31.03.2013

[Update vom 31.3.2013]

Soeben erreicht mich die Nachricht eines weiteren vergr├Ątzten Euroweb-Kunden - aus der ich schlie├če, dass nicht nur ein Kunde keine Mails versenden konnte sondern das alle Euroweb-Kunden betroffen waren, die als Mailausgangsserver einen SMTP der Euroweb eingerichtet hatten. Die wurden kurz nach dem Versand des Spams als Mails einer erkannten Spamschleuder von entsprechend konfigurierten Empfangsservern, welche z.B. spamassassin und/oder "Echtzeit-Arschlochlisten" verwendeten, zur├╝ck gewiesen. Weil die Euroweb nur wenige Mailserver f├╝r die angeblichen (von der Euroweb nur behaupteten) 20.000 Kunden betreibt waren ├╝ber tausend oder gar tausende Kunden betroffen. Der Versuch der Euroweb durch einen Bloggeintrag des Andreas Kauder, die Schuld auf einen einzelnen Kunden abzuw├Ąlzen, ist damit geplatzt!

28.03.2013

Wie die Euroweb unerw├╝nschter Post den Kampf ansagt? - Praktisch gar nicht! [Update]

Unter dem Titel "Unerw├╝nschter Post den Kampf ansagen" verbreitet ein Euroweb-"Spezialist" Andreas Kauder folgende Geschichte:
"K├╝rzlich rief ein Kunde im Support an und klagte ├╝ber mehrere tausend Mails, die er in k├╝rzester Zeit bekommen hatte."
Andreas Kauder behauptet:
"In diesem speziellen Fall hatte sich ein "Trojaner" eingeschlichen, der sich die Zugangsdaten seiner Mailbox zunutze machte und von seinem Accouint aus wahllos „Pillenmails zur Potenzsteigerung“ versendete."
und beschreibt weiter die unertr├Ągliche Situation:
"Zahllose R├╝ckantworten und Fehlermeldungen lie├čen nicht lange auf sich warten. Folglich ging f├╝r meinen Kunden gar nichts mehr. Er konnte Mails weder versenden noch empfangen. Eine unangenehme Situation f├╝r ihn und sein Unternehmen."
Die "Fehlermeldungen"  sind in diesem Fall wohl sogenannte Bounces, also Reaktionen von Mailservern auf Mails, die nicht zustellbar waren - entweder
  • gab es die Domain nicht (mehr),
  • der Mailempf├Ąnger einer generischen Adresse (info@...,service@...) war nicht konfiguriert oder
  • der Mailserver hat den Spam geblockt und ein Bounce gesendet.
(Das ist nur eine Auswahl.)

Zu dieser Unertr├Ąglichkeit d├╝rfte beigetragen haben, dass das gerade mal wohnzimmergro├če "Rechenzentrum" der Euroweb 2.500 km entfernt in Bulgarien steht, die Kommunikation (via TCP/IP) also schon mal deswegen sehr viel langsamer verl├Ąuft als f├╝r einen vermeintlich deutschen Hoster angemessen sein kann und zum anderen dass dieses wohnzimmergro├če und deswegen nur angebliche "Rechenzentrum" mit einer unangemessenen niedrigen Bandbreite und dar├╝ber hinaus instabil (es fehlt, Herr Euroweb-Anwalt Berger: ich kann das beweisen, an der erforderlichen vollen Redundanz) an das Internet angeschlossen ist. Die Euroweb nennt dies sogar dreist und wissentlich l├╝gend eine “Internetpr├Ąsenz der Luxusklasse”. Ein schlechter Witz, bei dem was geboten wird, denn es kommt in diesem nur angeblichen "Rechenzentrum" sogar zu wochenlangen Ausf├Ąllen. Diese unn├Âtig tr├Ąge, langsame und unsichere Verbindung d├╝rfte ihren Teil beigetragen haben, dass f├╝r den "Kunden gar nichts mehr" ging. Dem w├Ąre abzuhelfen, denn in einem echtem deutschen Rechenzentrum g├Ąbe es sehr viel leistungsf├Ąhigere und mehrfach voll redundante Anbindungen der Server. Und in einem solchen l├Ąsst die Euroweb deshalb auch die eigenen Seiten hosten. Nicht aber die der Kunden!

Eine Folge der fragw├╝rdige Anbindung des wohnzimmergro├čen "Rechenzentrums" in Bulgarien: ├╝berm├Ą├čig h├Ąufige Verbindungsabbr├╝che, die in vergleichbarer Form auch beim Abholen der Mails auftreten, denn in beiden F├Ąllen wird TCP als Transportprotokoll benutzt. Diese “Internetpr├Ąsenz der Luxusklasse” ist, je nach Sicht "sporadisch erreichbar" oder "sporadisch nicht erreichbar.

Interessant ist hierbei auch zweierlei. Zum einen kann man der M├Ąr vom Trojaner glauben oder nicht. Fakt ist, dass der Missbrauch realer Mailadressen (insbesondere sogenannter generischer Mailadressen) als vermeintlicher Absender f├╝r das Versenden von Spam eine alte Geschichte, regelrecht Alltag ist. Die meisten Provider haben sich darauf eingestellt. Wie sieht das bei der Euroweb aus?

Bietet die Euroweb "Full Service"?

Im Oktober 2012 hatte ich darauf hingewiesen, dass Euroweb-Kunden potentiell gef├Ąhrlich leben, weil:
  • Zugangsdaten unverschl├╝sselt ├╝bertragen werden und weil
  • in Bulgarien gehostet wird. Dort stehen, ich habs schon geschrieben, auch die Mailserver.
Ich jedenfalls bin stark geneigt, die Spamattacke - jedenfalls aber die schweren Folgen - auf diese Umst├Ąnde zur├╝ck zu f├╝hren.

Fragw├╝rdige Leistung der Euroweb

Sollte wirklich das Mailkonto des Euroweb-Kunden f├╝r die Spamattacke missbraucht worden sein, so ist es dennoch als Tatsache gegeben, dass die Euroweb hierzu einen Beitrag leistete. Denn zum einen hat diese aus meiner Sicht das Aushorchen der Daten erleichtert, zum anderen gingen, so man der Darstellung von Andreas Kauder glaubt, die Mails gleich zwei mal ├╝ber deren Server: Einmal im Ausgang und einmal im Eingang.

In beiden F├Ąllen h├Ątten - Trojaner auf dem Kundenrechner oder nicht - Schutzmechanismen (Spamfilter) greifen m├╝ssen. Aber offensichtlich fehlt es der Euroweb hierzu an den notwendigen Spezialkenntnissen oder aber an dem Wille, diese auch anzuwenden. Letzteres ist annehmbar, denn die Euroweb hostet (Herr Euroweb-Anwalt Berger: Ich kann das beweisen) teilweise weit ├╝ber 1000 Kundendomains auf einem Mailserver, im Billigsegment ist das ├╝blich, bei den extrem hohen Preisen der Euroweb ist es nicht angemessen. Offenbar fehlt es den Mailservern der Euroweb (und der verbundenen Unternehmen) an Leistungsf├Ąhigkeit um die Spamfilter zu aktivieren oder Wille diese vern├╝nftig zu konfigurieren.

