

Laut seinen Aussagen der "Welt" gegenĂŒber will Thomas Urmann die Anwaltszulassung selbst zurĂŒck gegeben haben:
"Ich habe meine Zulassung und die der Rechtsanwaltsgesellschaft am 3. November aus freien StĂŒcken zurĂŒckgegeben"

Es scheint schwierig, diese "Rechtsanwaltskammern" aus dem Tiefschlaf zu wecken. Thomas Urmann hingegen scheint, und das muss man ihm lassen, entgegen meinen frĂŒheren Annahmen doch noch ein gewisses Maß an Anstand zu haben - und das unterscheidet ihn in meinen Augen deutlich vom Selbstmörder Gravenreuth, aber auch Typen wie Berger, Buchholz & Co.

20.12.2014

Ein Frohes Fest, ein Linux-Seminar, eine Porzellanausstellung, zwei Bananen, das BKA, die Internet Online Media GmbH - und wie das alles zusammenhÀngt

Ich wĂŒnsche meinen Lesern ein frohes Fest.

Mein letztes Seminar in diesem Jahr war ein Linux-Seminar. Das habe ich wie ĂŒblich damit begonnen, die Teilnehmer im Auftrag des Anbieters zu begrĂŒĂŸen und auf diverse UmstĂ€nde (wie den Weg zur "Porzellanausstellung") hinzuweisen. Auch darauf, dass die Hotelleitung so freundlich war, ausreichend Kaffee, GetrĂ€nke und zwei Bananen zur VerfĂŒgung zu stellen. Letzteres sei sicher hilfreich falls man eine Republik grĂŒnden wolle.

Nicht nur den Teilnehmer vom BKA (ja: vom Bundeskriminalamt) - hat es vor Lachen geschĂŒttelt.

Soweit dann auch zu der Behauptung, dass Interpol nach mir suche - was, wie ein Anwalt mir mitteilte, eine Vertreterin der Internet Online Media GmbH behauptet hatte.

13.12.2014

George W. Bush, Richard B. Cheney, Donald H. Rumsfeld gehören nach Den Hag - und zwar als Kriegsverbrecher!

  • George Walker Bush (* 6. Juli 1946 in New Haven, Connecticut), Mitglied der Republikanischen Partei, von 2001 bis 2009 der 43. PrĂ€sident der Vereinigten Staaten;
  • Donald Henry Rumsfeld (* 9. Juli 1932 in Chicago, Illinois), Mitglied der Republikanischen Partei, von 1975 bis 1977 und von 2001 bis 2006 Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten und
  • Richard Bruce „Dick“ Cheney (* 30. Januar 1941 in Lincoln, Nebraska), Mitglied der Republikanischen Partei, 46. VizeprĂ€sident der Vereinigten Staaten sowie von 1989 bis 1993 Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten von Amerika (USA)
  • und andere
gehören, weil diese definitiv fĂŒr die aus dem CIA-Folterbericht ersichtlichen Verbrechen als TĂ€ter, die namentlich genannten als RĂ€delsfĂŒhrer und SchreibtischtĂ€ter, als Angeklagte vor das Kriegsverbrechertribunal des internationalen Strafgerichtshofes in Den Hag.

Ich fordere die Bundesregierung öffentlich auf, gemĂ€ĂŸ Art. 5 i.V. mit Artikel 7, Absatz 1 Buchstaben
a) Verbrechen der vorsÀtzliche Tötung,
e) Verbrechen des ungerechtfertigten, systematischen Freiheitsentzuges,
f) Verbrechen der systematischen Folter von Kriegsgefangenen und (wissentlich!) unschuldigen, unbeteiligten Zivilpersonen
g) Verbrechen der Vergewaltigung,
h) Verbrechen der Sippenhaft,
i) Verbrechen des "Verschwindenlassens" und
k) "unmenschliche Handlungen" (die ich als GESTPO-Methoden erkenne)

sowie Artikel 14 ("Unterbreitung des Vorganges durch einen Vertragsstaat") des Gesetzes zu römischen Statut des internationalen Strafgerichtshofes (Bundesgesetzblatt 1393), dem zustĂ€ndigen Strafgerichtshof in Den Hag den Vorgang zu unterbreiten. Ferner ist durch die zustĂ€ndige Behörde ein nationaler und internationaler Haftbefehl zu erlassen.

Die USA als Staat haben, insbesondere auf Betreiben der namentlich genannten Genannten und einer Mehrheit der Senatoren aus dem Kreis der republikanischen Partei, den tatsĂ€chlichen TĂ€tern (gefĂŒhrt unter "und andere") dem Recht zu wider Straffreiheit garantiert und nach Veröffentlichung des Berichts die schweren Straftaten durch öffentliche Rede einzeln oder zusammen als "zur BekĂ€mpfung des Terrorismus notwendig" gerechtfertigt - was unweigerlich auf eine enorme kriminelle Energie der namentlich genannten Beschuldigten Bush, Cheney und Rumsfeld hinweist. Die schweren und systematisch begangenen Verbrechen werden sĂ€mtlich aus dem im Übrigen nur in Teilen veröffentlichten "CIA Folterbericht" ersichtlich, so dass davon auszugehen ist, dass das qualitative und quantitative Gesamtmaß der durch US-MilitĂ€rangehörige unter Befehl der genannten begangenen Verbrechen tatsĂ€chlich enorm ist.

Ich weise mit gebotener Eindringlichkeit darauf hin, dass sich die Beschuldigten Bush, Cheney und Rumsfeld auch nach dem Strafgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland als Anstifter an den Straftaten beteiligt haben und darf meiner Verwunderung Ausdruck geben, dass nach dem öffentlich Bekanntwerden der offensichtlichen Beteiligung an den Verbrechen pflicht- und rechtsstaatswidrig noch kein Verfahren gegen diese eingeleitet wurde, so dass die Beschuldigten sich allen Ernstes frei in der Bundesrepublik bewegen könnten, obwohl diese im Hinblick auf die von diesen unzweifelhaft initiierten und beförderten Verbrechen und im Hinblick auf die Fluchtgefahr unverzĂŒglich in Untersuchungshaft zu nehmen wĂ€ren.

Ich weise darauf hin, dass ein Stillhalten, gerade auch im Zusammenhang mit den militĂ€rischen BĂŒndnissen mit den USA, von Dritten als Zustimmung zu den Verbrechen angesehen werden kann und kaum nur mutmaßlich auch wird. Damit einher geht aber die Gefahr, dass diese Dritten (ebenfalls nicht gerechtfertigt) TerroranschlĂ€ge gegen Einrichtungen und BĂŒrger auch der Bundesrepublik Deutschland begehen. Damit liegt die geforderte Einleitung eines Verfahrens und die Ausstellung der Haftbefehle gegen George W. Bush, Richard B. Cheney und Donald H. Rumsfeld sowie die Unterbreitung des Vorganges an den internationalen Strafgerichtshof auch im Interesse der BĂŒrger der Bundesrepublik Deutschland - deren Unversehrtheit und Wohl die Regierung durch den von den Ministern geleisteten Amtseid verpflichtet ist.

Anlagen:
  1. Committee Study of the Central Intelligence Agency 's Detention and Interrogation Program, Foreword by Senate Select Committee on Intelligence Chairman Bianne Feinstein ("CIA Folterbericht") gespiegelt von http://www.intelligence.senate.gov/study2014/sscistudy1.pdf
  2. UNITED NATIONS, HUMAN RIGHTS COUNCIL, Bericht A/HRC/13/42

02.12.2014

Amtsgericht Leipzig spuckt den Referenzkundemasche-BetrĂŒgern der Bitskin GmbH in die Suppe

Ein gar leckeres Abzock-SĂŒppchen haben sie am Köcheln - so dachten die Euroweb-Nachahmer von der "Bitskin GmbH" des Karsten Spieß, Alt-Moabit 59-61, 10555 Berlin. Doch das AG Leipzig sah scharf hin und dachte sich ganz anderes: Es lehnte die Klage der Abzocker mit Urteil vom 26.11.2014 ab. Grund: Es sieht in der Vertragsgestaltung der Bitskin GmbH keinen wirksamen Vertragsschluss. Es bestĂŒnde ein Einigungsmangel gemĂ€ĂŸ § 154 Abs. 1 BGB. In der BegrĂŒndung fĂŒhrt das Gericht aus, dass Leistungspflichten der Bitskin in dem verschleiernd mit "Partnervereinbarung / Investitionsprogramm" ĂŒberschriebenen Vertragsformular „im Dunkeln“ bleiben. Die nur mit „NM Partner“ umschriebene Leistungsbestimmung sei selbst unter Einbeziehung der AGB „inhaltsleer“. Dabei sei es bedenklich, dass der eigentliche Vertragsinhalt in AGB ausgelagert wĂŒrde, die nur in winzigem Schriftgrad abgedruckt werden. Vertragspartner wĂŒrden nicht erwarten, dass der eigentliche Leistungsinhalt dort abgedruckt wĂŒrde. Auch die Frage, ob die Referenzkundenmasche arglistige TĂ€uschung ist, bejahte das Gericht entsprechend den neueren Gerichtsentscheidungen dazu ausdrĂŒcklich. Die Vertragsgestaltung bei welcher die KĂ€ufer die "Katze im Sack kaufen" und sich vier Jahre lang an einen auffĂ€llig teuren Vertrag binden verstoße zudem gegen das Rechtsprinzip von Treu und Glauben (§ 242 BGB).

"Bitskin kann gegen das Urteil Berufung einlegen." - schreibt RA Stefan Musiol - fĂŒr mich klingt das wie "Komm doch! Hol Dir noch eine ab!"

Und so ist es auch. Selbst wenn in der theoretisch möglichen Berufung das Landgericht nicht auf den Einigungsmangel erkennt wird es diese voraussichtlich wegen der arglistigen TĂ€uschung oder wegen der im dunklen Sack klĂ€glich miauenden Katze zurĂŒck weisen.

Und fĂŒr diese allfĂ€llige Watsche will die Bitskin wohl eher nicht auch noch die andere Backe hinhalten.

01.12.2014

.kinder - verdienen Schutz - auch gegen Kommerz - mit eigenem Nameserver

Der Heise-Artikel "Schutzraum oder Schokomarke? Neuer Streit ĂŒber .kinder" hat mich dazu veranlasst, eben mal einen Artikel ĂŒber einen eigenen Nameserver zu verfassen.

Immerhin kann man mit einem solchen die lieben Kinder wohl bald auch vor Karies und anderen Übeln der "Lebensmittel"-Industrie schĂŒtzen. Zum Beispiel davor, dass diese fĂŒr eine Tafel billigster Schokolade Familiengeheimnisse an den Ferrero-Konzern verraten. Dem gehört nĂ€mlich schon bald die Top-Level-Domain "kinder".

Zu erst einmal bracht man einen kleinen Rechner. Ein "Rasberry" mit dem Debian-Derivat "Rasbian" reicht. Vielleicht steht fĂŒr die ersten Tests auch ein altes Laptop irgendwo herum. Ein Debian ohne grafische OberflĂ€che, Ubuntu-Server (auch ohne grafische OberflĂ€che) reicht nĂ€mlich völlig aus. Das Debian kann man von der hier herunterlzuladenden "*netinst.iso"  installieren.