Die tats├Ąchlich einzige L├Âsung f├╝r die Kunden der Euroweb, Webstyle, Ruhrgebiet-Onlineservices oder die vermeintlichen WAZ Onlineservice-Kunden ist die, die von der Euroweb bereit gestellten Zug├Ąnge nicht zu benutzen.

Denn sogar kostenlose Anbieter wie hotmail / livemail (Microsoft), GMX oder Gmail (Google) bieten hier mehr Schutz und vermutlich auch in jeder Hinsicht mehr Leistung. Die benutzen n├Ąmlich statistische und heuristische Methoden um Spam auch im Ausgang zu erkennen und blockieren dann schon den Versand, erst recht weisen diese eingehende Bounces schlimmstenfalls dem Spamordner zu.

Das vom Euroweb-, Webstyle-, Ruhrgebiet-Onlineservices- oder  WAZ Onlineservice- Verk├Ąufer gemachte Versprechen, das Mailkonto der gebeutelten "Referenzkunden" f├╝r "nur 150 statt 300 Euro" monatlich zu pflegen erweist sich also als Verkaufsl├╝ge, die man auch "arglistige T├Ąuschung" oder "Betrug" nennen kann, denn offensichtlich wurde und wird eine "Leistung" verkauft, deren Erbringung man gar nicht vor hatte. Das genau nennt sich "unechter Erf├╝llungsbetrug".

Das also f├╝r den "Kunden gar nichts mehr" ging und dieser "Mails weder versenden noch empfangen" konnte, was "Eine unangenehme Situation f├╝r ihn und sein Unternehmen" war, geht (Trojaner hin, unsicheres Protokoll her) vor allem auf das Konto der Euroweb.

[Update vom 31.3.2013]  Soeben erreicht mich die Nachricht eines weiteren vergr├Ątzten Kunden - aus der ich schlie├če, dass nicht nur ein Kunde keine Mails versenden konnte sondern das alle Euroweb-Kunden betroffen waren, die als Mailausgangsserver einen SMTP der Euroweb eingerichtet hatten. Die wurden kurz nach dem Versand des Spams als Mails einer erkannten Spamschleuder von entsprechend konfigurierten Empfangsservern, welche z.B. spamassassin und/oder "Echtzeit-Arschlochlisten" verwendeten, zur├╝ck gewiesen. Weil die Euroweb nur wenige Mailserver f├╝r die angeblichen (von der Euroweb nur behaupteten) 20.000 Kunden betreibt waren ├╝ber tausend oder gar tausende Kunden betroffen. Der Versuch der Euroweb durch einen Bloggeintrag des Andreas Kauder, die Schuld ├Âffentlich auf einen einzelnen Kunden abzuw├Ąlzen, ist damit geplatzt!
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Fr├╝her machte die Euroweb Profit - bis bekannt wurde, mit welchen fragw├╝rdigen Methoden wenig Leistung f├╝r viel zu hohe Preise an den Kleinunternehmer gebracht wird. Was man mit vollem Recht als "Abzocke" bezeichnen kann. Jetzt wird sich f├╝r die Kunden erst recht nichts bessern, denn die Euroweb muss sparen - und das passiert erfahrungsgem├Ą├č nicht nur bei den Mitarbeitern sondern auch bei den Kunden, also ganz konkret bei der Leistung.

Der aktuelle Artikel von Andreas Kauder zeigt also vor allem auf, dass die Euroweb f├╝r eigene Fehler (hier: fehlende oder falsch konfigurierte Spamfilter) die Kunden verantwortlich macht (├╝bersetzt aus dem Kauder-Welsch: "Das war Dein Trojaner, Du Referenzkunde") um nicht reagieren, das Versprochene leisten zu m├╝ssen. Das passt zur wirtschaftlichen Situation, in welche sich diese Abzocker selbst man├Âvriert haben.

├ťbrigens: Euroweb, Schleichwerbung und Trojaner...

26.03.2013

GEZ, eine verfassungswidrige Steuer, die NSU, V-Leute - Und was das miteinander zu tun hat

Die ARD ist eine der Organisationen, in denen wirtschaftliches Denken (entgegen dem ├Âffentlichen Behaupten) eine sehr untergeordnete Bedeutung hat, die Selbstbedienungsmentalit├Ąt, Vetternwirtschaft und Korruption jedoch ungeahnte Bl├╝ten treibt. Finanziert wird diese durch eine Haushaltssteuer, die - verfassungswidrig - durch einen Staatsvertrag beschlossen wurde.

Am M├╝nchner NSU-Prozess, so lese ich, nehmen mit dem BR, dem SWR, dem WDR, dem NDR und dem MDR gleich f├╝nf ARD-Anstalten - und (ach) auch das ZDF - teil. Die haben feste Pl├Ątze.

Ich frage mal, wieso die ARD und das ZDF da nicht - im Interesse der durch die ohnehin illegale Steuer gebeutelten Zahler - kostenbewusst denken und genau ein Team (aus Kostengr├╝nden eines des BR) hinschickt, dessen Kosten sich die einzelnen Anstalten (die nennen sich selbst so) teilen und aus dessen Material diese die Berichte schneiden. Also: Was soll diese offensichtliche Geldverschwendung?

Dann w├Ąre auch Platz f├╝r t├╝rkische Medien, wir d├╝rfen schlie├člich nicht vergessen, die meisten Opfer der NSU waren t├╝rkischer Nationalit├Ąt. Die haben also Verwandte in der T├╝rkei und die haben auch ein Recht so unmittelbar wie m├Âglich vom Prozessverlauf zu erfahren. Vor allem weil die Ermittlungen "so beschissen" liefen. (Man verzeihe mein "schlechtes franz├Âsisch" und freue sich, dass ich DAS nicht auf russisch sagte, denn dann h├Ątte ich von offensichtlicher Hintertreibung der "Ermittlungen" gesprochen!)

├ťbrigens: Wenn die NPD eines Tages mal eine Mehrheit im Bundestag oder in einem L├Ąnderparlament hat, droht ein verfassungswidriger Zustand. Wir w├╝rden dann n├Ąmlich direkt von Polizei und Verfassungschutz regiert, die S├Ąulentrennung zwischen Legislative und Exekutive w├Ąre aufgehoben. Ohnehin frage ich mich, ob diese ganzen V-Leute eigentlich solche der Verfassungschutz├Ąmter oder Polizei in den rechten Organisationen sind oder nicht viel mehr doch solche der rechten Organisationen bei Polizei und Verfassungschutz├Ąmtern. Und wenn wir gerade ├╝ber die NSU und ├╝bers sinnlose Geldausgeben reden: Wie viele der Steuermittel, die als Beihilfen an V-Leute gingen, fanden eigentlich als Spenden den Weg zur NSU?

Ich frage ja nur, weil ich - als guter Demokrat - wissen will, ob mit Steuermitteln Beihilfe zu den Morden geleistet wurde.

WAZ-Konzern / Euroweb-Franchising beendet? Waz-Onlineservice schlie├čt offensichtlich wegen Erfolglosigkeit die Pforten

Wenn man die Webseite der WAZ-Onlineservice (WAZ NewMedia GmbH & Co. KG) aufruft, die bisher unter der URL  www.waz-onlineservice.de abrufbar war,


So sah die Webseite von www.waz-onlineservice.de a, 25.7.2012 aus....
wird man sich verwundert die Augen reiben, denn

es erfolgt eine direkte Weiterleitung zu "http://www.ruhrgebiet-onlineservices.de/".

Das kann eine Folge der von verschiedenen Seiten postulierten Erfolglosigkeit sein, dies wird auch durch befl├╝gelt, dass die Dortmunder Vertriebsstelle offenbar geschlossen wird.

Wer jetzt meint, unter www.waz-online-service.de g├Ąbe es ja noch eine Webseite der WAZ-Onlineservice,


 ... der klicke mal auf "Impressum" in dieser "Rumpfwebseite". Da passiert das folgende:
wget -d http://www.waz-onlineservice.de/impressum.php
DEBUG output created by Wget 1.13.4 on linux-gnu.

URI encoding = »UTF-8«
--2013-03-26 14:52:02--  http://www.waz-onlineservice.de/impressum.php
Aufl├Âsen des Hostnamen »www.waz-onlineservice.de (www.waz-onlineservice.de)«... 94.156.146.21
Caching www.waz-onlineservice.de => 94.156.146.21
Verbindungsaufbau zu www.waz-onlineservice.de (www.waz-onlineservice.de)|94.156.146.21|:80... verbunden.
Created socket 3.
Releasing 0x0000000001450140 (new refcount 1).

---request begin---
GET /impressum.php HTTP/1.1
User-Agent: Wget/1.13.4 (linux-gnu)
Accept: */*
Host: www.waz-onlineservice.de
Connection: Keep-Alive

---request end---
HTTP-Anforderung gesendet, warte auf Antwort...
---response begin---
HTTP/1.1 301 Moved Permanently
Date: Tue, 26 Mar 2013 13:51:26 GMT
Server: Apache
Location: http://www.ruhrgebiet-onlineservices.de/impressum.php
Da wartet also nichts als die Nachricht, dass das Impressum jenes der "Ruhrgebiet-Onlineservices GmbH" sei. Die geh├Ârt der Euroweb, Gesch├Ąftsf├╝hrer ist Daniel Fratzscher, der vielen der ├╝berm├Ą├čig zahlreichen T├Âchtern des Konzerns (mit zum Teil 0 Mitarbeitern...) als Gesch├Ąftsf├╝hrer vorsteht.

Ein Impressum ist auch unter "http://www.waz-online-service.de/impressum.php" oder "http://www.waz-online-service.de/impressum.html" nicht abrufbar. Demnach handelt es sich eher nicht um einen der vielen Fehler der Euroweb-Spezialisten.

Auch der Link unter dem gro├čen gr├╝nen Pfeil verweist letztendlich auf die Webseite der "ruhrgebiet-onlineservices". Das sieht so aus, als w├╝rde die WAZ-Onlineservice (WAZ NewMedia GmbH & Co. KG) die Gesch├Ąfte einstellen, wenn das nicht schon erfolgt ist. Eine amtliche Meldung ├╝ber eine Liquidierung ist zumindest bei Handelsregisterbekanntmachungen zur HRA 6736 des AG Essen (noch) nicht verf├╝gbar. Gut m├Âglich, dass die GmbH bald als "Mantel" verkauft wird und nach "City Network GmbH & Co. KG" (bis 2006), "West Eins GmbH & Co. KG" (bis 2007), "WAZ New Media GmbH & Co. KG" (bis jetzt) bald einen neuen Namen, neue Eigent├╝mer und einen neuen Gesch├Ąftszweck bekommt. Ob die dann auch dreist mit "50 Jahren Erfahrung" werben wage ich zu bezweifeln.

W├Ąre das Gesch├Ąft auch nur einigerma├čen lohnend gewesen, dann h├Ątte die Petra Grotkamp vom WAZ-Konzern trotz der Rufsch├Ądlichkeit eine solche Einstellung der Gesch├Ąfte sicher nicht verf├╝gt, denn die braucht Geld (Millionen) um die erst neulich gekaufte H├Ąlfte des WAZ-Konzerns zu bezahlen.

Ich bin ja nun gespannt, ob die weitere Berichterstattung des WAZ-Konzerns angemessener ist als die bisherige. Da wurden die Jubelarien der Euroweb-Pressesprecher 1:1 weiter verbreitet aber kritisches ├╝ber die Euroweb, inbesondere Urteile wegen arglistiger T├Ąuschung (welche die Leserschaft mit Sicherheit mehr interessieren als die Meldungen ├╝ber offensichtlich gekaufte "Webdesign-Preise") erstaunlich beharrlich ignoriert. Eine solche, von eigenen ├Âkonomischen Interessen getragene "Berichterstattung" ist auch ein widerlicher Fall f├╝r den deutschen Presserat.

Ich hoffe deshalb, diese "Presseententreiberei" h├Ârt jetzt auf und nat├╝rlich freue ich mich dar├╝ber, dass kleine mittelst├Ąndische Unternehmen in Zukunft nicht mehr unter Zuhilfenahme des Namens der WAZ und im Interesse der mindestens betr├╝gerisch agierenden Euroweb Internet GmbH abgezockt werden.

M├Âge die Euroweb und deren "Gift und Galle" spuckender "Rechtsanwalt" Philipp Berger aus Niederkr├╝chten ganze B├Ąche von Tr├Ąnen ├╝ber "garstige Blogger und b├Âswillige Konkurrenten" weinen, die unzweifelhaft einen Erfolg errungen haben - und zwar in dem diese die ├╝ble Abzocke so sehr erschwerten, dass diese sich wirtschaftlich nicht mehr lohnte - was ja ganz offensichtlich der Fall ist.

Google wei├č alles ├╝ber uns ...

Soso: 34125 Giersleben


Wie Google denkt, arbeitet und unser Leben ver├Ąndert.

19.03.2013

Sieg gegen "das System"

Das AG Kassel hat die Er├Âffnung des Hauptverfahrens gegen mich, wegen angeblicher Verleumdung/Beleidigung der Richter Lohmann und Dr. Blumenstein (beide fr├╝her oder noch LG Kassel) mit Beschluss vom 25. Februar 2013,

abgelehnt.