Nach dem Setup:

Man installiere den Nameserver:

A) Debian:
~> su
~# apt-get update
~# apt-get dist-upgrade
~# apt-get install bind9

B) Ubuntu:
~> sudo -s
~# apt-get update
~# apt-get dist-upgrade
~# apt-get install bind9

Der braucht eine feste Netzwerkadresse. Dazu muss man die Datei /etc/network/interfaces anpassen:
#/etc/network/interfaces
auto eth0
iface eth0 inet static
    address 192.168.1.2   #Anpassen!
    netmask 255.255.255.0  
    gateway 192.168.1.1 # Ihr Router!
    mtu 1492 # gut fĂŒr DSL
    dns-nameservers 127.0.0.1

Danach passe man als root seine Datei /etc/bind/named.conf.options wie folgt an:
#/etc/bind/named.conf.options
options {
 directory "/var/cache/bind";
 forwarders {
   87.118.100.175; # freier DNS
   62.141.58.13;   # ----"----
   87.118.104.203; # ----"----
   85.25.251.254;  # ----"----
   94.75.228.29;   # ----"----
   8.8.8.8;        # Google-DNS
   8.8.4.4;        # ----"----
   192.168.1.1;    #Ihr Router!
 };
 dnssec-enable no;
 dnssec-validation no;
 listen-on { any; };
};
#UnterdrĂŒcken von Fehlermeldungen im Logfile
#bei misslungener Namensauflösung
logging {
 category "lame-servers" { null; };
 category "edns-disabled" { null; };
};

Weiter schaffe man eine eigene Zone, indem man man mit root-Rechten (su bzw. sudo) in die Datei /etc/bind/named.conf.server-zones folgendes einfĂŒgt:
#  /etc/bind/named.conf.server-zones
zone "kinder" {
 type master;
 file "/etc/bind/db.kinder";
};

Jetzt muss nur die darin genannte Datei /etc/bind/db.kinder angelegt werden:
# /etc/bind/db.kinder
$TTL 5m
@ IN SOA dns1.kinder. dns2.kinder. (
 42 ; serial
 5m ; refresh
 5m ; retry
 1w ; expiry
 5m ; minimum
) ; 
kinder. IN NS 192.168.1.2. # Ihr Nameserver
dns1.kinder. IN A 192.168.1.2
dns2.kinder. IN A 192.168.1.2
* IN A 127.1.1.1

und nach einem Neustart:
~# service bind9 restart

steht der neue DNS (Nameserver) allen im Haushalt zur VerfĂŒgung. Man kann den auch testen:
~> nslookup test.kinder 192.168.1.2
Server:         192.168.1.2
Address:        192.168.1.2#53

Name:   test.kinder
Address: 127.1.1.1

NatĂŒrlich muss der DNS (hier mit "192.168.1.2") dann noch bei den einzelnen Rechnern eingetragen werden. Danach werden alle Adressen unter der kĂŒnftigen Fress-, Fett- und Kariesdomain "kinder" umweltfreundlich zu der Adresse 127.1.1.1 aufgelöst. Von dort droht Ihren Kinder keine weitere Gefahr.

Nahezu das Gleiche mache ich bei mir zu Hause ĂŒbrigens mit ivwbox.de.

29.11.2014

Die Euroweb verzweifelt auf der Suche nach "FachkrÀften" - Euroweb hostet jetzt bei Strato...

Auf die Idee, unter der Adresse "arbeitsamd.com" nach einem Job zu suchen, muss man erst mal kommen:

Die Euroweb kam auf diese Idee. (1)

Wirklich: Die Euroweb kam auf dies Idee, dass sich so dumme Menschen fÀnden (2)

Und setzte diese dann auch noch fehlerhaft um.

Damit ist klar, dass die Euroweb das beworbene "SEO" fĂŒr sich selbst nicht umsetzt. Unklar bleibt, ob die das ĂŒberhaupt kann. Aber, die "Eurowebs" hatten noch viele andere Ideen dieser Art, die auch nicht viel klĂŒger sind:

Oder, zu Letzt, diese hier:
Tja. Da wollte man wohl nach meiner ersten ErwĂ€hnung der wettbewerbswidrigen Tuns der Eurowebber und in der, diesen fies agierenden "Marktteilnehmern" eigenen TĂ€uschungsabsicht die ganz enge Verbindung zur Euroweb Internet GmbH vertuschen um einem Ordnungsmittelantrag mit einem Hinweis auf die besondere StrafwĂŒrdigkeit wegen der Umgehung der ReferenzkundenverfĂŒgung zu entkommen.

Nur war das da schon - mal wieder - zu spÀt.

28.11.2014

DĂŒsseldorfer Suchmaschinenoptimierung, Udo Vetter kontra Oleggo GmH...

Wie der DĂŒsseldorfer RA Udo Vetter schreibt betreibt eine Oleggo GmbH aus Dortmund Suchmaschinenoptimierung a.k.a. SEO. Und diese meint, genau wie die Euroweb, durch "Telefonterror" bekannter werden zu mĂŒssen - offenbar bringt die Suchmaschinenoptimierung der Oleggo GmbH nicht das, was die Oleggo GmbH (sich selbst) davon verspricht, denn sonst könnte diese auf die unzulĂ€ssigen Kaltanrufe verzichten. Die von Udo Vetter veröffentlichten "Argumente" derer AnwĂ€lte klingen in meinen Ohren genau so blöd wie das dumme GewĂ€sch, mit welchem ein "Rechtsanwalt" Philipp Berger einst in der fast identischen Angelegenheit (cold calling der Euroweb) "clownesqu"(*) auffĂ€llig wurde.

Der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Oleggo GmbH, ein Diplom-Informatiker Hermann Bense, wird wohl schon bald bei der Euroweb anrufen oder andersherum. Die könnten sich dann auch ĂŒber "SEO auf der Startseite" unterhalten.

Udo Vetter indes ĂŒberlegt noch immer, ob er seinen Anwalt einschalten sollte.

Naja: Zumindest in außergerichtlichen Sachen soll der Anwalt - der grundsĂ€tzlichen Schadensvermeidungspflicht folgend - selbst tĂ€tig werden und kann insbesondere keine AbmahngebĂŒhren verlangen. Nicht, dass er sich noch zum "Gravenreuth" macht. Das ist bei Udo Vetter aber eher nicht zu vermuten: Der hat nĂ€mlich Mandanten und macht sich bei solchem Ärger zunĂ€chst einmal durch einen "seelisch befreienden Blogeintrag" Luft.

In den Kommentaren findet sich einer, der so lautet:
"So oft wie in diesem Beitrag die Oleggo GmbH auftaucht, wĂŒrde es mich nicht wundern, wenn dieser Beitrag mit relevanten Informationen zur Oleggo GmbH zukĂŒnftig ganz oben bei Google auftaucht, wenn man nach der Oleggo GmbH sucht, um aktuelle Neuigkeiten ĂŒber die Oleggo GmbH zu finden. Das wird dann sicherlich auch die Oleggo GmbH freuen :-)"
Offenbar ist inzwischen so manche Gepardenforelle von Hommingberg bis in den Dortmund-Ems-Kanal gelangt. Da helfe ich doch gern beim Suchen: Nicht dass der Oleggo GmbH des Hermann Bense durch die Kaltantrufe ein ungerechtfertigter Schaden entsteht.

*) Wie schreibt man das? Meine RechtschreibprĂŒfung empfiehlt "Clownsfigur", was nicht passt...

26.11.2014

Über 25% "atypische BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse" und "FachkrĂ€ftemangel"

"Die Zahl sogenannter atypischer BeschÀftigungsverhÀltnisse hat demnach 2013 das zweite Jahr in Folge abgenommen. Sie sank laut der Statistik um 71.000 auf 7,64 Millionen."
schreibt SPON

Deutschland hat ca. 80 Mio. Einwohner. Davon 40 Mio im arbeitsfĂ€higen Alter. Davon dĂŒrften ca. 35 Mio wirklich arbeiten oder arbeiten [s|w]ollen. Das bedeutet: ĂŒber 25% der Arbeitnehmer haben ein "atypisches BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnis". Da fragt man doch glatt, was denn "atypisch" sei.
"Als Grund fĂŒr den RĂŒckgang von Zeitarbeit und befristeten Jobs nennen Experten die Probleme von Unternehmen, geeignetes Personal zu finden."
Das ist also dann "des Pudels Kern", der wahre Grund fĂŒr das Gejammer vom "FachkrĂ€ftemangel": Unternehmen haben nicht wirklich Probleme, FachkrĂ€fte zu bekommen, sondern nur solche, FachkrĂ€fte als Praktikanten, Leiharbeitnehmer oder zu sonstigen prekĂ€ren Bedingungen ganz ĂŒbel auszubeuten.

Und die jammern obwohl die Zahl der "atypisch" BeschĂ€ftigten gerade mal um 1% abgenommen hat. Die Regierung aus Merkel und den anderen, den angeblich "sozialdemokratischen" Genossen der Bosse, wird dieses lĂ€cherliche Prozent gleich zum Anlass nehmen um darauf zu erkennen, dass die tatsĂ€chlich unvertretbare Zahl der "atypischen BeschĂ€ftigungsverhĂ€ltnisse" mit extremer Ausbeutung - die zur Verarmung ganzer Bevölkerungsschichten fĂŒhrte und fĂŒhrt - "keinen Handlungsbedarf mehr" erkennen lasse.

Ab dafĂŒr!

24.11.2014

Euroweb-Kanzlei "Berger Law LLP" (jetzt "Buchholz und Kollegen", DĂŒsseldorf) schrumpft weiter

Jetzt sind es also nur noch 5. Allerdings benennt Frau Adrijana Blazevska die Herren Berger und Buchholz auf "blazevska.de" noch immer als "Partner".

Die Kanzlei Buchholz und Kollegen ging aus der offensichtlich in erhebliche wirtschaftliche Schieflage geratenen "Berger Law LLP" hervor und ĂŒbernahm (teilweise) das Personal, die recht kurze Mandantenliste, das Gerichtspostfach  und genau eine Großkundin (die Euroweb und deren Töchter), deren eher negativ einzuschĂ€tzende Entwicklung offenbar auf die Kanzlei durchschlug.

22.11.2014

Euroweb Deutschland GmbH ("EW Deutschland", "EW GmbH", "ew.de") - der nÀchste Schlag ins Kontor

An: Euroweb Deutschland GmbH
Christian Stein
Hildebrandtstr. 24d
40215 DĂŒsseldorf


Allerwertester Herr Christian Stein,

auf Ihrer Webseite unter der Adresse "www.ew.de" bewerben Sie eine Anzahl von Webseiten als solche, die von Ihrer Firma fĂŒr Ihre Kunden erstellt wurden.