Begr├╝ndung:
  • Mein Vorwurf der Rechtsbeugung war im Prozess gefallen, konkret im Ablehnungsverfahren. Also in "Rechtswahrnehmung" -> § 193 StGB
  • "Nicht ganz grundlos", "├äu├čerung nachvollziehbar.", "gerade noch nicht rechtswidrig" (Ich war sehr viel "heftiger" als "nur" Rechtsbeugung vorzuwerfen!)
  • Mein Hauptargument (1:1) "B├╝rger muss im Prozess vortragen k├Ânnen ohne Angst vor Strafverfolgung haben zu m├╝ssen".
  • Recht auf freie Meinungs├Ąu├čerung.
  • Die ├äu├čerung, gleich zwei Richter des LG Kassel h├Ątten das Recht  gebeugt, erfolgte nicht grundlos.
Die Begr├╝ndung des Gerichtes ist ziemlich umfangreich und folgt voll meinen Darlegungen.

Ich habe das mal eingescannt.

Ach so: Ich, ein Schlosser, habe mich selbst verteidigt. Ich rate anderen Nichtjuristen aber nicht dazu. Macht das also nicht zu Hause nach! Man bekommt aber bei solchen Sachen, bei denen Staatsdiener Gesch├Ądigte oder Anzeigererstatter sind, auf Antrag nahezu vollautomatisch einen Pflichtverteidiger.

Hat man einen solchen wird sich das Gericht nach meiner Erfahrung schon wieder automatisch sehr viel gr├╝ndlicher mit der Sache befassen.

Einen solchen hatte ich ├╝brigens auch verlangt. Der hat jetzt was zur Weiterbildung, denn der hat - bis auf das Verlangen nach Akteneinsicht, das Lesen der Akte und der wiederholten Bitte an mich, mich zu melden, nichts gemacht.

Der mir gegen├╝ber ge├Ąu├čerten Meinung des Pflichtverteidigers nach sah das "ganz ernst" f├╝r mich aus. Das genau sah ich ganz anders und hatte dessen Bitte, mich bei ihm zu melden, nach dem ersten Treffen ignoriert.


Bemerkenswert an diesem Verfahren ist:

Die Strafanzeige erstattete der Pr├Ąsident des Kasseler Landgerichts, Dr. Wolfgang L├Âffler. ├ťber den schreibt die HNA:
"Dr. Wolfgang L├Âffler, Pr├Ąsident des Kasseler Landgerichts, ist Experte in Sachen Jugendstrafrecht. Er war Vorsitzender Richter der Jugendstrafkammer am Landgericht Kassel, Jugendrichter an den Amtsgerichten Fulda und Kassel und nimmt neben seinen Aufgaben als Pr├Ąsident auch die des Vorsitzenden Richters der Jugendberufungskammer am Landgericht Kassel wahr."
Als Vorsitzender Richter der Jugendberufungskammer am Landgericht Kassel ist Dr. Wolfgang L├Âffler zur Fortbildung verpflichtet. Urteile des Bundesverfassungsgerichtes und des Bundesgerichtshofes sind zur Fortbildung geeignet. Es ist in h├Âchstem Ma├če fragw├╝rdig, wenn ein Vorsitzender Richter einer Jugendberufungskammer in der Funktion eines Gerichtspr├Ąsidenten durch eine Strafanzeige einen, Urteile der ihm untergebenen Richter kritisierenden B├╝rger dieses Landes durch eine mit seiner Amtsmacht beschwerte Strafanzeige verfolgt oder verfolgen l├Ąsst. Noch fragw├╝rdiger ist genau das, wenn ich als juristischer Laie binnen Minuten Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes finden kann, die eine Strafbarkeit der angezeigten Handlungen verneinen.

Nochmal: Der Anzeigerstatter ist auch als "Vorsitzender Richter der Jugendberufungskammer am Landgericht Kassel" t├Ątig. Wie will er dieser Funktion gerecht werden, wenn er selbst als Ersteller von Strafanzeigen auff├Ąllt, mit denen "Straftaten" angezeigt werden, die gar keine sind? Und wie will Dr. Wolfgang L├Âffler als Pr├Ąsident des Landgerichts den "Rechtsstaat" repr├Ąsentieren, wenn er - diesen Vorwurf erhebe ich als "dringenden Verdacht" - die W├╝rde und das Ansehen seines Amtes f├╝r die Verfolgung von Kritik an offensichtlichen, groben und wohl auch vors├Ątzlichen gef├Ąllten Fehlurteilen "seiner" Richter missbraucht? Und wie will Dr. Wolfgang L├Âffler als Pr├Ąsident des Landgerichts die ihm untergebenen Richter repr├Ąsentieren, wenn sein Handeln die Nachricht transportiert, dass er sich in wichtigen Rechtsfragen nicht fortbildet und auch nicht informierte bevor er eine Strafanzeige verfasste? Wenn ich dieses Urteil finden konnte, dann kann und sollte der das doch in der H├Ąlfte der Zeit schaffen?


J├Ârg Reinholz

P.S. Was will denn der Quacksalber aus D├╝sseldorf von mir? Die Einstellung dieses Drecksmists erfolgt noch. Wetten?

F├╝r die, die es nicht finden wollen: Meine Vorw├╝rfe sind hinsichtlich der OLG-Entscheidung "nicht v├Âllig aus der Luft gegriffen", "Betroffenheit und scharfe Reaktion erscheinen nicht ganz unverst├Ąndlich" - aus dem besch├Ânigendem "Richterdeutsch ├╝bersetzt: "der Angeklagte hat mit den Vorw├╝rfen recht, da gibt es nichts zu verurteilen"
Nachtrag: Die angebotene Wette h├Ątte ich am ersten August 2013 gewonnen, wenn der Quacksalber aus Niederkr├╝chten die Wette angenommen h├Ątte. Gewonnen hab ich trotzdem: einen Wutanfall des Herrn.

Wasserstandsmeldung

Frau Richterin Dr. St├Âve vom LG D├╝sseldorf wird voraussichtlich nichts mehr entscheiden, was mit mir zu tun hat.

Grund:

Das "sehr merkw├╝rdige Urteil" vom 6.3.2013 in der Sache 34 O 32/12 ist sehr wahrscheinlich eine unzul├Ąssige Reaktion auf eine vor dem OLG erfolgreiche sofortige Beschwerde meiner Person gegen eine fr├╝here, nicht haltbare Entscheidung der Richterin. Der herbei gef├╝hrte OLG-Beschluss war wohl auch "karriereunfreundlich", weil negativ auf dem "Punktekonto".

Es scheint so zu sein, dass Frau Richterin Doktor St├Âve aus D├╝sseldorf dem kleinen Schlosser aus Kassel mal zeigen wollte, dass der sie in Rechtsfragen nicht und schon gar nicht in dieser Weise zu belehren habe. Das Urteil ist nicht nur in sich widerspr├╝chlich, bei dieser offensichtlichen Machtdemonstration hat die Richterin, so man vern├╝nftige Annahmen t├Ątigt, wohl auch die Grenzen des ihr als Richterin erlaubten ├╝berschritten.

Mit der Aussage, dass die Frau Richterin Dr. St├Âve voraussichtlich nichts mehr entscheiden wird, was mit mir zu tun hat, ist also nicht die Aussage verbunden, dass diese den Richterdienst durch einen Aufstieg an ein h├Âheres Gericht fort setzt.

Die ├ľffentlichkeit kontrolliert die Gerichte.

18.03.2013

Euroweb, Preu├č, Berger, Buchholz: rechtsbr├╝chig

Seit heute 20:00 Uhr steht es fest: 

Die Euroweb (Vertreten von Christoph Preu├č) sowie die mit dieser Firma gemeinschaftlich agierenden "Rechtsanw├Ąlte" Philipp Berger und Andreas Buchholz brechen vors├Ątzlich und gemeinschaftlich agierend das Recht!

Diese Behauptung ist dem Beweis zug├Ąnglich

Philipp Berger  und Andreas Buchholz ver├Âffentlichen auf der Webseite der Kanzlei Berger Law LLP einen Text, mit dem diese mich ├Âffentlich als "m├Âglicherweise nicht prozessf├Ąhig" diffamieren - und zwar in dem Wissen, dass am 16.1.2013 ein Antrag des Philipp Berger, meine Prozessf├Ąhigkeit amts├Ąrztlich ├╝berpr├╝fen zu lassen, zur├╝ck gewiesen wurde.

Begr├╝ndung des Gerichtes: F├╝r eine Erkrankung meiner Person g├Ąbe es keine Anzeichen, auch meine Antworten auf gestellte Fragen seien ad├Ąquat.

Solche ├äu├čerungen sind als Straftat zu unterlassen. "Rechtanw├Ąlte" wissen das. "Sogenannte Rechtsanw├Ąlte" verbreiten solchen Dreck vors├Ątzlich!
Zugleich machen Philipp Berger  und Andreas Buchholz vor, das LG D├╝sseldorf habe seinen Beschluss nur deshalb so erlassen, weil es ohnehin vor hatte, meine Klage abzulehnen. Interessanterweise unterstellen damit Philipp Berger und Andreas Buchholz der Richterin Dr. St├Âve, die im Verfahren 34 O 32/12 des LG D├╝sseldorf vor sa├č, nichts anderes als Voreingenommenheit. Denn am 16.1.2013, als die Richterin den Antrag zur├╝ck wies, konnte diese ja gar nicht wissen, was auf den Hinweis vom 16.1.2013 hin noch vorgelegt wurde - soll sich, so verbreiten Philipp Berger und Andreas Buchholz aber, bereits ├╝ber das Ergebnis der Bewertung der nachzureichenden Unterlagen sicher gewesen sein.

Im ├ťbrigen: Ich habe ja inzwischen sehr genaue Vorstellungen, was da lief. Aber die Richterin Dr. St├Âve musste den Antrag des Philipp Berger ablehnen. Wie bl├Âd w├Ąre es denn gekommen, wenn die Richterin am Landgericht Dr. jur. St├Âve bei mir h├Ątte Anzeichen f├╝r einen "Querulantenwahn" feststellen wollen, kurz nach dem ich noch allein, unvertreten und erfolgreich gegen einen ihrer falschen Beschl├╝sse vor dem OLG anstank? Querulanten sind eines definitiv nicht: Selbst Erfolgreich mit Beschwerden gegen Entscheidungen eines Landgerichtes vor einem Oberlandesgericht. Das h├Ątte gar zu sehr zum Himmel gestunken und deren Karriere mehr als nur ruiniert, vor allem wenn der Arzt dann im Gutachten fragt, weshalb man so offensichtlich gesunde Leute zu ihm schickt. Wenn man hier von einer "Scheinwelt" sprechen darf, dann kann das nur jene Scheinwelt des Philipp Berger sein, in der einer der es wagt ihm (IHM, DEM SUPEREGO├ťBERFLIEGER) ernsthaften Widerstand entgegenzusetzen, nat├╝rlich nichts als ein wahnsinniger Querulant ist. Ich glaube, der Philipp Berger hat von der Frau Dr. St├Âve zu viel verlangt.


Einer Richterin ├Âffentlich, so subtil und hintergr├╝ndig wie auch immer das durch die Herren Berger und Buchholz geschehen m├Âge, Voreingenommenheit zum Nachteil des Gegners(!) zu unterstellen ist f├╝r einen Anwalt schon mal "ein ganz starkes St├╝ck".  Es ist genau genommen "regelrecht bl├Âd" - so was hat nicht mal der Gravenreuth geliefert! In der Berger Law LLP arbeiten laut Webseite insgesamt sieben Anw├Ąlte. Wie k├Ânnen sieben Anw├Ąlte auf einem Haufen sitzen und insgesamt so dumm sein, DAS nicht zu bemerken?

Mit dem Vormachen, hinsichtlich eines erneuten Antrages auf die Feststellung der Prozessf├Ąhigkeit habe ich ein hohes Risiko zu tragen, stellen mich die beiden Anw├Ąlte als "irre" hin und denen ist auch bewusst, dass viele - wenn nicht alle deren Leser das genau so verstehen. Auch der Hinweis auf eine "Scheinwelt", die ich emsig pflegen w├╝rde, dient dazu, wider besseren Wissens zu verbreiten und vorzumachen, ich sei geisteskrank. Die dreckige Verleumdungsabsicht mit der dieses verfasst wurde springt einen geradezu an.

Die Ver├Âffentlichung der Herren Berger und Buchholz ist auch nicht sachlich gerechtfertigt, denn im anstehenden Berufungsverfahren - in dem die Euroweb mehr als nur "Gl├╝ck" braucht - kann ein Antrag hinsichtlich Prozessf├Ąhigkeit nicht nochmals gestellt werden. "Berufungsf├Ąhig" ist der Beschluss nicht, gegen diesen war die "sofortige Beschwerde" zul├Ąssig. Die wurde aber durch Philipp Berger nicht erhoben, die Notfrist ist vorbei. Demnach ist m├╝sste Phillip Berger auch klar sein, dass der gesamte Textabschnitt einzig einem widerw├Ąrtig-kriminellen Zweck dient:

Verleumden, Beleidigen und der ├ťblen Nachrede

Es handelt sich also zun├Ąchst um eine Straftat nach §§ 185 ff StGB, begangen von Philipp Berger und Andreas Buchholz.