Dies ist jedoch unwahr, denn die jeweiligen Kunden haben offensichtlich in den Jahren 2012 oder 2013 VertrĂ€ge mit der Euroweb Internet GmbH abgeschlossen und die Webseiten wurden von dieser Firma auch erstellt und werden bis zum heutigen Zeitpunkt auch von dieser gehostet. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Webseiten bzw. des Vertragsabschlusses gab es Ihre Firma außerdem noch gar nicht. Das schließt auch aus, dass diese Seiten in Ihrem Auftrag erstellt worden sein können.

Sie haben diese unwahre Werbung unverzĂŒglich zu unterlassen. Ich habe und erhebe einen Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch nach § 8 UWG.

Falls Sie am 26.11.2014 um 11.00 Uhr noch mit Kunden bzw. Webseiten der Euroweb Internet GmbH oder solchen einer anderen Firma unter dem Vormachen, diese seien Ihre Kunden bzw. von Ihrer Firma erstellten Webseiten werben, werde ich Sie gerichtlich in Anspruch nehmen.

Falls mir bis zum 27.11.2014 14:00 Uhr keine Unterlassungs und VerpflichtungserklĂ€rung vorlegen, nach welcher Sie es unterlassen, mit Kunden zu werben, welche nicht tatsĂ€chlich diejenigen Ihrer Firma sind und ein Vertragsstrafeversprechen von mindestens 15.000 Euro fĂŒr jeden Einzelfall versprechen werde ich Sie ebenfalls auf Unterlassung in Anspruch nehmen. Sie bekommen die einstweilige VerfĂŒgung dann noch in diesem Jahr zugestellt.

Einem Rechtsstreit sehe ich jedenfalls gelassen entgegen. Die Sie voraussichtlich vertretende Kanzlei Buchholz und Kollegen sehe ich auf Grund frĂŒher Erfahrungen eher als "fĂŒr meine Interessen förderlich" an.


Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Jörg Reinholz
An Beweismitteln herrscht hierzu absolut kein Mangel.

BILD berichtet ĂŒber rechtswidrige Ausspitzelung durch BND - Ist der Springer-Verlag eine Propaganda-Abteilung von Geheimdiensten?

Die BILD-Zeitung berichtet selbst, diese sei jahrlang rechtswidrig von einem Horst Mahnke im Auftrag des BND "ausspioniert" worden.

BILD berichtet auch selbst, dass der BND-Agent Horst Mahnke im Dritten Reich SS-HauptsturmfĂŒhrer der Nazis war. Der BND darf im Inland nicht tĂ€tig werden, "ermittelte" aber - und nahm wohl auch Einfluss auf die Redaktion - nach den teilweise gezeigten SchriftstĂŒcken illegal im Axel Springer - Verlag, dessen Chef ĂŒbrigens selbst auch intensive Beziehungen zu den Spitzen von Partei(en) und StaatsfĂŒhrung (wieder so ein merkwĂŒrdiger "ostzonaler" Begriff)  unterhielt.

Laut BILD hat Irsael auf den Herauswurf des, ich nenne ihn mal im Stasijargon einen "informellen Mitarbeiter", SS-HauptsturmfĂŒhrers Mahnke gedrĂ€ngt. Dieser sollte durch einen "jĂŒdischen Emigrant" ersetzt werden, "der mit dem CIA in Verbindung stehe und außerdem den Ruf habe, auch mit dem israelischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten."

Nachfolger wurde dann ein Ernst Cramer, "ein Mann, der wegen seines jĂŒdischen Glaubens 1939 hatte ins Exil gehen mĂŒssen. Der Remigrant aus den USA arbeitete bereits seit 1958 fĂŒr Springer, u. a. als stellvertretender WELT-Chefredakteur und Prokurist des Hauses." Das sieht fĂŒr mich so aus als habe der Springer-Verlag mit dem neuen  "GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ‚Redaktionellen Beirats'" dann tatsĂ€chlich wissentlich einen fĂŒr einen oder mehrere "befreundete" auslĂ€ndische Geheimdienste tĂ€tigen als GeschĂ€ftsfĂŒhrer des ‚Redaktionellen Beirats' geholt. Das aber schreibt BILD nicht, heult nur herum, der Verlag sei rechtswidrig ausspioniert worden.

Wenn man dem allen nÀmlich folgt, dann drÀngt sich der Eindruck auf, der Springer-Verlag ist eine "Propaganda-Abteilung von Geheimdiensten", geradezu ein "Staatsorgan" und unterscheidet sich insofern kaum von solchen wie dem "ostzonalen" DDR-Organ "Neues Deutschland".

Das sich der BND als Geheimdienst der Bundesrepublik Deutschland an die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland hĂ€lt und deutsche StaatsbĂŒrger im Inland nicht ausspioniert habe ich noch nie geglaubt - so "blauĂ€ugig bis blöd" wie sich diverse Kanzler und die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland in dieser Frage selbst öffentlich darstell(t)en bin ich nĂ€mlich nicht.

Aber die offensichtliche NĂ€he von Springer-Verlag und Geheimdiensten, die ist mir jedenfalls hinsichtlich der bewussten personellen Verquickung und ergo in dieser Deutlichkeit, neu.


Zur "political correctness": Ich darf "ostzonal" sagen, denn ich bin mit ganzem Herzen ein "Ossi" und dĂŒrfte kaum im Verdacht stehen, dass "ostzonal situierten" gegenĂŒber abwertend zu meinen.

20.11.2014

"Microsoft Certified Professional" - Verschwenden Jobcenter Geld fĂŒr fragwĂŒrdige Zertifizierung?

"Den Microsoft Certified Professional Test legen ĂŒblicherweise IT-Profis ab, um ihre Qualifikation nachzuweisen."
Laut Yahoo-Finanzen (dort findet sich auch das Zitat) hat ein FÜNFJÄHRIGER Bub den Test bestanden.

In Hinblick auf den Bericht (dessen Wahrheitsgehalt ich nicht nachprĂŒfen kann) frage ich mich:
  1. Wozu kann das Zertifikat taugen?
  2. Doch nicht etwa um GebĂŒhren einzunehmen?
  3. WĂ€re das nicht auch irgendwie Abzocke?
  4. Warum zahlen "Jobcenter" mit dem Geld deutscher inlĂ€ndischer (Entschuldigung: auch tĂŒrkische, italienische oder böhmische Arbeitnehmer zahlen in Deutschland dafĂŒr) Versicherter fĂŒr diese "Zertifizierung" auch die GebĂŒhr, die letztendlich zu einem großen Teil an den US-Gigant Microsoft geht?

18.11.2014

Prozessticker - LG DĂŒsseldorf - "Euroweb Referenzkundenmasche", 34 O 67/14

Mittwoch, 19.11.2014 23:00

Fazit des Tages: Die Euroweb hat die jahrelang systematisch betriebene arglistige TĂ€uschung der durch die Referenzkundenmasche geworbenen Kunden eingerĂ€umt. Ich gehe dennoch davon aus, dass das Verfahren vor dem OLG endet. Wie die Richterin Stöve entscheidet kann man nie so genau wissen. Nach Lage der Dinge werde ich aber vor dem OLG definitiv Recht bekommen. Entscheidet die Richterin gegen mich, dann kann es also gut sein, dass das OLG mal wieder einen Antrag bekommt, in dem es heisst, dass gegen das Urteil der Richterin Stöve "heute hier zugestellt" Berufung eingelegt wird. Das letzte Mal hat das auch sehr gut geklappt und am Ende wurde der Euroweb verboten, mit einem eigenen Rechenzentrum zu werben. Entscheidet die Richterin fĂŒr mich, so wird die von der Kanzlei "Buchholz und Kollegen" (frĂŒher: Berger Law LLP) vertretene Euroweb wohl so dumm sein, das Verfahren vor das OLG zu tragen und die Hauptsacheklage werde ich definitiv fĂŒhren wenn die Euroweb keine UnterlassungserklĂ€rung abgibt. DarĂŒber hinaus sind jetzt schon einige OrdnungsmittelantrĂ€ge vorzubereiten.

Mittwoch, 19.11.2014 18:00

Ich bin zu Hause angekommen. Im Postfach ist schon der Entwurf fĂŒr einen Schriftsatz, mit dem auf die reichlich spĂ€te "BegrĂŒndung" des "Widerspruchs" der Euroweb reagiert wird. Wie so oft stellt sich die rechtliche Lage nĂ€mlich ganz anders dar, als die Kanzlei "Buchholz und Kollegen" (frĂŒher: Berger Law LLP) diese weit ausschweifend (12 Seiten) darstellt. Der Entwurf ist sehr gut, es braucht nur etwas "Feintuning".

Mittwoch, 19.11.2014 12:00

Ich konnte es mir nicht verkneifen, mal bei der "EW Deutschland GmbH" a.k.a. "Euroweb Deutschland GmbH" vorbei zu schauen:

Euroweb und Yourrate GmbH teilen sich die Klingel, das BĂŒro ...

Mittwoch, 19.11.2014 09:45

VerkĂŒndung der Entscheidung am 12. Dezember. Entscheidet die Richterin Stöve erneut gegen mich, dann geht die Sache definitiv vor das OLG. Um eines kommt die Richterin jetzt nicht herum: Die muss mir die Prozesskostenhilfe fĂŒr das Hauptsacheverfahren bewilligen. Noch geht es nur um die einstweilige VerfĂŒgung.

Mittwoch, 19.11.2014 09:35

Die Euroweb beharrt darauf, dass ich frĂŒher Kenntnis von den VerstĂ¶ĂŸen gehabt habe. Diese Kenntnis (im Gegensatz zur "Vermutung") konnte ich allenfalls nur gehabt haben, wenn diese TĂ€uschungen auch so statt gefunden haben.Demnach rĂ€umt die Euroweb die Richtigkeit der VorwĂŒrfe ein, dass diese jahrelang mit der Referenzkundenmasche systematisch arglistig getĂ€uscht hat!

Mittwoch, 19.11.2014 09:30

Es wird streitig verhandelt. Ich lege dar, dass die von der Euroweb zitierten FĂ€lle sĂ€mtlich solche Sachverhalte betreffen, in denen den Antragstellern, denen die EilbedĂŒrftigkeit aberkannt wurde, die VerstĂ¶ĂŸe gesichert (aus Druckwerken wie Werbung und AGB) gesichert bekannt waren, ich indessen aber keine Möglichkeit hatte, frĂŒher einen durchsetzbaren Antrag einzureichen. Der Anwalt Bohne von der Kanzlei Buchholz und Kollegen "Ă€rgert sich" als ich ihm bestĂ€tige, dass dann ja die Möglichkeit bestanden hĂ€tte, gegen die Artikel in diesem Blog zu klagen. Das hĂ€tte er mal versuchen sollen! Da hĂ€tte ich am Ende Einiges zu lachen gehabt, denn die Klage wĂ€re auch so "voll in die Hose" gegangen. Wie auch immer: Jetzt ist es auch dafĂŒr zu spĂ€t...

Mittwoch, 19.11.2014 09:15

Ich bin pĂŒnktlich abgekommen. In dem von der Euroweb Ă€ußerst kurzfristig vorgelegten "Widerspruch", gefaxt vom Gericht gestern um 17:10, wird nur die EilbedĂŒrftigkeit bestritten. Da hĂ€tten die besser mal den VerfĂŒgungsanspruch anerkannt: Denn die Euroweb bestreitet die jahrelang und systematisch begangenen Rechtsverletzungen nicht!