Nat├╝rlich habe ich die beiden, mich verleumdenden und beleidigenden "Rechtsanw├Ąlte" ordnungsgem├Ą├č abgemahnt. Wie ich schon hinsichtlich der dreisten Straftat erwartete, fruchtlos.

Im Strafrecht gilt das Nichtreagieren auf die Aufforderung, die Tat einzustellen, als ganz ├╝bles Verhalten. Im Zivilrecht erlaubt das Festhalten an der Tatbegehung nach der Abmahnung, eine einstweilige Verf├╝gung zu beantragen.

Beteiligung der Euroweb, des Christoph Preu├č an der Straftat

Die Euroweb Internet GmbH  betreibt und hostet die Webseiten der Berger-Law-LLP. Die Euroweb Internet GmbH wurde von mir gem├Ą├č § 10 TMG auf die auch ohne besonderes juristisches Wissen erkennbare Straftat der eigenen "Rechtsanw├Ąlte" hingewiesen, hat aber nicht gesperrt und auch nicht gel├Âscht. Damit z├Ąhlt diese seit Zugang der Information zu den Mitt├Ątern, denn seit dem nimmt die Euroweb - deren Handeln Christoph Preu├č zu vertreten hat, auch bewusst an der Straftat teil.

Zivilrechtlich ist die Euroweb "Mitst├Ârerin."


Bekannt ist aus anderen Ermittlungsverfahren, dass zwei Richterinnen des LG D├╝sseldorf den Philipp Berger dabei erwischten, wie er einen Mitarbeiter der Euroweb zur Straftat der uneidlichen Falschaussage anstiftete. Hier ist, aufgrund der sich im Zeitverlauf h├Ąufenden Anzeichen, vielen, notorisch vorgetragenen L├╝gen in tausenden Gerichtsverfahren nicht mehr von einem "einfachkriminellen"  Tatzusammenhang, sondern von einem mafi├Âsen Zusammenspiel zwischen der Euroweb Internet GmbH und der Kanzlei Berger LAW LLP, insbesondere den Gesch├Ąftsf├╝hrern oder Partnern Christoph Preu├č, Philipp Berger und Andreas Buchholz auszugehen, dass jedenfalls f├╝r mich schon seit dem Jahr 2010 deutlich erkennbar ist.


Guten Morgen, Philipp Berger und Andreas Buchholz!

"Egal ob Sie beratende Unterst├╝tzung bei der Ver├Âffentlichung von Pressetexten oder der Umsetzung eines ordnungsgem├Ą├čen Impressums ben├Âtigen, unsere Rechtsanw├Ąlte von der BERGER LAW LLP in D├╝sseldorf unterst├╝tzen Sie mit Fachwissen und kompetenter Beratung"
Dem Herrn "Ligitation-PR" Philipp Berger von der Berger-Law-LLP d├╝rfte heute morgen aufgefallen sein, dass der Kanzlei (m)ein Gegendarstellungsverlangen schriftlich zuging.

Ich bin ja nun gespannt, ob die eingetragenen Partner Philipp Berger und Andreas Buchholz vom angestellten (und wie mir scheint: reichlich unerfahrenen) "Ansprechpartner im Presserecht" Jean-Paul-Bohne richtig beraten werden oder ob diese einer Beratung ├╝berhaupt (noch) zug├Ąnglich sind.

Im ├ťbrigen bisher habe ich immer geglaubt, der G├╝nter Freiherr von Gravenreuth (geb. D├Ârr) sei kein guter Anwalt gewesen. Nach den mir bekannt gewordenen Schlechtleistungen des Philipp Berger steht zumindest fest:
Von Gravenreuths Position aus gab es durchaus einiges an 'Luft nach unten'.


Nat├╝rlich nur bis zu dessen Beerdigung. Das Verhalten der Kanzlei Berger Law LLP l├Ąsst im ├ťbrigen darauf schlie├čen, dass die Arbeitspl├Ątze der D├╝sseldorfer Gerichtsvollzieher in Zukunft etwas sicherer sind.

Packen wir es also an: Durchgesetzt wird die Gegendarstellung auf dem Weg der einstweiligen Verf├╝gung.

15.03.2013

LG D├╝sseldorf, Richterin Dr. St├Âve und ein sehr merkw├╝rdiges "Euroweb-Urteil" [Update]

Update: Das Oberlandesgericht D├╝sseldorf hat im Berufungsverfahren die hier vorgestellte, unsinnige Entscheidung mit Urteil vom 3.6.2014, Az. I 20 U 66/13 aufgehoben und komplett zu meinen Gunsten neu gefasst.

Philipp Berger berichtet es nat├╝rlich br├╝hwarm: Die Richterin Dr. St├Âve vom LG D├╝sseldorf hat ein ├Ąu├čerst merkw├╝rdiges "Urteil" erlassen. An diesem Urteil fallen gleich mehrere Br├╝che auf:

Zun├Ąchst einmal wurde meine Hauptsacheklage abgelehnt. Mit der "Begr├╝ndung" ich sei KEIN Wettbewerber der Euroweb.


Es folgt ein Widerspruch im Urteil selbst:

Im gleichen Urteil bin ich dann doch pl├Âtzlich Wettbewerber....


Ach so: Und dass, wie der Herr Berger freudig erregt berichtet, das LG habe sich wie folgt fest gelegt:
"Landgericht D├╝sseldorf: Euroweb darf weiterhin eigenes Rechenzentrum bewerben"

ist mal wieder nicht wahr. Dar├╝ber hat das Landgericht n├Ąmlich gar nicht befunden. Es ist eine typische und mal wieder dreiste "Philipp-Berger-L├╝ge". Und genau aus diesem Grund hat der auch sonst oft l├╝gende Philipp Berger das Urteil nicht ver├Âffentlicht. Das sogenannte  "Rechenzentrum" im fernen Bulgarien hat n├Ąmlich die Gr├Â├če eines Wohnzimmers. Es entspricht also nicht dem, was der Verkehr unter einem "Rechenzentrum" versteht. Die Euroweb hat diese Werbung von Gesetzes wegen zu unterlassen und auch gerade keinen Freibrief f├╝r den Rechtsbruch bekommen. Unangenehm w├Ąre auch, wenn die Leser aus dem Urteil davon erfahren, dass es in dem sogenannten "Rechenzentrum" Serverausf├Ąlle von gleich ├╝ber einer Woche gab, dass durch die geographische Entfernung der Datentransport un├Âtig lange dauert, jedoch die Euroweb mit "schnellen Reaktionszeiten" warb.

Ein weiterer Grund, das Urteil nicht zu ver├Âffentlichen, ist  der folgende: Philipp Berger schreibt:
"Das Landgericht D├╝sseldorf wies jetzt im Hauptsacheverfahren die Klage des Mannes aus Kassel als unbegr├╝ndet ab und hob zugleich seine urspr├╝nglich erlassene, entgegenstehende einstweilige Verf├╝gung aus Januar 2012 auf."
Tja. Von der Aufhebung der einstweiligen Verf├╝gung steht n├Ąmlich gar nichts in dem Urteil. Kein einziges Wort! War die denn ├╝berhaupt beantragt? Oder braucht der auch in diesem Punkt l├╝gende Philipp Berger weiterhin meine Nachilfe?

Ich k├Ânnte und kann die Euroweb zudem jederzeit auch nochmals darauf in Anspruch nehmen, dass diese die irref├╝hrende, l├╝gnerische Werbung unterl├Ąsst.

Phillip Berger schreibt weiter:
"Soweit das Urteil in Rechtskraft erw├Ąchst, ist J├Ârg Reinholz zudem gem├Ą├č § 945 Zivilprozessordnung (ZPO) Euroweb auch schadensersatzpflichtig, weil die von ihm urspr├╝nglich erlangte einstweilige Verf├╝gung von Anfang an ungerechtfertigt war. "
Ich sag dem Berger-Philipp mal was:
  1. "Rechtsanwalt" Philipp Berger: Sie sollten erst ├╝ber Urteile schwafeln, wenn Sie diese verstanden haben.
  2. Dann reichen Sie doch mal die gro├čfressig angek├╝ndigte Schadensersatzklage ein. Ich glaube aber, die Euroweb sollte sich zuvor hinsichtlich der Aussichten von einem Rechtsanwalt beraten lassen. Und dem das "Urteil" nat├╝rlich auch zu lesen geben. Denn selbst nach der kruden - und mehreren Beschl├╝ssen des OLG D├╝sseldorf entgegenstehenden - Auslegung der Richterin Dr. St├Âve vom Landgericht D├╝sseldorf hinsichtlich der Wettbewerbseigenschaft war diese mindestens zum Zeitpunkt des Antrages auf den Erla├č der Verf├╝gung gegeben.
  3. Herr Philipp Karl Berger  aus Niederkr├╝chten: Wie oft habe ich Ihnen empfohlen, das L├╝gen und das sinnlose Drohen zu lassen?
  4. Herr Philipp Karl Berger von der Berger-Law-LLP: Sie h├Ątten "besser mal die Fresse gehalten".
  5. In einem Punkt haben Sie recht: Ausweislich Ihrer Wortwahl ("Soweit das Urteil in Rechtskraft erw├Ąchst") gehen Sie selbst nicht davon aus, dass dieses in sich nicht schl├╝ssige, in sich widerspr├╝chliche "Urteil" in der Berufung Bestand hat.
Ich gebe dem Philipp Berger und dem Christoph Preu├č einen Rat:
  • Unterlassungserkl├Ąrung abgeben.
Aber f├╝r den war es nach dem Gebl├Ąhe des Philipp Berger wohl schon zu sp├Ąt. Ich gehe davon aus, ├╝ber den Ausgang der f├Ąlligen Berufung wird der Phillip Berger weinend schweigen.

Und ebenso wird der Philipp Berger emsig dazu schweigen, dass ich ihn und seinen Partner Andreas Buchholz auf Unterlassung der Verbreitung von ├äu├čerungen, die ganz eindeutig unter die §§ 185ff StGB fallen, in Anspruch genommen habe. Die Euroweb habe ich gem├Ą├č § 6 TMG ├╝ber die erneute Rechtsverletzung der insofern nicht klug erscheinenden Herren "Rechtsanw├Ąlte" informiert.

Mehr dazu sp├Ąter. (Erledigt)

06.03.2013

Euroweb Qualt├Ątsmanagement - oder ├╝ber verzweifelte Versuche der M├Âchtegern-Spezialisten, Fehler zu beheben

Figur 1: Euroweb - ein Quali├Ątsanbieter? Oder doch nur Marktschreier mit bedenklichen Leistungen?

Figur 2: Bei dem Wort "Qualit├Ątsmanagement" zeigt sich, was die Euroweb offenbar nicht kann: Qualit├Ąt

Offensichtlich ist man sich bei der Euroweb "nicht ganz einig", wie man dem "Umlautproblem" begegnet, welches immer dann entsteht, wenn man ohne Grundlagenwissen Webseiten gestaltet. Das Bildschirmfoto beweist, das dieses im Euroweb-Konzern nicht auf die richtige Weise geschieht. Offenbar wurden in einem Akt der Verzweiflung ├╝ber die Berichterstattung auf dieser Seite Umlaute und Sonderzeichen gleich zwei mal durch sogenannte HTML-Entities ersetzt. Und das war gleich wieder falsch.

Eine Qualit├Ątskontrolle, quasi eine Vorstufe des Qualit├Ątsmangements, gibt es bei der Euroweb ergo offensichtlich auch nicht. Jedenfalls keine funktionierende: Sonst w├Ąre diese Webseite so nicht online.

├ťber diesen selbst ernannten Marktf├╝hrer k├Ânnte man lachen, wenn man nicht w├╝sste, dass er durch systematisches L├╝gen abertausenden Kunden einen ├╝berteuerten Vertrag aufgeschwatzt hat. Vergleicht man den Preis von jeweils ca. 7.000 bis 25.000 Euro (├╝ber vier Jahre) mit den gelieferten Qualit├Ąten, dann kann, darf und sollte man im Angesicht der gebotenen "Leistung" durchaus das Wort "Betrug" verwenden. "Abzocke" ist allemal richtig und wahr.


03.03.2013

Die Euroweb, arglistige T├Ąuschung und ├Âffentliche L├╝gen

Ungern lesen Daniel Fratscher und Christoph Preu├č von der Euroweb und noch weniger gern deren Anw├Ąlte Philipp Berger und Andreas Buchholz den Vorwurf der arglistigen T├Ąuschung. Die findet aber statt.