Dienstag, 18.11.2014 - 19:39

Ich bin in DĂŒsseldorf, ausgestattet mit einem Wegeplan und nur knapp 30 Gehminuten vom Landgericht entfernt im Hotel untergekommen.

Dienstag, 18.11.2014  - 14:42

Ich bin auf dem Weg nach DĂŒsseldorf. Im GepĂ€ck ein ganzes Paket eidesstattlicher Versicherungen von "Kunden" der Euroweb, welche mit vollem Recht durch die Referenzkundenmasche getĂ€uscht fĂŒhlen und solchen, die "gerade noch davon kamen". Mir wurde noch immer keine WiderspruchsbegrĂŒndung vorgelegt. Ich gehe davon aus, dass die Richterin morgen die Einstweilige VerfĂŒgung aufrecht erhalten wird. Da braucht es nur wenig Optimismus, die Tatsachen und das Gesetz stehen auf meiner Seite.

14.11.2014

Zeugenaufruf: Euroweb-Referenzkundenmasche,
LG DĂŒsseldorf, 34 O 67/14
Termin: Mittwoch, am 19.11.2014

Ich sag jetzt schon "Danke"!

Es scheint(*) eigentlich "mehr als zu reichen". DarĂŒber hinaus reicht es wohl(*) auch fĂŒr, nennen wir es beschönigend "eine kleine Serie an OrdnungsmittelantrĂ€gen", wegen VerstĂ¶ĂŸen gegen frĂŒhere VerfĂŒgungen und Urteile. Es reicht sogar fĂŒr weitere AntrĂ€ge bzw. eine inhaltliche Ausweitung der allfĂ€lligen Hauptsacheklage.

Es wĂ€re also nunmehr (auch wenn die weiteren Versicherungen nicht mehr im EV-Verfahren werden können) sehr nett und absolut nicht "hyperliquid" wenn ich weitere haben könnte. Und ich gehe davon aus, dass Urteil vielen Opfern der Euroweb-Referenzkundenmasche nĂŒtzen wird. FĂŒr den Fall einer hier wohl(*) von der Euroweb anzustrengenden Berufung rechne ich sogar mit deutlichen Worten des OLG DĂŒsseldorf, welches bei der Euroweb - wohl wegen deren notorischen ProzesslĂŒgen - inzwischen sehr scharf hinschaut.

*) Viele wissen es: "Gericht", "hohe See", "Gottes Hand" ... und so weiter.


Zum Artikel:

Wie meine Leser wissen habe ich im Juli 2014 die Einstweilige VerfĂŒgung 34 O 67/14 erwirkt, welche es der Euroweb Internet GmbH (und so oder so auch deren Töchtern) untersagt mit der Referenzkundenmasche zu werben.

Gegen diesen Beschluss hat die Euroweb im August Widerspruch eingelegt aber diesen auch nach einer Fristsetzung noch nicht begrĂŒndet. Aus frĂŒheren Erfahrungen muss ich damit rechnen, dass die Euroweb und deren AnwĂ€lte nun Ă€ußerst kurzfristig, trickreich und gemĂ€ĂŸ frĂŒheren Erfahrungen dreist und vorsĂ€tzlich unwahr vortragen. Das gilt hier besonders deshalb weil der Ausgang des Verfahrens auch erhebliche Auswirkungen auf sehr viele andere Verfahren und das wirtschaftliche Weiterbestehen der Euroweb ĂŒberhaupt haben kann. Nicht nur ich glaube nĂ€mlich, dass das gesamte GeschĂ€ftsmodell der Euroweb auf der TĂ€uschung mit der Referenzkundenmasche beruht und dass ohne diese TĂ€uschung die Euroweb "den Bach runter geht".

Ich bitte daher Betroffene, also von der "Euroweb Internet GmbH", der "EW-Deutschland", der "Internet Media Online GmbH" oder der "Webstyle GmbH" heimgesuchte aus dem Raum DĂŒsseldorf (oder auch von anderswo) sich am Mittwoch, dem 19.11.2014 um 09:00 Uhr vor dem Raum 2.111 im Landgericht DĂŒsseldorf, Werdener Str. 1, einzufinden und bei mir zu melden.

Falls Sie nicht kommen können oder wollen:

Allerdings befĂŒrchte ich, dass Sie da natĂŒrlich arbeiten mĂŒssen. Ich bitte Sie deshalb, mir schriftlich eine eigenhĂ€ndig unterschriebene Versicherung an Eides statt per Post zu ĂŒbersenden. Diese soll an niemanden adressiert sein und muss mit einer Formulierung beginnen:
"In Kenntnis der gemĂ€ĂŸ § 156 StGB bestehenden Strafbarkeit einer falschen Versicherung an Eides statt versichere ich wie folgt an Eides statt:"
Dann beschreiben Sie bitte detailliert,
  • wann Sie von wem in wessen Auftrag angesprochen und/oder besucht wurden und
  • welche Versprechen Ihnen gemacht wurden.
Dabei ist insbesondere wichtig, ob und wie
  1. Ihnen mĂŒndlich ein RĂŒcktrittrecht (gleich welcher Art) versprochen wurde
  2. Ihnen vorgemacht wurde die Euroweb Internet GmbH (oder die jeweilige Tochterfirma) suche zeitlich und örtlich begrenzt Unternehmen als "Referenzkunden".
  3. Ihnen vorgemacht, als "Referenzkunden" oder "Partner" wĂŒrden Sie erhebliche Preisvorteile erhalten. 
  4. Ihnen vorgemacht wurde, dass Sie als "Referenzkunden" insbesondere fĂŒr die Webseitenerstellung nichts, fĂŒr die Betriebskosten (Hosting, Mails, Updates) nur einen etwa hĂ€lftigen Anteil der Kosten zahlen mĂŒssten und, um den angeblichen Preisvorteil wahrnehmen zu können, noch am selben Tag unterschreiben mĂŒssten
  5. Ihnen vorab telefonisch vorgemacht wurde, dass der Besuch der Vertreter den Zweck habe zu prĂŒfen, ob Sie als Partner in Frage kĂ€men.
Bitte ĂŒbersenden Sie auch Kopien der eventuell geschlossenen VertrĂ€ge und aller anderen, Ihnen noch zur VerfĂŒgung Unterlagen. Formulieren Sie dazu: "An Unterlagen fĂŒge ich Kopien folgender SchriftstĂŒcke bzw. Urkunden bei ... (Liste)" 

Ich bitte um Zusendung an
Jörg Reinholz
Hafenstr. 67
34125 Kassel


Danke.
Warnungen  an die Euroweb / Kanzlei "Buchholz und Kollegen":

1.) Einen Prozesstrick wie in der Sache mit den Kaltanrufen wollen Sie bitte gegen mich nicht wiederholen. Ich spiele nicht! Wenn Sie diese "Zirkusnummer" wiederholen, dann sollten Sie darauf gefasst sein, dass Sie diesmal einen Gegner haben, mit dem man solche SpĂ€ĂŸe jedenfalls nicht ungestraft treibt. Ich möchte also nicht in Ihrer Haut stecken, wenn Sie mir und dem Gericht also mit derselben Nummer kommen. Das geht prozessual, strafrechtlich und publizistisch schwer daneben. Ich denke auch die VorstĂ€nde eines gewissen Verbandes merkwĂŒrdiger Kaufleute werden das nicht wollen.

2.) Auch wollen Sie bitte keine Zeugen antreten lassen, mit welchen der Herr Berger kurz vorher im Café Luise (oder anderswo) bespricht, was diese auszusagen haben und was nicht.

3.) Unterlassen Sie es zu lĂŒgen! Ich erinnere Sie an Ihre vorsĂ€tzlichen und bewussten LĂŒgen in zahlreichen Verfahren, nur exemplarisch in den beiden Sachen vor dem LG Mönchengladbach.

4.) Herr Philipp Berger, Herr Andreas Buchholz, Frau Adrijana Blazevska: Den garstigen, protzigen und wie so oft verlogenen Pressebericht des Philipp Berger habe ich gelesen, gespeichert und gerade eben auch (sogar in der Version von "Berger-Law.de" gedruckt. Zitat:
"... werteten unabhĂ€ngig voneinander in Übereinstimmung mit diversen anderen Oberlandesgerichten in Hessen, Bayern, ThĂŒringen und NRW sowie auch dem Gerichtshof in Karlsruhe (BGH) die Verkaufsstrategie der KlĂ€gerin [an anderer Stelle genannt: Euroweb und Webstyle] als möglicherweise in einigen Passagen irrefĂŒhrend..."
Da wird es aber ziemlich schwer jetzt noch anderes zu behaupten. Schicken Sie (wie so oft in solchen FĂ€llen) einfach einen kleinen Angestellten oder eine kleine Angestellte um den Widerspruch zurĂŒck zu nehmen und die einstweilige VerfĂŒgung als "letzte Regelung" anzuerkennen. Derlei ist doch der Job der vermeintlich zweitklassigen (angestellten) AnwĂ€lte Ihrer letztklassigen Kanzlei - oder?

Das ich obiges zitieren kann ist mal wieder ein Beispiel dafĂŒr, wie sich die oft unbedachte, oft unsachliche und oft unsachgemĂ€ĂŸe "Ligitation PR" der Kanzlei "Berger Law LLP" (jetzt als "Buchholz und Kollegen" bzw. "Blazevska und Partner" agierend) negativ auf die prozessualen Aussichten der Mandanten auswirkt. Jeder andere Mandant wĂŒrde die spĂ€testens jetzt herausschmeißen. Die Euroweb wird das weiterhin nicht tun. Ich denke darĂŒber, dass diese auch ganz besonders auf deren oft genug vorsĂ€tzlichen unwahren VortrĂ€ge angewiesen ist.

Oder ist es etwa so, dass die Partner zu viel wissen und der Christoph Preuß die AnwĂ€lte deshalb fast freiwillig "versorgen" muss? Das wĂ€re ja ... ja ... aus meiner Sicht verdammt nah an allem was ich mir als plausibel vorstellen kann.

Subjekt: http://joerg-reinholz.blogspot.de/2012/05/die-euroweb-kanzlei-berger-eine.html

Google bzw. blogger / Blogspot.com hat die Seite

http://joerg-reinholz.blogspot.de/2012/05/die-euroweb-kanzlei-berger-eine.html

gesperrt, nachdem eine Beschwerde der Kanzlei "Berger Law LLP" fĂŒr die Euroweb Internet GmbH und eine einstweilige VerfĂŒgung 8 O 42/12 des LG Mönchengladbach vorgelegt wurde.

Diese einstweilige VerfĂŒgung wird jetzt zwingend aufgehoben, denn die BeschwerdefĂŒhrerin hat die Hauptsacheklage 8 O 65/12 zurĂŒckgenommen, auf diese fĂŒr die Zukunft abschließend verzichtet und auch auf die Rechte aus der Einstweiligen VerfĂŒgung 8 O 42/12 des LG Mönchengladbach verzichtet. (Anlage)

Ich ersuche nun darum, die Sperre aufzuheben.