Aktuell findet sich in einem Blog, der ausweislich des vors├Ątzlich falschen Impressums von einem "G├╝nter Werner Doerr, 72 Mount Rhodes Drive, Hout Bay, South Africa", tats├Ąchlich aber - und zum Leid des Philipp Berger beweisbar - aus der Kanzlei Berger Law LLP heraus betrieben wird folgende Behauptung ├╝ber ein Verfahren vor dem LG Halle, wo die Euroweb nebst Kanzlei Berger Law LLP aus Angst vor einer Abweisung der eigenen Klage wegen arglistiger T├Ąuschung ein Vers├Ąumnisurteil hinnahm:
"Dem Vernehmen nach hatte Euroweb durch Recherchen den begr├╝ndeten Verdacht gewonnen, dass die Unternehmerin wirtschaftlich nicht in der Lage gewesen w├Ąre, den ausgeurteilten Betrag auch tats├Ąchlich zu leisten. Und welche Firma mit Pfiff w├╝rde schon gutes Geld Schlechtem hinterherwerfen wollen? So kam es, dass Euroweb kurzerhand die Rei├čleine zog und im Prozess vor dem Landgericht Halle ein Vers├Ąumnisurteil gegen sich ergehen lie├č: Denn immer, wenn der Kl├Ąger zur m├╝ndlichen Verhandlung trotz ordnungsgem├Ą├čer Ladung nicht erscheint oder nicht zur Sache verhandelt (Paragraph 333 Zivilprozessordnung), wird seine Klage – auf Antrag des Gegners – ohne Sachpr├╝fung abgewiesen."
Es gibt ernst zu nehmende Anhaltspunkte daf├╝r, dass eine Sabine Meuter (Pressesprecherin der Berger Law LLP) den Blog bef├╝llt, definitiv ist es aber eine Person aus der Berger Law LLP,  die sich - im Widerspruch zum vors├Ątzlich falschen Impressum - in dem Blog "Gisela Mertens" nennt und Schleichwerbung f├╝r die Euroweb betreibt, Gegner der Euroweb in widerw├Ąrtig und assozialer Weise verleumdet und beleidigt. Die Berger Law LLP wurde im Jahr 2002 von Amin El Gendi, der auch Gr├╝ndungsgesellschafter der Euroweb ist, und Philipp Berger gegr├╝ndet, der damals gerade erst seine Anwaltskarte erhalten hatte.

In dem von der Euroweb-Kanzlei Berger Law LLP unter falschen Namen betriebenen Blog wird nicht nur Schleichwerbung gemacht sondern auch - und bei dem Umfeld ist das nun wirklich alles au├čer "erstaunlich" - gelogen. 

Das ist auch offensichtlich: Unterstellte man (die Kanzlei Berger Law LLP behauptet das sogar) "wirtschaftliche Vernunft", dann h├Ątte die Euroweb n├Ąmlich gar nicht erst geklagt. Denn wenn es zur Hauptverhandlung kommt, dann sind die Kosten gr├Â├čtenteils schon angefallen. Erspart wird im wesentlichen nur die Geb├╝hr f├╝r die Verhandlung und auch nur die f├╝r den eigenen Anwalt. Nat├╝rlich auch dessen Anreise. Nat├╝rlich wei├č ich, dass die Euroweb inzwischen immer mehr finanzielle Probleme hat. Und dar├╝ber denke ich: Das ist gut so. Aber wirtschaftliche Vernunft war hier gewiss nicht der Grund f├╝r die Flucht in die S├Ąumnis. Die Euroweb wollte kein weiteres Urteil wegen arglistiger T├Ąuschung.

In einem anderen Fall hat die Euroweb n├Ąmlich von einem D├Ânerbudenbesitzer, der nur ein sehr bescheidenen Einkommen aus dem Imbissbetrieb erwirtschaftet, dreist 150 Euro monatlich abzocken wollen und zog im vollen Bewusstsein des offensichtlichen Betruges frech vor das LG Kiel. Als das Landgericht die Klage der Euroweb ├╝berraschend zur├╝ck wies und das mit Abzocke und arglistiger T├Ąuschung seitens der Euroweb begr├╝ndete, zog die Euroweb nebst der Kanzlei Berger Law LLP auch noch rotzfrech und fern jeden Kostendenkens vor das OLG Schleswig-Holstein und holte sich dort in der Berufung eine "blutige Nase". Genauer: Nachdem der damalige Euroweb Pressesprecher Kai Dieckmann im besten "Euroweb/Berger-Style" - also gro├čfressig - herumlog, "eine arglistige T├Ąuschung" sei "von diesen Gerichten niemals angenommen worden" und nicht weniger gro├čfressig Rechtsmittel ank├╝ndigte wurde diese Berufung leise weinend und still schweigend zur├╝ck genommen - just nachdem das OLG durchblicken lie├č, dass es an dem Urteil nichts ├Ąndern werde. Das lief fast genau so wie die irre teure Revision in der Sache des LG Hildesheim (arglistige T├Ąuschung) vor dem BGH - die auch zur├╝ckgenommen wurde, nachdem der Senatsvorsitzende Prof. Dr. Kniffka klar machte, dass er sehr wohl die arglistige T├Ąuschung erkenne und die gegen jede wirtschaftliche Vernunft angestrengte Revision zur├╝ckweisen werde. Was t├Ânte doch Philipp Berger dreist l├╝gend dar├╝ber? "BGH vermag abstrakt bei Internet-System-Vertr├Ągen keine Arglist festzustellen".

Nein! Der "Rechtsanwalt" Philipp Berger ist KEINESWEGS ein verlogenes Mistst├╝ck! Er hasst lediglich die Wahrheit...

Man kann nur ein Fazit ziehen: Die Kanzlei Berger Law LLP betreibt die Ligitation- L├╝gen-PR unter falschen Namen und verbreitet falsche Behauptungen. Es f├Ąllt auch auf wie sorgf├Ąltig die Schreibhure "Gisela Mertens" die Benennung der arglistigen T├Ąuschung vermeidet - um erneut zu t├Ąuschen.

F├╝r mich ist folgendes befriedigend: Ich kenne das Scheiben, mit dem der Vertrag angefochten, hilfsweise die K├╝ndigung ausgesprochen wurde.


--
*) "G├╝nter Werner Doerr" war der "M├Ądchenname" eines garstigen, verlogenen, kriminellen Arschlochs von einem "Rechtsanwalt": Der des G├╝nter Freiherr von Gravenreuth. Offensichtlich ein Omen statt nur ein falscher Name.

01.03.2013

Die Euroweb hat 20.000 zufriedene Kunden - und abertausende Rechtsstreite mit denselben

Die Euroweb habe "├╝ber 20.000 zufriedene Kunden", so das (wie sich gleich zeigen wird: stinkende) Eigenlob des Unternehmens.

Die Kanzlei Berger-Law-LLP habe ├╝ber 10.000 Gerichtsverfahren "gepr├Ągt" (wohl eine besch├Ânigende Umschreibung f├╝r "zum gr├Â├čten Teil verloren"). Von dieser Kanzlei ist bekannt, dass diese praktisch nur "Euroweb" macht. Das ergibt sich auch, wenn man den "nicht immer ganz wahren" Ver├Âffentlichungen des in Niederkr├╝chten wohnhaften Philipp Berger folgt.

Also: Wohl rund 10.000 Gerichtsverfahren bei 20.000 Kunden. 

Wie zufrieden m├Âgen die Kunden der Euroweb Internet GmbH, der Webstyle GmbH, der Ruhrgebiet Online Service GmbH und den anderen Unternehmen dieses Konzernchens wohl sein, dass diese so massenhaft die Vertr├Ąge k├╝ndigen, den Vertragsabschluss bestreiten oder wegen arglistiger T├Ąuschung anfechten?

Eine "Dreiste Werbel├╝ge" nennt man das.