Google kann hier eigene Rechte fĂŒr den Aufwand der Sperre geltend machen.
Mit freundlichen GrĂŒĂŸen

Jörg Reinholz
Da will ich doch der Euroweb eine Rechnung schreiben. Ich sehe nicht ein, dass meine Arbeit weniger wert ist als die TĂ€tigkeit des allerwertesten Herrn Philipp Berger - der wohl behaupten wird, er habe sich geirrt, wenn ich ihm vorhalte, dass er selbst ziemlich dreist gelogen hat.

Ich biete dem Herrn Philipp Berger an, sich gegen den Vorwurf der dreisten LĂŒge zur Wehr zu setzen. Am besten vor einem Gericht im Bezirk des OLG DĂŒsseldorf. Immerhin hat er selbst in seiner Antragsschrift einen Satz so verkĂŒrzt und dann mit einem anderen Satz verbunden, dass es wenig glaubhaft ist, wenn er behauptet, er habe dem auffĂ€llig leichtglĂ€ubigen und dann angeblich unwissenden Richter Wolters von der Wettbewerbskammer des LG Mönchengladbach nicht bewusst wahrheitswidrig vormachen wollen, der Satz
"Aber klar: Um fĂŒr 5 Cent (10 Pfennig) Verstand investieren zu können mĂŒsste man diesen erst mal haben. KĂ€uflich zu erwerben ist der offensichtlich nicht - das ist es was die Kanzlei Berger durch den Bericht eindrucksvoll und öffentlich nachweist."
beziehe sich auf die Euroweb.

Da hatte der Philipp Berger aber schon wieder nicht fĂŒr fĂŒr 5 Cent (10 Pfennig) Verstand investiert. 

Und die Euroweb muss das zahlen ...

Bringen Philipp Berger und Andreas Buchholz ihren Mandant Christoph Preuß (Euroweb) in den Knast?

Gegen die Euroweb Internet GmbH und deren GeschĂ€ftsfĂŒhrer gab es ja bereits eine einstweilige VerfĂŒgung wegen der Kaltanrufe.

In diesem Verfahren wurden, weil sich die Euroweb nicht an das Verbot hielt, auch schon Ordnungsstrafen verhĂ€ngt. Ich weiß zwar nicht, ob diese schon rechtskrĂ€ftig sind, kann mir aber vorstellen, dass Christoph Preuß in diesem Fall eiskalt seine Buchhalter anwies, die BetrĂ€ge (ab 5000 Euro) zu ĂŒberweisen.


Bringen die Euroweb-AnwĂ€lte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz ihren Mandant, den Euroweb-Chef Christoph Preuß, durch dummes Handeln in den Knast?

In solchen Verfahren steigen die verhÀngten Strafen stetig an, werden quasi mit jedem neuen Fall verdoppelt. Dieses sollte ein brauchbarer Anwalt schon mal wissen, wie auch von der Tatsache, dass ab irgendeinem Zeitpunkt das Gericht dann nicht mehr etwa nur eine aus der Portokasse zu zahlende Geldstrafe verhÀngt, sondern gleich Ordnungshaft.

Wenn nun die Euroweb-AnwĂ€lte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz meinen, dass es prozessual doch recht nĂŒtzlich sei, wenn man erst in der mĂŒndlichen Verhandlung ĂŒber deren Widerspruch gegen die "Referenzkundenmasche-VerfĂŒgung"  eine BegrĂŒndung fĂŒr den durch diese eingelegten Widerspruch nachschiebt, dann haben diese wohl obiges ein wenig mehr vergessen als man einem Anwalt (oder gar drei davon) zutrauen wĂŒrde. Und diese hier haben offensichtlich zur GĂ€nze vergessen, dass ich gerne NĂ€gel mit Köpfen mache. Denn eines ist klar: Ich muss mich dagegen absichern, dass die  "Referenzkundenmasche-VerfĂŒgung" womöglich infolge falschen und unwahren Behauptens oder Bestreitens (jenseits des Gedankens an einen Fehler des Landgerichts wĂ€re das ĂŒbrigens allenfalls höchstens teilweise möglich gewesen) aufgehoben wird. Ich weiß ja auch, dass und wie die Euroweb und deren AnwĂ€lte (jedenfalls die der Kanzlei Berger, Buchholz, Blazevska) vor Gericht lĂŒgen - was ich völlig unbesorgt schreiben kann, denn ich habe die Beweise.

FĂŒr die "Referenzkundenmasche" suche ich natĂŒrlich nach weiteren Zeugen. Und an dieser Stelle wird es interessant, denn
  1. Alle Zeugen geben an, dass der Termin mit den im LĂŒgen geschulten DrĂŒckern durch Kaltanrufe zu Stande kam.
  2. Zu dem habe ich Zeugen, die auch nach dem Erlass der VerbotsverfĂŒgung noch mit der Referenzkundenmasche angesprochen wurden.
  3. Weiter habe ich eine Aussage, nach welcher die Euroweb gegen das Urteil des OLG DĂŒsseldorf verstieß, welches der Euroweb das Bewerben eines "eigenen Rechenzentrums" und "unternehmenseigener Server" verbietet. Und dieser wird das fĂŒr die Ahndung zustĂ€ndige Landgericht ganz sicher glauben.
Es kann also sein und wird immer wahrscheinlicher, dass die Euroweb-AnwĂ€lte Philipp Berger, Adriana Blazevska und Andreas Buchholz den Euroweb-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Preuß demnĂ€chst hinsichtlich seiner Rechte im Vollzug der Ordnungshaft (ĂŒbrigens sind § 171 ff Strafvollzugsgesetz einschlĂ€gige Literatur) beraten mĂŒssen.

Kann aber auch auch sein, dass die sogar dabei wieder "Mist bauen".

Wenn jetzt aber der derzeitige, formelle Euroweb-Chef Christoph Preuß die möglichen Reaktionen seiner Gegner ebenso schlecht in das eigene Planen und Handeln einbeziehen kann wie seine quasi unternehmenseigenen AnwĂ€lte, dann dĂŒrfte er im Knast wohl nicht zu einem begehrtem Schachpartner werden. In solchen sitzen oft BetrĂŒger die das weitaus besser können und die suchen "wĂŒrdige Gegner", keine "Dummköpfe". Gegen "Schach-Idioten" zu spielen macht nĂ€mlich keinen Spaß.

Der (noch nicht rechtskrÀftig) zu 3 Jahren Haft verurteilte "Hubschraubereinsatz"-Middelhoff (die Chance besteht, dass sich beide treffen) jedenfalls wird ihn wohl eher verachten.

Dem Herrn Euroweb-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Christoph Preuß und den AnwĂ€lten der Kanzlei Buchholz und Kollegen wĂŒnsche ich viel Spaß in der von diesen wohl anzustrengenden Berufung und dann in der Hauptsache, sodann in der Berufung und der theoretisch möglichen Revision sowie der wahrscheinlich notwendig werdenden Nichtzulassungsbeschwerde: Ein "Querulant" ist einer, der Verfahren fĂŒhrt, die von Anfang ohne Aussicht auf Erfolg sind. Und, wenn man es recht betrachtet, liegt die Sache in Anbetracht des Widerspruchs hier auch so. Und es wird der Euroweb und Christoph Preuß persönlich darĂŒber hinaus durch die nun allfĂ€lligen OrdnungsmittelantrĂ€ge sehr wahrscheinlich weiterer Schaden entstehen.

10.11.2014

Sang- und klanglos: Die Euroweb macht mal was richtig

So sang- und klanglos kann das gehen: Unter fast freiwilligem Verzicht auf die Rechte aus der einstweiligen VerfĂŒgung 8 O 42/12 nimmt die Euroweb Internet GmbH vor dem LG Mönchengladbach ebenso fast freiwillig die Hautptsacheklage 8 O 65/12 zurĂŒck. Hintergrund sind die von mir erwirkten BeschlĂŒsse des OLG DĂŒsseldorf an denen auch das stark linksrheinische LG Mönchengladbach nicht vorbei gekommen wĂ€re.

Das bedeutet leider auch, dass ich jetzt nicht ĂŒber weitere Dummheiten der Kanzlei des Philipp Berger und des Andreas Buchholz berichten kann. Ich darf aber die Euroweb "BetrĂŒger" nennen. Womit ich ĂŒbrigens nie aufgehört habe.

FĂŒr das "Merkbuch":
Durch derlei Verzicht unmöglich gewordene "Ligitation PR" des Gegners ist die beste "Ligitation PR".
Außerdem gibt es es da noch drei Kleinigkeiten:
  1. Die Kanzlei des Philipp Berger und des Andreas Buchholz hat auch an Google geschrieben um die Sperrung eines Artikels zu bewirken.
  2. Ich hatte ergo Verluste wegen den fehlenden Werbeeinnahmen.
  3. Durch die Belastung mit der zu Unrecht ergangenen einstweiligen VerfĂŒgung erlitt ich "schmerzensgleiches Leid".
Da muss sich wohl noch jemand drum kĂŒmmern.

Falls sich irgend ein "Willi" aufregen will, von wegen "Verschwendung von Steuermitteln" und der dergleichen - die Zeche zahlt die Euroweb.

Das ist richtig und irgendwie ist das auch gut so.

Blamiert ist aber irgendwie auch die Kammer des LG Mönchengladbach. Der dortige, der Wettbewerbskammer vorsitzende Richter Wolters wusste nicht einmal (oder gab dieses Nichtwissen vor), dass man den PKH-Antrag selbst (ohne durch einen Anwalt vertreten zu sein) stellen kann.

Es mag ja gerade noch angehen, dass ich als Schlosser den einen oder anderen, womöglich jungen oder nicht spezialisierten oder unerfahrenen oder halt "nassforsch" agierenden Anwalt ĂŒber die Rechtslage belehre. Aber wenn ich das bei Richtern tun muss - was irgendwie auffallend oft der Fall ist - dann hab ich tiefe Zweifel daran, dass die Rechtsprechung in der BR Deutschland noch den  Charakter einer tatsĂ€chlichen Rechtsstaatlichkeit hat. Denn das Ergebnis der bundesdeutschen Rechtsprechung - insbesondere der Landgerichte - ist leider mehr als zu oft purer Zufall. Oder, je nach Ansicht, eben auch das Resultat einer ganz besonders linksrheinischen "Rechtsstaatlichkeit" die man auch als systematische Rechtsbeugung ansehen kann bei welcher ein Richter einfach der stĂ€rkeren Partei "Recht" gibt weil er - in meinem Fall zu Unrecht - glaubt, dass er willkĂŒrlich eine Seite bevorzugen kann. Wenn dann womöglich noch persönliche Beziehungen eine stĂ€rkere Rolle spielen als das Gesetz wundert es mich nicht, wenn ein Richter Wolters plötzlich nicht mehr wissen will, dass man Prozesskostenhilfe ohne Anwalt beantragen kann und auch nach der Belehrung ein Spielchen spielte, dem das OLG nicht mehr folgen wollte. Wenn der Richter Wolters dann nĂ€mlich - wie implizit geschehen - auch noch behauptet, dass eine Äußerung wonach die Kanzlei Berger nicht fĂŒr 10 Cent Verstand investiert habe, die von dieser vertretene Firma betrĂ€fe, dann gehe ich sogar sehr fest von Rechtsbeugung aus - denn "irren" kann man hier nur wenn man als Richter das Verwenden des Verstandes so auftragswidrig wie strikt vermeidet.

So dĂŒrft Ihr mich zitieren.

Bei den Herren Preuß, Fratscher, Buchholz und Berger hat die Deutlichkeit des OLG-Beschlusses zu der Einsicht gefĂŒhrt, dass der sicher auch auf seine Karriere bedachte Richter Wolters diese oder eine Ă€hnliche Nummer - jedenfalls gegen mich - nicht noch einmal durchziehen wird. Die RĂŒcknahme ist ganz klar eine Notbremse. Die betĂ€tigt man nur fast freiwillig.

07.11.2014

Ausgenullt :: U + C RechtsanwÀlte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Die ehemalige U + C RechtsanwĂ€lte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (AG Regensburg, HRB 12406)  heisst jetzt "Z9 GmbH" und verwaltet "eigenes Vermögen". Die teure "Hamburger Zweigniederlassung" ist ebenso "ge-tschĂŒss-t" wie die Prokuristen.

Womöglich verwaltet schon bald weniger der Thorsten Urmann von der GmbH das "Vermögen" als ein Insolvenzverwalter. Und womöglich verwaltet ein solcher bald vielmehr Schulden. Ein solcher "nameswitch" aus solchen AnlÀssen ist nÀmlich auch von anderen insolventen "Gesellschaften" bekannt.

JĂŒngste Beispiele:
Wie auch immer: Die U + C RechtsanwĂ€lte Urmann + Collegen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ist "ausgenullt",  "den Bach runter", "stroked", weg.

Ich vermisse die nicht.


(Danke!)

"Webweisend" a.k.a. "Media Company DĂŒsseldorf" verliert auch - wegen arglistiger TĂ€uschung - ZusammenhĂ€nge mit der Euroweb?

Rechtsanwalt Stefan Musiol berichtet es:
"Das Amtsgericht Kerpen b. Köln sprach in seinem Urteil vom 30.01.2014 der Betroffenen Unternehmerin das Recht zur außerordentlichen KĂŒndigung der Bestellung einer InternetprĂ€sentation wie der Anfechtung wegen arglistiger TĂ€uschung zu. Dieses Urteil bestĂ€tigte nunmehr das Landgericht Köln am 31.07.2014 mit einstimmigem Beschluss der Berufungskammer in der Sache 13 S 30/14."
Der Werber der Firma Webweisend hatte der Kundin vorgemacht, dass diese die PrĂ€sentation ohne Erstellungskosten aus dem Werbebudget von Webweisend erhalte und nur fĂŒr Hosting und Service einen Anteil zahlen mĂŒsse. Doch damit nicht genug:
"Außerdem war Webweisend unter Verdeckung der richtigen Firmierung als "Media Company" aufgetreten. Mit dieser auch durch die Euroweb Gruppe praktizierten Trickserei ("European Website Company") soll verhindert werden, dass Betroffene vor dem PrĂ€sentationstermin Negativberichte im Internet recherchieren können."
schreibt Stefan Musiol weiter.

Un déjà-vue? Si! C'est vrais! Un déjà-vue!

TatsĂ€chlich. Webweisend nutzt die selbe Trickkiste wie die Euroweb: Referenkundenmasche, Namenswechsel. Doch es gibt da noch ein paar Sachen. Referenzkunde der "Webweisend" a.k.a. "Media Company DĂŒsseldorf" ist eine "Kanzlei Schauwienold Daniel & Kollegen". Gegen die habe ich derzeit nichts vorzubringen. Aber den Name kenne ich.

Die stand als "Kooperationspartner" auf der Webseite des Gerichtskasso-Philipp Berger. Zudem war ein recht frĂŒh gegangenen Partner des Kölner Zweiges der Kanzlei des Philipp Berger dort mal Angestellter.

Dann wĂ€re da noch, dass Webweisend ebenso wie die Euroweb (diese aber nur die eigene Webseite) bei OSN in NĂŒrnberg hostet (gegen OSN liegt hier nichts vor)  - Immerhin hostet also Webweisend die Seiten der Kunden nicht billigst und technisch höchst fragwĂŒrdig in Bulgarien - wie die Euroweb es deren Kunden nur eben nicht sich selbst zumutet. Insofern könnte Webweisend als geradezu "seriös" gelten. Wenn es das Urteil nicht gĂ€be.

04.11.2014

Die am goldenen Löffel lutschten - Die Erbin Madeleine Schickedanz wurde "vermögensberaten"...

Oft liest man von solchen in der einschlĂ€gigen, sagen wir mal "wirtschaftsfreundlichen Presse" als den "wirtschaftlich leistungsfĂ€higen", welche man nicht mit Steuern, insbesondere der Erbschaftssteuer, bestrafe dĂŒrfe. Ach ja! Diese armen Erben von Leuten, die sich totgeschuftet haben! Mit denen muss man doch Mitleid haben! Bringt denen ein Glas vom Schaumwein und etwas Hummer - um sie ĂŒber die so ungerechte Steuer zu trösten, die ja "Kreti und Pleti" nicht zahlen muss.

Wie es in der baren Wirklichkeit um solche "Eliten" steht zeigte schon vor ein paar Jahren die Quant (BMW) - Erbin Susanne Klatten, welche sich von einem Gigolo "privat dancer" flachlegen "bemögensverraten(*)" ließ.

Auch was Madeleine Schickedanz erbte (Quelle Versand) ist mit "sagenhaft" richtig benannt. Und auch dieser wurde als "wirtschaftlich leistungsfĂ€higer" Erbin die eher zweifelhafte Ehre zuteil, so richtig geil behumst zu werden: Die Erbin - sicherlich kann sie singen oder meinetwegen sogar einparken und solche schwierigen Dinge - lies sich von einem Vermögensberater dabei helfen, das mĂŒhsam (ist ja schwer zu lernen, welchen der goldenen Löffel man fĂŒr welches Kompott Desert nimmt) ererbte Vermögen zu verwalten und, wie sie im Interesse ihrer "Alterssicherung" hoffte, zu vermehren.

Nun, um diesen Typ der Reichen sieht man ganze SchwĂ€rme von ziemlich schrĂ€gen Vögeln. Die meisten davon sind, "oh welch Wunder", so genannte "Vermögensberater", welche versprechen, durch das Hin- und Herschieben von ein paar Milliönchen dieselben zu multiplizieren. Dem Versprechen nach mit Zahlen deutlich grĂ¶ĂŸer als eins. Dabei geht so manches Geld so manchen Umweg und kommt so manchem zu Gute, der sich im Hinblick auf das auf der Yachtmesse gesehene selbst als bedĂŒrftig erscheint. Technisch und finanziell beteiligt sind dann Banken und fĂŒr diesen besonderen Typ Erben mit den auf besondere Weise treuen Vermögensberatern ist oder war die Bank "Sal. Oppenheim" quasi sonderzustĂ€ndig und hatte, wie hier mit dem Vermögensberater Joseph Esch, dafĂŒr sogar gemeinsame "Holdings" ... das GeschĂ€ft lohnte wohl.

Das war bei Frau Madeleine Schickedanz nicht viel anders: Der notleidende Quelle-Konzern wurde mit dem nicht weniger Not leidenden Karstadt-Konzern verheiratet und das, was da entstand, in "Arcandor" umbenannt - wohl damit so mancher vergaß, was es mit der Nothochzeit so auf sich hatte. Es gibt ja jede Menge dĂ€mlicher Leute, die das von den Vorfahren ĂŒberbrachte Vermögen dringend irgendwo anlegen mĂŒssen und solche werden dann AktionĂ€re.

"Arcandor" ging also pleite, woran die paar SonderflĂŒge des sonst beim Personal eher sparsamen, als GeschĂ€ftsfĂŒhrer angestellten Herrn Thomas Middelhoff (Spitzname: "Herr Hubschaubereinsatz") nicht den entscheidenden Anteil hatten.

Kurz vor der Pleite wurde der Frau Madeleine Schickedanz der Vorschlag gemacht, die Aktien der schon fast insolventen Arcandor vom Markt und aus dem Handel zu nehmen - wozu man aber eine erhebliche Mehrheit braucht. Frau Schickedanz, die ja angeblich viel lieber zum Zwecke der Alterssicherung die ganzen unverkĂ€uflichen Aktien fĂŒr die eine oder andere Milliarde verkaufen wollte, wurde also mit sĂŒĂŸen Worten angetragen die Aktien in ihrem Name zusammenzukaufen, damit man ihre Milliarden retten könne.

Aber Frau Madeleine Schickedanz hatte die dafĂŒr benötigen 700 Millionen Euro nicht und kam auch nicht auf die Idee, im Schuhregalzimmer, dem begehbaren Schmucktresor oder auf dem Parkdeck nachzusehen ob sich da was zu Geld machen lĂ€sst. Aber die liebenswĂŒrdige Bank "Sal. Oppenheim", quasi sonderzustĂ€ndig fĂŒr Erben mit Vermögensberatern und anderen windigen Typen im Windschatten, prĂ€sentierte auch da eine Idee:

Frau Madeleine Schickedanz nimmt einen Kredit bei "Sal. Oppenheim" und einer "Oppenheim-(Joseph) Esch-Holding" und kauft den AktionĂ€ren (darunter bestimmt auch die Bank und Joseph Esch selbst...) die Aktien des Pleitekandidaten ab. Das hat der wirtschaftlich leistungsfĂ€higen Erbin gefallen, denn schließlich wĂ€re sie ja nur eine "Strohfrau" durch deren Vorschieben weder ein (teures) Übernahmeangebot gemacht noch der Arcandor-Konzern komplett neu finanziert werden musste.

Merksatz: "Wer andere bescheißen will ist selbst leicht zu bescheißen!"

Weil dann aber niemand mehr da war, der dann noch ein paar tausend Milliönchen in den "Arcandor-Konzern" stecken konnte wollte um diesen zu retten (solche "weißen Ritter" nennt man "Finanzinvestoren") ging der Konzern endgĂŒltig pleite und das Vermögen der Ahnen der Erbin Madeleine Schickedanz genau den Bach runter, den der Angestellte Thomas Middlehoff so gerne mit dem Hubschrauber ĂŒberquerte um im Interesse des Volkswohls den Stau auf der Autobahn nicht zu verschlimmern.

"Sal. Oppenheim" ging es spĂ€ter trotzdem nicht mehr so gut. Das Institut gehört jetzt der Deutschen Bank. Die zahlten fĂŒr die Kundendatei und das Know-How beim Abzocken von, naja, doch ganz schön dumm handelnden Erben.

"Die Quelle-Erbin und einstige Arcandor-GroßaktionĂ€rin beteuerte, die Versuche zur Rettung des Konzerns wie Kreditaufnahme oder Aktienzukauf nicht ĂŒberblickt zu haben" schreibt Spiegel Online. Da hat die Frau Madeleine Schickedanz wohl bei einigen GrundlagenfĂ€chern im Fach BWL und ganz besonders in "Vertragsgestaltung" gefehlt - was der Abbruch nach 2 Semestern  ja auch nahe legt. Anders ausgedrĂŒckt: Wozu ökonomische Grundlagen lernen wenn man ein paar Milliarden erbt? Noch anders ausgedrĂŒckt:
Was viele der "wirtschaftlich leistungsfĂ€higen" auszeichnet ist jedenfalls nicht deren Intelligenz, nicht deren Umsicht oder gar deren Fleiß. Es ist nur und genau das Geld, welches diese nie selbst verdient haben. Jedenfalls so lange sie es NOCH haben.
Die "fast vollstĂ€ndig verarmte" Frau Madeleine Schickedanz klagt jetzt gegen 14 Parteien, darunter jener Vermögensverwalter Joseph Esch und Sal. Oppenheim auf fast zwei Milliarden. Hoffentlich hat ihr jemand gesagt was das kosten wird und was Sie noch hat. Nicht dass die einst "leistungsfĂ€hige" Erbin womöglich den Prozess verliert und dann nach der PfĂ€ndung von Schuhen, Schmuck und Autos auch noch Sozialhilfe beantragen muss. Und dann nochmal behauptet, dass man sie nie ĂŒber die Risiken aufgeklĂ€rt habe.

Ach so: Die Erbschaftssteuer ist zu niedrig. Man sollte weiter irgend eine Formel finden, bei welcher der Intelligenzquotient, Bildung und eigene TÀtigkeit Einfluss auf die Höhe der Steuer hat. Dann hÀtte das nicht passieren können. Und zu behaupten, dass der Staat mit Geld nicht umgehen könne, fÀllt mir jedenfalls im Hinblick auf das Prozessgeschehen sehr schwer.

Noch ein Nachtrag: Das hier zwei Frauen genannt werden ist purer Zufall. Mir sind durchaus auch Unternehmersöhne bekannt, welche das Geld z.B. "versoffen, verkoksten und verhurten" oder bei "Steuersparmodellen" an windige "Vermögensberater" verloren und sich gleichzeitig fĂŒr die "Elite der Nation" hielten. Nur ist halt keiner davon so prominent.


*) "bemögensverraten" - Kein Schreibfehler. Der Typ hat erst so getan, als möge sie ein wenig ("bemögen") und dann eiskalt abgezockt ("verraten").

02.11.2014

Referenzkunden der Euroweb leben gefÀhrlich: Abmahnwarnung

Die Euroweb wirbt im VerkaufsgesprĂ€ch auch damit, dass deren Webseiten "rechtssicher" seien.  Doch gleich in zwei Hinsichten leben die Kunden der Euroweb so sehr gefĂ€hrlich, dass in zumindest vielen FĂ€llen deren wirtschaftliche Existenz ernsthaft gefĂ€hrdet ist:

1.) Fehlerhaftes Impressum


Bildschirmfoto: Nur ein Beispiel von wahrscheinlich sehr vielen
§ 5 TMG: Allgemeine Informationspflichten:

1) Diensteanbieter haben fĂŒr geschĂ€ftsmĂ€ĂŸige, in der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und stĂ€ndig verfĂŒgbar zu halten:
  1. das Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister oder Genossenschaftsregister, in das sie eingetragen sind, und die entsprechende Registernummer,
Die Registernummer fehlt aber auf der Webseite dieses "Referenzkunden". Anders ausgedrĂŒckt: Auch hier hat wohl mal wieder der zweite Blick auf die Webseite, eine QualitĂ€tskontrolle, gefehlt und die potentiellen Kunden der Kunden holen das dann nach. Oder aber die Wettbewerber. Das Risiko bemisst sich darin, dass auch dieser Euroweb-Kunde jederzeit von sĂ€mtlichen Wettbewerbern abgemahnt werden kann. Streitwerte liegen hier gerne mal bei 15.000 Euro. Eine UG hat normalerweise eine recht dĂŒnne (Eigen-) Kapitaldecke zwischen mindestens 5.000 und unter 25.000 Euro - sonst wĂ€re es statt einer per se weniger kreditwĂŒrdigen "Unternehmergesellschaft" ja eine "richtige GmbH" geworden. Demnach ist fĂŒr diesen Euroweb-Referenzkunde "Deine Sportsfreunde U.G." der Mangel an Gesetzestreue also richtig gefĂ€hrlich, dass insbesondere deshalb, weil gerade Fitnessstudios in einem recht hart gefĂŒhrten gefĂŒhrten Wettbewerb stehen und solche kleinen Fehler nicht selten dazu genutzt werden um einen wenig finanzkrĂ€ftigen Wettbewerber mit Klagen zu ĂŒberziehen und so aus dem Markt zu werfen. Der Hebel funktioniert auch, weil es sich bei den "Ketten" in der Branche um Franchising-Unternehmen handelt. Das einzelne Studio vor Ort ist schnell mal "pleite".

Hinweis: Ein Musterschreiben hinsichtlich der Nachbesserung und KĂŒndigung bei NichterfĂŒllung habe ich inzwischen veröffentlicht.

2.) Auch das derzeit mit verkaufte "YourRate-Paket" ist klar gesetzwidrig


Das sagt das Gesetz:
§ 6 TMG: Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen

(1) Diensteanbieter haben bei kommerziellen Kommunikationen, die Telemedien oder Bestandteile von Telemedien sind, mindestens die folgenden Voraussetzungen zu beachten:
  1. Kommerzielle Kommunikationen mĂŒssen klar als solche zu erkennen sein.
  2. Die natĂŒrliche oder juristische Person, in deren Auftrag kommerzielle Kommunikationen erfolgen, muss klar identifizierbar sein.
Das wird aber nicht eingehalten. Das von der Euroweb und der Internet Online Media GmbH gern auch als "Dreingabe" mit verkaufte "Yourrate-Paket" fĂŒhrt zu dem Risiko, dass Euroweb-Kunden von sĂ€mtlichen Wettbewerbern abgemahnt werden können - denn die gekauften Bewertungen sind ganz eindeutig keine MeinungsĂ€ußerungen von echten Kunden sondern Werbung und somit "kommerzielle Kommunikationen". Streitwerte liegen hier gerne mal bei 50.000 bis 100.000 Euro.

Besonders ĂŒbel ist das, weil gleich zwei GesetzesverstĂ¶ĂŸe vorliegen: Die von den Kunden des Euroweb-Konzerns und der Yourrate GmbH beauftragten Werber tĂ€uschen vor, dass diese Waren oder Dienstleistungen erworben und/oder genutzt hĂ€tten. Das fĂ€llt unter § 4 Nr. 1 ("unangemessener unsachlicher Einfluss") , Nr. 3 ("Verschleierung des Werbecharakters von geschĂ€ftlichen Handlungen") und Nr. 11 ("Verletzung einer gesetzlichen Vorschrift, die auch dazu bestimmt ist, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln") UWG - letzteres wegen des Verstoßes gegen § 6 TMG.

Fazit:


Wer "Euroweb", "Internet Media", "EW Deutschland" oder "YourRate" kauft investiert also möglicherweise rund 200 Euro monatlich in seine eigene Pleite.

31.10.2014

Und tĂ€glich grĂŒĂŸt das Murmeltier

Im schönen Tagesrhythmus werde ich derzeit in hĂ€sslichen Kommentaren von einem auf der Seite der Euroweb stehenden Sockenpuppenspieler gefragt, was ich denn mache? Offenbar weiß man inzwischen, dass es fĂŒr die Euroweb nichts Gutes bedeutet wenn ich ein paar Tage nichts veröffentliche und macht sich zu Recht große Sorgen.

Also: Gestern saß ich mit einem Mitarbeiter einer Staatsanwaltschaft zusammen welcher mir sehr interessiert zugehört hat. Fragen nach dem Inhalt des GesprĂ€chs werde ich nicht beantworten.

09.10.2014

Meine Herren Daniel Fratzscher und Christoph Preuß, Christian Stein (alle: Euroweb)

Im Interesse Ihrer "Kunden" und des Rechtsfriedens mache ich Ihnen in der Sache 34 O 67/14 des LG DĂŒsseldorf das folgende, grob umrissene, öffentliche


Vergleichsangebot

§ 1
als Unterlassungsschuldner verpflichten sich
  1. die Euroweb Internet GmbH,
  2. die Euroweb Group GmbH,
  3. die Euroweb Deutschland GmbH,
  4. die Internet Media Online  GmbH,
  5. die Webstyle GmbH,
  6. die Euroweb Deutschland GmbH,
  7. die Ruhrgebiet Online Services GmbH,
  8. Herr Daniel Fratzscher,
  9. Herr Christoph Preuß,
  10. Herr Christian Stein,
dem UnterlassungsglĂ€ubiger, Herrn Jörg Reinholz, gegenĂŒber, es zu unterlassen

a)
bei der Werbung von gewerblichen Kunden mĂŒndlich ein RĂŒcktrittrecht zu versprechen, welches sich nicht im Vertrag fixiert findet, und dieses dann nachfolgend insbesondere auch nicht zu gewĂ€hren wenn die so geworbenen Kunden zurĂŒck treten wollen.
b)
dem durch Ihre Werber angesprochenen Verkehr wahrheitswidrig vorzumachen: die Euroweb Internet GmbH (oder die jeweilige Tochterfirma) suche zeitlich und örtlich begrenzt Unternehmen als "Referenzkunden".
c)
dem durch Ihre Werber angesprochenen Verkehr wahrheitswidrig vorzumachen: als Referenzkunden wĂŒrden die Angesprochenen erhebliche Preisvorteile erhalten.
d)
dem durch Ihre Werber angesprochenen Verkehr wahrheitswidrig vorzumachen: diese wĂŒrden insbesondere fĂŒr die Webseitenerstellung nichts, fĂŒr die Betriebskosten (Hosting, Mails, Updates) nur einen etwa hĂ€lftigen Anteil der Kosten zahlen mĂŒssten und, um den angeblichen Preisvorteil wahrnehmen zu können, noch am selben Tag unterschreiben mĂŒssten und
e)
dass der Besuch ihrer Vertreter den Zweck habe zu prĂŒfen, ob die angesprochenen Kunden als Partner in Frage kĂ€men.

§ 2
Die Unterlassungsschuldner verpflichten sich Herrn Jörg Reinholz gegenĂŒber sĂ€mtliche Kunden gemĂ€ĂŸ § 649 BGB aber ohne die Berufung auf die gemĂ€ĂŸ § 649 Satz 2 und 3 BGB durch diese zu tragenden Kosten aus dem Vertrag zu entlassen, also diese VertrĂ€ge zu annullieren und bereits gezahlte Summen zurĂŒck zu erstatten wenn diese sich darauf berufen, durch eine der Handlungen gemĂ€ĂŸ § 1 Punkt a bis e getĂ€uscht oder geworben worden zu sein. Diese Regelung gilt fĂŒr alle Kunden des Gesamtkonzerns und fĂŒr Kunden, welche vor dem Vergleichsschluss geworben wurden.

§ 3
Die Unterlassungsschuldner verpflichten sich dem UnterlassungsglĂ€ubiger gegenĂŒber sĂ€mtliche Kunden gemĂ€ĂŸ § 649 BGB aber ohne die Berufung auf die gemĂ€ĂŸ § 649 Satz 2 und 3 BGB durch diese zu tragenden Kosten aus dem Vertrag zu entlassen, also diese VertrĂ€ge zu annullieren und bereits gezahlte Summen zurĂŒck zu erstatten wenn diese sich darauf berufen, durch das Vormachen eines Hostings in einem eigenem Rechenzentrum geworben worden zu sein. Diese Regelung gilt fĂŒr alle Kunden des Gesamtkonzerns und fĂŒr Kunden, welche vor dem Vergleichsschluss geworben wurden.

§ 4
Die Unterlassungsschuldner verpflichten sich dem UnterlassungsglĂ€ubiger gegenĂŒber, es zu unterlassen, Bestandskunden eine VertragsverlĂ€ngerung unterzuschieben, in dem diese den Bestandskunden vormachen, lediglich einen Vertrag ĂŒber eine kostenlose, zusĂ€tzliche Leistung oder eine technische oder inhaltliche Aktualisierung zu schließen ohne dass hierbei auf die VerlĂ€ngerung des Vertrages explizit, also gesondert und nicht nur durch (ĂŒberraschende) Regelung im Vertrag aufmerksam gemacht wurde.

§ 5
Die Unterlassungsschuldner verpflichten sich dem UnterlassungsglĂ€ubiger gegenĂŒber sĂ€mtliche Kunden gemĂ€ĂŸ § 649 BGB aber ohne die Berufung auf die gemĂ€ĂŸ  § 649 Satz 2 und 3 BGB durch diese zu tragenden Kosten aus dem Vertrag zu entlassen bzw. diese VertrĂ€ge zu annullieren und bereits gezahlte Summen zurĂŒck zu erstatten, wenn diese sich darauf berufen durch das Vormachen eines Vertrages ĂŒber eine kostenlose, zusĂ€tzliche Leistung oder eine technische oder inhaltliche Aktualisierung zu der Unterschrift bewegt worden zu sein ohne dass hierbei auf die VerlĂ€ngerung des Vertrages explizit, also gesondert und nicht nur durch (ĂŒberraschende) Regelung im Vertrag aufmerksam gemacht wurde.  Diese Regelung gilt fĂŒr alle Kunden des Gesamtkonzerns und fĂŒr Kunden, welche vor dem Vergleichsschluss geworben wurden.

§ 6
UnabhĂ€ngig von Verpflichtungen Dritten gegenĂŒber verpflichten sich die Unterlassungsschuldner auch dem UnterlassungsglĂ€ubiger gegenĂŒber, es zu unterlassen, Kunden durch Anrufe bei Personen, Firmen oder Organisationen jeder Art, ohne dass zum Zeitpunkt des Anrufes eine GeschĂ€ftsbeziehung bestand, zu werben oder werben zu lassen.

§ 7
Die Unterlassungsschuldner verpflichten sich dem UnterlassungsglĂ€ubiger gegenĂŒber, die in §§ 1 bis 6 genannten Verpflichtungen nicht dadurch zu umgehen, dass diese weitere Firmen oder Organisationen beauftragen, grĂŒnden, erwerben oder sonst neu beherrschen um mit den in § 1 Punkt a bis e, § 3 und § 6 genannten Vorgehensweisen Gewerbetreibende zum Vertragsabschluss oder einer VertragsverlĂ€ngerung zu bewegen. Die Verpflichtungen und das nachfolgende Vertragsstrafeversprechen erstrecken sich ausdrĂŒcklich auf alle von allen Unterlassungsschuldnern bereits beauftragten, gegrĂŒndeten, finanzierten und sonst beherrschten Unternehmen. Die Übertretung wird vermutet, wenn durch eine von den von den Unterlassungsschuldnern einzeln oder zusammen oder zusammen mit Dritten beauftragte, gegrĂŒndete, erworbene oder sonst neu beherrschte Firma oder Organisation mit einer der in § 1 Punkt a bis e, § 3 und § 6 genannten Vorgehensweisen auffĂ€llt.

§ 8
FĂŒr jede einzelne Übertretung versprechen die Unterlassungsschuldner als Gesamtschuldner ein Vertragsstrafeversprechen in Höhe von 20.000 Euro an den UnterlassungsglĂ€ubiger zu zahlen oder an eine von diesem bestimmte Organisation zu spenden. Bei Übertretung der Unterlassungsverpflichtung aus § 6 dieses Vertrages betrĂ€gt das Vertragsstrafeversprechen abweichend 5.000 Euro, bei einem Verstoß gegen § 7 betrĂ€gt das Vertragsstrafeversprechen abweichend 50.000 Euro.

§ 9
Der UnterlassungsglĂ€ubiger ist berechtigt, neben dem Vertragsstrafeversprechen beim Gericht fĂŒr jeden Fall einer Vertragsverletzung die Androhung einer Ordnungsstrafe von bis zu 250.000 Euro gegen die Unterlassungsschuldner, ersatzweise Ordnungshaft bis zu 6 Monaten oder sofort Ordnungshaft bis zu 6 Monaten, lĂ€ngstens 2 Jahre zu beantragen. Die Ordnungshaft soll hierbei den GeschĂ€ftsfĂŒhrern der juristischen Personen angedroht werden.

§ 10
Die Unterlassungsschuldner tragen als Gesamtschuldner sÀmtliche Kosten des Verfahrens inklusive des Vergleiches und zahlen als Gesamtschuldner dem UnterlassungsglÀubiger einen Schadensersatz.

Mir ist klar, dass Ihnen das nicht schmeckt. Aber darunter mache ich es nicht. Mir ist auch klar, warum Ihre derzeitigen AnwÀlte Ihnen abraten werden - die werden nÀmlich - zumindest wenn Sie sich daran halten - dadurch selbst praktisch arbeitslos. Möglicherweise sollten Sie deshalb AnwÀlte ohne eigene Interessen befragen und gemeinsam mit diesen auch die Nebenfolgen bedenken.

Ich meine die, die eintreten, wenn Sie nichts derartiges unterschreiben.



Ich weiß nĂ€mlich, was Ihr G. C. am 29. August 2014 um 09:04 Uhr getan hat.

Verhandlungen wollen Sie bitte mit meinem Anwalt fĂŒhren (lassen). 


Falls Sie meinen, dann könnten Sie ja Ihren Konzern gleich dicht machen, dann meinen Sie damit, dass dieser ohne die oben genannten, vom Gesetzgeber verpönten Handlungsweisen gar nicht existieren könnte! Dann hÀtte Ihr "Konzern" auch kein Existenzrecht.

So einfach ist das.

08.10.2014

Noch eine "Zensur"

Mir wurde freundlicherweise, anonym und verbunden mit dem Wunsch, diese zu veröffentlichen, ein Link zu einer, sagen wir mal "nicht ganz jugendfreien Grafik" gesandt. Es handelt sich um eine recht rauh wirkende Szene, in welcher eine Person (mit einem Pfeil und meinem Name markiert) eine andere, recht hilflos wirkende Person (mit einem Pfeil und "E......b" markiert) von hinten ... das darf man bei blogspot nicht schreiben.

Also, das Bild zu veröffentlichen könnte juristisch bedenklich sein. Ich weiß ja nicht ob die  Quelle (wohl ein "raubmordkopiertes" Foto von einer Webseite wo ebenso ĂŒblicherweise wie nicht immer geschmackvoll Personen dargestellt werden, die ... sagen wir mal ... "in Kleingruppen gerade viele Kalorien verbrennen") nicht irgendwelche Urheberrechte geltend macht.

Warum ich nichts zum Thema einer möglichen, formal-juristischen Beleidigung schreibe, ist, so denke ich, offensichtlich.

Allerdings sollte ich (oder halt jemand anders) darĂŒber nachdenken warum dieser Blog bei einigen so merkwĂŒrdige Assoziationen weckt.

Es folgt ein Symbolbild:

 "An Sankt Nimmerlein" ist der passende Termin.

Euroweb - Kommentar: "Die Referenzkunden sind selbst schuld"

Ich habe einen anonymen, beleidigenden Kommentar zensiert.

In diesem werden die Referenzkunden der Euroweb wie folgt benannt:
  • "Naiven und geistig Minderbemittelten"
Ich fĂŒge hier mal ein, dass auch die RechtsanwĂ€lte Berger, Buchholz und Blazevska "Referenzkunden" sind - und die werden wohl unter Verweisen auf Beruf und Hochschulabschluss behaupten, diese seien keineswegs "naiv" oder "geistig minderbemittelt". Mit einer Behauptung ist es stets so: Man kann sich einer solchen anschließen oder eben nicht. Oft ist es eine Frage der Perspektive.

Die Argumentation, dass die Opfer/GeschĂ€digten dumm, naiv und/oder schuld seien, es sogar "selbst wollten", die hört man von BetrĂŒgern, Vergewaltigern und oft auch von "Kinderfickern". Also von Kriminellen aller Couleur. Das ist eine psychologisch bedingte Verteidigungs- bzw. Rechtfertigungsstrategie - welche aber regelmĂ€ĂŸig gerade keinen Straferlass, sondern, wegen der "Uneinsichtigkeit in die eigene Schuld", eine Straferschwerung bewirkt.

Im gleichen Kommentar wird von der Referenzkunden-Betrugsmasche als
  • "Ă€ußerst lukrative GeschĂ€ftsidee"
gesprochen und sich darĂŒber lustig gemacht, dass ich dagegen vorgehe, denn
  • "Dort genehmigen sich diejenigen, die wirklich am Produkt Euroweb verdienen -wieder einmal- ein GlĂ€schen...und lachen ĂŒber den tapferen, aber recht erfolglosen Schlosser aus dem Osten, der sich da drĂŒben in Kassel abrackert."
und weiter:
  • "Mag sein, dass die Euroweb "bald" Geschichte sein wird...aber das einmal gescheffelte Kapital ... das ist bereits gewinnbringend und sicher vor Zugriffen der Staatsanwaltschaft..."geparkt".
Na, wenn selbst meine "Feinde" der so deutlich durch das "sicher vor Zugriffen der Staatsanwaltschaft ... geparkt" zum Ausdruck gebrachten Meinung sind, die Handlungsweisen der Euroweb seien kriminell, dann will ich dem nichts weiter hinzufĂŒgen - außer dem Satz, dass meiner Meinung nach derjenige, der einerseits eine Handlung als Straftat anerkennt, diese aber im gleichen Zug als "lukrative GeschĂ€ftsidee" bezeichnet, von seinem psychischen Setup her selbst ein Krimineller ist.

Mal sehen, ob und wann ich auflöse, von wem oder woher der Kommentar kam.